6 Gründe, warum ein Glas Rotwein gut fürs Herz ist

Dieser Artikel wurde auf Basis von Studien recherchiert

Erfahre, welcher Rotwein gut fürs Herz ist, wann man ihn am besten trinken sollte und wie viel Rotwein am Tag gesund ist.

Rotwein: Gesund oder ungesund? ❤️

Diese Frage tangiert unweigerlich die duale Natur des Alkohols:

  • Moderate Mengen bringen gesundheitliche Vorteile
  • Exzessiver Genuss erhöht das Risiko für Herzinsuffizienz und Sterblichkeit

In ähnlicher Weise wussten bereits die Väter der modernen Medizin und Toxikologie, Hippokrates und Paracelsus, dass Rotwein gut für die Gesundheit ist.

Nach der allgemeinen Regel “die Dosis macht das Gift” empfahlen sie den Konsum von verdünntem Rotwein für medizinische Zwecke.

Der Irrglaube, dass Alkohol in jeder Dosis giftig sein muss, entstand dagegen erst in den 1920er Jahren während der Prohibition (DiNicolantonio et al. 20191).

1. Laut Studien ist ein Glas Rotwein gesund 🔬

Entgegen der weitläufigen Meinung bestätigen jüngste Studien, dass Rotwein gut fürs Herz ist.

Studien haben nicht nur übereinstimmend festgestellt, dass mäßiger Alkoholkonsum Herzkrankheiten reduziert, sondern auch gezeigt, dass Rotwein den besten Schutz bietet (Goldfinger 20032).

Ebenso hat die Copenhagen City Heart Study gezeigt, dass moderater Alkoholkonsum eine geringere Sterblichkeitsrate nach sich zieht.

Dabei reduzierten sogar 3-5 Gläser am Tag die Sterblichkeit um erstaunliche 50% im Vergleich zu Menschen, die überhaupt keinen Wein trinken.

Nichtsdestotrotz konnten die Vorteile nur beim Weinkonsum beobachtet werden. Bier und Spirituosen konnten hingegen nicht dieselben gesundheitlichen Vorteile erzielen (Gronbaek et al. 19953).

Ebenso deutet eine französische Studie auf eine 33%ige Verringerung der allgemeinen Sterblichkeitsrate hin, während sie für Bier keine gesundheitlichen Vorteile zeigte (Renaud et al. 19994).

Dementsprechend ergibt sich der beste Nutzen für die Gesundheit bei einem Glas Rotwein am Tag (Yuan et al. 19975).

Im Gegensatz dazu ist übermäßiger Alkoholkonsum mit gewaltsamen Todesfällen bei jüngeren und Leberzirrhose bei älteren Menschen verbunden (Thun et al. 19976).

Dennoch wurde festgestellt, dass mäßiger Alkoholkonsum das Leben im Vergleich zur Abstinenz um bis zu fünf Jahre verlängert (Streppel et al. 20097).

Daher ist ein Glas Rotwein gesund bei Bluthochdruck und allgemein gut fürs Herz.

Eine Flasche Wein am Tag zieht hingegen negative Auswirkungen auf die Gesundheit nach sich.

Da die ganze Traube für Rotwein verwendet wird, enthält er mehr Polyphenole als Weißwein

2. Polyphenole 🌿

Während einige der gesundheitlichen Vorteile von Rotwein auf Alkohol zurückzuführen sind, stammen die meisten von anderen bioaktiven Bestandteilen, den Polyphenolen.

Insbesondere sind die gesundheitlichen Vorteile des Weins auf eine Klasse von Polyphenolen zurückzuführen, die als Flavonoide bezeichnet werden.

Auch Tee, Zwiebeln und Brokkoli sind reich an Flavonoiden.

Da Rotwein aus der ganzen Traube hergestellt wird, kann die Fermentierung zur zehnfachen Menge an Polyphenolen führen.

Weißwein hingegen wird nach dem Entfernen der Schale fermentiert.

Daher werden bei Weißwein nur bis zu 30 Milligramm Flavonoide gebildet, während bei Rotwein bis zu 1000 Milligramm pro Liter entstehen können.

Da es sich bei diesen Polyphenolen um natürliche Antioxidantien handelt, reduzieren sie die Oxidation von Low-Density-Lipoprotein (LDL), “dem schlechten Cholesterin”.

Andererseits hilft moderater Alkoholkonsum, High-Density-Lipoprotein (HDL), “das gute Cholesterin” zu steigern (Sato et al. 20028).”

Darüber hinaus verdünnen Polyphenole das Blut, entspannen die Blutgefäße und sind so gut fürs Herz (Haseeb et al. 20179).

