Was ist Heumilch-Butter und Weidebutter: Die 7 Vorteile

Dieser Artikel basiert auf wissenschaftlichen Studien

Was ist Heumilch Butter? | Heumilch vs. Vollmilch vs. Weidebutter | Heumilch Ghee | 7 Vorteile | Fazit | FAQ | Studien

Aufgrund der Erkenntnis, dass die Fütterung Kühen erheblichen Einfluss auf den Nährwert der von ihnen produzierten Milch hat, wird Heumilch-Butter immer populärer (Couvreur et al. 20061).

Deshalb überprüft dieser Artikel auf wissenschaftlicher Basis, ob Heumilch- und Weidebutter halten, was sie versprechen.

Was ist Heumilch Butter?

Bei Butter handelt sich im Wesentlichen um reines tierisches Fett mit nur noch geringen Spuren von Milchproteinen und Zucker. Deshalb ist sie auch ein Fixpunkt auf meiner Low-Carb Lebensmittel Liste.

Ich meine, wir sind uns mittlerweile einig, dass der Nährstoffgehalt von Fleisch stark von der Fütterung des Tieres abhängt. Dasselbe gilt auch für Butter.

Insbesondere jene Menschen, die die Wichtigkeit von gesunden Fetten für die Gesundheit erkannt haben, sind verrückt nach Butter. Warum etwa die Anhänger der Paleo oder Keto Diät so auf Butter schwören, hat mehrere Gründe.

Einerseits wurde kaum ein natürliches Lebensmittel durch jahrzehntelange Propaganda so dämonisiert, andererseits schmeckt Butter einfach himmlisch und passt überall dazu.

Wie wird Heumilch Butter hergestellt?

Butter wird durch das Buttern von frischem Rahm aus Kuhmilch hergestellt. Die Butter (oder das Fett) trennt sich während des Butterns auf natürliche Weise von der Buttermilch.

Für die Herstellung von Heumilch Butter wird Milch von grasgefütterten Weidekühen benötigt.

Mit Gras gefütterte Kühe dürfen auf grünen, grasbewachsenen Weiden grasen, die für sie die beste Nahrungsquelle darstellen. Denn nur für diese Ernährung sind Kühe physiologisch geeignet.

Da sie sich von Gras im Sommer und Heu im Winter ernähren, produzieren die Kühe sogenannte Heumilch. Weiters entsteht daraus Heumilch Rahm, der dann zu Heumilch Butter verarbeitet werden kann.

Seit März 2018 ist die Bezeichnung Heumilch mit dem EU-Zeichen „garantiert traditionelle Spezialität“ (g. t. S.) geschützt.

Dadurch sind durch Vergärung haltbar gemachte Futtermittel wie Silage, Gärheu oder Feuchtheu verboten.

Der Zusatz von Getreideschrot ist nur zu geringem Anteil erlaubt. Dennoch darf bei der Bezeichnung als Heumilch folgendes Raufutter verwendet werden

  • Grünraps
  • Grünmais
  • Grünroggen
  • Futterrüben
  • Heu- und Maispellets

Obgleich diese Vorschriften für die Fütterung bei Heumilch noch nicht ganz ideal sind, sind sie schon ein großer Schritt in die richtige Richtung. Dieser Produktionsstandard gibt eine gewisse Sicherheit, die es außerhalb Europas wohl nicht gibt.

Im Gegensatz dazu, müssen sich Kühe, die sich nicht von Gräsern auf der Weide ernähren können, ausschließlich kommerziellem Futter ernähren. Und das besteht in der Regel aus den folgenden Elementen:

  • Antibiotika
  • Hormone
  • Mais und Soja (als Futter überwiegend genmanipuliert – auch in Deutschland und Österreich!)
  • Getreide
  • Andere stärkehaltige Lebensmittel
  • Abfallprodukte von:
    • Industriellen Pflanzenöl-Herstellern
    • Brauereien
    • Mostereien
    • Brennereien

Bei Kühen ist es wie bei Menschen: Was sie essen, kann wesentliche Unterschiede ausmachen.

Gras enthält viele Phytonährstoffe, einer davon ist Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Es ist dasselbe Antioxidans, das man auch in Karotten findet.

Aufgrund dieser unterschiedlichen Ernährung ist auch der Unterschied von Heumilch und normaler Milch wesentlich.

Unterschied: Heumilch und normale Milch

Den Unterschied zwischen Getreide-gefütterter Butter und Heumilch Butter erkennt man schon an ihrem Aussehen: Kommerzielle Butter ist hellgelb oder weiß, während Grasbutter einen satten gelben Farbton hat.

Deshalb schneidet auch Heumilch Butter in Verbraucherstudien sowohl in Geschmack und Aussehen besser ab als normale Butter (O‘Callaghan et al. 20162).

Aber Kühe, die frisches, grünes Gras fressen, verbessern auch die Nährstoffe in der Butter (Couvreur et al. 20063).

Neben dem Unterschied zwischen Butter aus Heumilch und normaler Milch gibt es noch andere Terminologien, die wir genauer unter die Lupe nehmen sollten.

Unterschied: Heumilch und Vollmilch

Bei Vollmilch handelt es sich um Milch, die grundsätzlich einen Fettgehalt von 3,5% aufweist. Obwohl Rohmilch einen höheren Fettgehalt aufweist, ist Vollmilch noch die beste Version normaler Milch, die Du im Supermarkt bekommen kannst.

Obgleich Vollmilch nicht dieselben Nachteile für Blutzucker- und Insulinspiegel mit sich bringt wie Magermilch, werden die Tiere immer noch konventionell gefüttert.

Dementsprechend ist das Nährstoffprofil von Heumilch Butter dem einer Vollmilch Butter weit überlegen.

Weidemilch- und Heumilch Butter

Die Begriffe Heumilch und Weidemilch unterscheiden sich wesentlich in ihren Zielen:

  • Heumilch bezieht sich auf die Nahrung der