3. Resveratrol 🍇

Das Flavonoid Resveratrol ist eines der potentesten Polyphenole. Da es der Traubenschale entstammt, findet man es nur in Rotwein.

Denn lediglich bei Rotwein wird die Schale vor der Fermentierung nicht entfernt.

Überdies kann der Körper Resveratrol nur dann aufnehmen, wenn es in Form von Wein eingenommen wird.

Warum insbesondere Rotwein gut fürs Herz ist ergibt sich aus der erhöhten Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) durch Resveratrol.

Denn Stickstoffmonoxid ist ein biologisches Gas, das hilft, Atherosklerose und Blutverklumpung zu verhindern.

Darüber hinaus ist bekannt, dass Resveratrol die Lebenserwartung erhöht (Biagi et al. 201510).

4. Französisches Paradoxon 🇫🇷

In den 1960er Jahren entwickelte sich der Glaube, dass zu viel tierisches Fett schlecht fürs Herz ist.

Im Vergleich zu den USA ist der Konsum von tierischen Fetten in Frankreich etwa dreimal so hoch. Dennoch haben Amerikaner doppelt so viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Franzosen (Galinski et al. 201611).

Zudem konsumieren die Franzosen auch mehr Alkohol. Daher sind diese unerwarteten Tatsachen auch als “Französisches Paradoxon” bekannt (Fragopoulou et al. 200912).”

Kürzlich haben wissenschaftliche Untersuchungen die Hauptgründe für das französische Paradoxon aufgedeckt:

  • Gesättigtes Fett schützt vielmehr vor Herzkrankheiten, als dass es diese verursacht (Siri-Tariano et al. 201013)
  • Rotwein ist ebenfalls ein Schutz- und kein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Da die Franzosen mehr natürliche gesättigte Fettsäuren und vor allem Rotwein konsumieren als Menschen in anderen Ländern, haben sie demnach weniger Herzerkrankungen.

Fetter Käse und Rotwein sind gut fürs Herz

5. Rotwein ist gesund bei Bluthochdruck 🩸

Aufgrund der Polyphenole ist Rotwein gut fürs Blut.

So reduziert Rotwein etwa die Verklumpung des Blutes, Entzündungen und Bluthochdruck (Sato et al. 200216; Karatzi et al. 200517).

Vor diesem Hintergrund ist der positive Einfluss von Alkohol auf den Blutdruck wesentlich besser als beispielsweise die Restriktion von Salz (Xin et al. 200118).

Nichtsdestotrotz ist die allgemeine Auffassung sogar in beiden Fällen fehlerhaft. Sowohl moderater Alkohol- als auch moderater Salzkonsum reduzieren das Risiko von Herzerkrankungen.

6. Letztendlich ist Rotwein gut fürs Herz ✅

Nichtsdestotrotz ist Rotwein nicht nur gut fürs Blut und die Gefäße.

Neben dem allgemeinen Sterblichkeitsrisiko kann moderater Rotweinkonsum insbesondere das Risiko einer koronaren Herzerkrankung senken (Blackhurst et al. 200514).

Doch während mäßiger Alkoholkonsum Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert, unterstützt übermäßiger Alkoholkonsum Krebs und Lebererkrankungen.

Dennoch zeigte die Women’s Health Study einen 35%igen Rückgang der allgemeinen sowie eine 51%ige Abnahme der Herz-Kreislauf-bedingten Todesfälle durch moderaten Alkoholkonsum (Djousse et al. 200915).

Außerdem haben Forscher der Harvard-Universität gezeigt, dass Rotwein das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle senkt, indem er Insulinspiegel und somit auch Insulinresistenz senkt (Lazarus et al. 199719).

Zusammengefasst sind laut Studien die drei schlagkräftigsten Argumente, warum Rotwein gut fürs Herz ist, die folgenden:

  • Weniger Entzündungen und Blutverklumpung
  • Verminderter Bluthochdruck
  • Verbesserter Blutzucker/Diabetes (Shai et al. 200720)

Wie viel Rotwein am Tag ist gesund?

Untersuchungen haben ergeben, dass 12,5 Gramm Alkohol am Tag für Frauen das geringste Risiko für Herzerkrankungen mit sich bringen, während es bei Männern 25 Gramm sind (Corrao et al. 200021).

Dementsprechend sind das 90 Milliliter Rotwein am Tag für Frauen. Ebenso trinken Männer idealerweise 180 ml Rotwein Tag.

Daraus ergibt sich, wie viel 1/8-Gläser Rotwein am Tag gesund sind:

  • ♀️: 0,7 🍷
  • ♂️: 1,4 🍷

Nichtsdestotrotz ist es ratsam, sich an maßvollen Konsum zu halten. Denn es gilt, ein Trinkgelage zu vermeiden, um von den gesundheitlichen Vorteilen des Rotweins zu profitieren (Szmitko et al. 200522).

Daher wäre täglich ein Viertel Rotwein zu trinken, schon über das gesunde Maß hinausgeschossen.

Wenn Dein Gesundheitszustand Alkohol verbietet, dann kann entalkoholisierter Rotwein eine Alternative darstellen. Er ist gleichermaßen gesund fürs Herz.

Die beste Zeit, Rotwein fürs Herz zu trinken, ist zu den Mahlzeiten.

Wann ist Rotwein gut fürs Herz? ⌚

Sollte ich vor oder nach einer Mahlzeit Rotwein trinken? Das ist eine sehr häufig gestellte Frage.

Aber sie ist grundsätzlich falsch formuliert. Denn die beste Zeit, Rotwein für die Gesundheit zu trinken, ist während den Mahlzeiten.

Deshalb trinken beispielsweise die Franzosen aus gutem Grund traditionell Rotwein zum Abendessen.

Rotwein zu einer Mahlzeit verhindert, dass der Blutdruck steigt. Darüber hinaus hilft er, den Blutzucker- und Insulinspiegel zu senken (Shai et al. 200723).

Überdies schützt Rotwein das Endothel (Zellschicht an der Innenseite) Deiner Blutgefäße vor Cholesterinresten und Glukose. Daher reduziert Rotwein beim Essen das Risiko von Bluthochdruck und Atherosklerose.

In gleicher Weise sollte auch der Wein selbst den Blutzucker nicht erhöhen.

Welcher Wein hat am wenigsten Zucker? 🍬

Rotwein – lieblich oder trocken? Für Gesundheit sowie Qualität gilt es, trockenen Rotwein zu bevorzugen.

Leider können Weine zugesetzten Zucker enthalten. Deshalb ist es wesentlich, Rotwein von traditionellen Winzern aus einer entsprechenden Weinregion zu kaufen.

Denn ein niedriger Restzuckergehalt ist ein Qualitätsmerkmal. Aus diesem Grund ist hier eine Liste der besten trockenen roten Rebsorten mit dem geringsten Zuckergehalt:

  • Pinot Noir (2,3g Kohlenhydrate; 0g Zucker)
  • Gamay (2,4g; 0g)
  • Cabernet Franc, Merlot (2,5g; 0g)
  • Cabernet Sauvignon, Syrah (2,6g; 0g)

Um Qualität über Quantität zu stellen, empfehle ich dennoch die Verwendung einer Wein-App.

Denn neben Pinot Noir sind traditionelle Cuvées aus Bordeaux ebenfalls gute Rotweine fürs Herz.

Und die App kann Dir die Rebsorten-Komposition einer Cuvée zeigen, auch wenn sie nicht auf dem Etikett steht.

Da Du das Etikett nur einscannen musst, um alle Daten über Herkunft, Rebsorten, Geschmack und Paarung mit Speisen zu erhalten, vereinfacht es Dein Leben.

Dank des Preisvergleichs und des Wein-Rankings kannst du in Sekundenschnelle das beste Preis-Leistungs-Verhältnis eruieren.

Neben Pinot Noir sind traditionelle Cuvées aus Bordeaux ebenfalls Rotweine, die gut fürs Herz sind

Welcher Rotwein ist gut fürs Herz?

Der beste Rotwein fürs Herz wird traditionell gekeltert. Deshalb solltest Du eine Weinkellerei Deines Vertrauens finden.

Achte daher auf die Zertifizierung des Herkunftsgebietes. Im Zweifelsfall hilft die Wein-App.

So ist Frankreich immer noch ein sicherer Tipp für traditionellen Qualitätswein. Und denke daran:

Das Leben ist zu kurz, um billigen Wein zu trinken.

Dementsprechend haben teurere Weine eher das Potenzial, die Lebensdauer zu verlängern, während ein billiger Wein zum Gegenteil neigt.

Kurz gesagt hat der beste Rotwein fürs Herz folgende Eigenschaften:

  • Kein Zuckerzusatz
  • Keine chemischen Zusätze
  • Unter 15% Alkohol
  • Geringe Sulfite
  • Niedriger Restzuckergehalt

Die beste Rebsorte ist mitunter aufgrund des geringsten Zuckers Pinot Noir. Außerdem sollte Pinot Noir leicht zu finden sein, da es sich um die am weitesten verbreitete rote Burgundertraube handelt.

Auch an einem klassischen Bordeaux ist nichts auszusetzen. Normalerweise ist es eine Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc.

Zusammengefasst sind hier die drei wichtigsten Tipps, damit Rotwein gut fürs Herz sein kann:

  • Der beste Rotwein fürs Herz ist Pinot Noir
  • Du solltest ihn zu Mahlzeiten trinken
  • Und es bei einem Glas Rotwein am Tag belassen

Wenn Du diese Tipps befolgst, hat ein Glas Rotwein am Tag das Potential Dein Leben zu verlängern.

Rotwein gut fürs Herz FAQ ❓

Ist jeden Tag Wein trinken gesund?

Jeden Tag Wein trinken kann gesund sein, solange es in Maßen passiert. Studien haben ergeben, dass 🍷 ein Glas Rotwein pro Tag den besten Nutzen für die Gesundheit bringt.

Ist ein Glas Rotwein pro Tag gesund?

Untersuchungen zufolge fördert ein Glas Rotwein pro Tag die Gesundheit. Die ideale Menge beträgt 90 ml oder 0,7 Gläser 🍷 Rotwein pro Tag für Frauen und 180 ml oder 1,4 Gläser 🍷 Rotwein pro Tag für Männer.

Ist Rotwein gut für den Körper?

Rotwein ist gesund und gut für den Körper, sofern er mäßig konsumiert wird. Er verbessert Bluthochdruck, die Blutgerinnung 🩸, Entzündungen sowie das allgemeine Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ❤️.

Wie wirkt Alkohol aufs Herz?

Während Alkohol in Maßen (etwa 1/8 🍷 Rotwein am Tag) Herz-Kreislauf-Erkrankungen ❤️ reduziert, fördert übermäßiger Alkoholkonsum hingegen Krebs und Lebererkrankungen.

Studien

#1-9

1DiNicolantonio J, Fung J. The Longevity Solution: Rediscovering Centuries-Old Secrets to a Healthy, Long Life. Las Vegas, NV: Victory Belt Publishing, 2019.

2Goldfinger TM. Beyond the French paradox: the impact of moderate beverage alcohol and wine consumption in the prevention of cardiovascular disease. Cardiol Clin. 2003 Aug;21(3):449-57. doi: 10.1016/s0733-8651(03)00081-x. Review. PubMed PMID: 14621457.

3Grønbaek M, Deis A, Sørensen TI, Becker U, Schnohr P, Jensen G. Mortality associated with moderate intakes of wine, beer, or spirits. BMJ. 1995 May 6;310(6988):1165-9. doi: 10.1136/bmj.310.6988.1165. PubMed PMID: 7767150; PubMed Central PMCID: PMC2549555.

4Renaud SC, Guéguen R, Siest G, Salamon R. Wine, beer, and mortality in middle-aged men from eastern France. Arch Intern Med. 1999 Sep 13;159(16):1865-70. doi: 10.1001/archinte.159.16.1865. PubMed PMID: 10493316.

5Yuan JM, Ross RK, Gao YT, Henderson BE, Yu MC. Follow up study of moderate alcohol intake and mortality among middle aged men in Shanghai, China. BMJ. 1997 Jan 4;314(7073):18-23. doi: 10.1136/bmj.314.7073.18. PubMed PMID: 9001474; PubMed Central PMCID: PMC2125578.

6Thun MJ, Peto R, Lopez AD, Monaco JH, Henley SJ, Heath CW Jr, Doll R. Alcohol consumption and mortality among middle-aged and elderly U.S. adults. N Engl J Med. 1997 Dec 11;337(24):1705-14. doi: 10.1056/NEJM199712113372401. PubMed PMID: 9392695.

7Streppel MT, Ocké MC, Boshuizen HC, Kok FJ, Kromhout D. Long-term wine consumption is related to cardiovascular mortality and life expectancy independently of moderate alcohol intake: the Zutphen Study. J Epidemiol Community Health. 2009 Jul;63(7):534-40. doi: 10.1136/jech.2008.082198. Epub 2009 Apr 30. PubMed PMID: 19406740.

8Sato M, Maulik N, Das DK. Cardioprotection with alcohol: role of both alcohol and polyphenolic antioxidants. Ann N Y Acad Sci. 2002 May;957:122-35. doi: 10.1111/j.1749-6632.2002.tb02911.x. PubMed PMID: 12074967.

9Haseeb S, Alexander B, Baranchuk A. Wine and Cardiovascular Health: A Comprehensive Review. Circulation. 2017 Oct 10;136(15):1434-1448. doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.117.030387. Review. PubMed PMID: 28993373.

#10-17

10Biagi M, Bertelli AA. Wine, alcohol and pills: What future for the French paradox?. Life Sci. 2015 Jun 15;131:19-22. doi: 10.1016/j.lfs.2015.02.024. Epub 2015 Apr 1. Review. PubMed PMID: 25841977.

11Galinski CN, Zwicker JI, Kennedy DR. Revisiting the mechanistic basis of the French Paradox: Red wine inhibits the activity of protein disulfide isomerase in vitro. Thromb Res. 2016 Jan;137:169-173. doi: 10.1016/j.thromres.2015.11.003. Epub 2015 Nov 7. PubMed PMID: 26585763; PubMed Central PMCID: PMC4706467.

12Fragopoulou E, Demopoulos CA, Antonopoulou S. Lipid minor constituents in wines. A biochemical approach in the French paradox. International Journal of Wine Research. 2009;1:131-143. https://doi.org/10.2147/IJWR.S4587.

13Siri-Tarino PW, Sun Q, Hu FB, Krauss RM. Meta-analysis of prospective cohort studies evaluating the association of saturated fat with cardiovascular disease. Am J Clin Nutr. 2010 Mar;91(3):535-46. doi: 10.3945/ajcn.2009.27725. Epub 2010 Jan 13. PubMed PMID: 20071648; PubMed Central PMCID: PMC2824152.

14Blackhurst DM, Marais AD. Alcohol–foe or friend?. S Afr Med J. 2005 Sep;95(9):648-54. Review. PubMed PMID: 16327917.

15Djoussé L, Lee IM, Buring JE, Gaziano JM. Alcohol consumption and risk of cardiovascular disease and death in women: potential mediating mechanisms. Circulation. 2009 Jul 21;120(3):237-44. doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.108.832360. PubMed PMID: 19597054; PubMed Central PMCID: PMC2745640.

16Sato M, Maulik N, Das DK. Cardioprotection with alcohol: role of both alcohol and polyphenolic antioxidants. Ann N Y Acad Sci. 2002 May;957:122-35. doi: 10.1111/j.1749-6632.2002.tb02911.x. PubMed PMID: 12074967.

17Karatzi KN, Papamichael CM, Karatzis EN, Papaioannou TG, Aznaouridis KA, Katsichti PP, Stamatelopoulos KS, Zampelas A, Lekakis JP, Mavrikakis ME. Red wine acutely induces favorable effects on wave reflections and central pressures in coronary artery disease patients. Am J Hypertens. 2005 Sep;18(9 Pt 1):1161-7. doi: 10.1016/j.amjhyper.2005.03.744. PubMed PMID: 16182104.

#18-23

18Xin X, He J, Frontini MG, Ogden LG, Motsamai OI, Whelton PK. Effects of alcohol reduction on blood pressure: a meta-analysis of randomized controlled trials. Hypertension. 2001 Nov;38(5):1112-7. doi: 10.1161/hy1101.093424. PubMed PMID: 11711507.

19Lazarus R, Sparrow D, Weiss ST. Alcohol intake and insulin levels. The Normative Aging Study. Am J Epidemiol. 1997 May 15;145(10):909-16. doi: 10.1093/oxfordjournals.aje.a009050. PubMed PMID: 9149662.

20Shai I, Wainstein J, Harman-Boehm I, Raz I, Fraser D, Rudich A, Stampfer MJ. Glycemic effects of moderate alcohol intake among patients with type 2 diabetes: a multicenter, randomized, clinical intervention trial. Diabetes Care. 2007 Dec;30(12):3011-6. doi: 10.2337/dc07-1103. Epub 2007 Sep 11. PubMed PMID: 17848609.

21Corrao G, Rubbiati L, Bagnardi V, Zambon A, Poikolainen K. Alcohol and coronary heart disease: a meta-analysis. Addiction. 2000 Oct;95(10):1505-23. doi: 10.1046/j.1360-0443.2000.951015056.x. PubMed PMID: 11070527.

22Szmitko PE, Verma S. Antiatherogenic potential of red wine: clinician update. Am J Physiol Heart Circ Physiol. 2005 May;288(5):H2023-30. doi: 10.1152/ajpheart.00868.2004. Epub 2005 Jan 14. Review. PubMed PMID: 15653767.

23Shai I, Wainstein J, Harman-Boehm I, Raz I, Fraser D, Rudich A, Stampfer MJ. Glycemic effects of moderate alcohol intake among patients with type 2 diabetes: a multicenter, randomized, clinical intervention trial. Diabetes Care. 2007 Dec;30(12):3011-6. doi: 10.2337/dc07-1103. Epub 2007 Sep 11. PubMed PMID: 17848609.

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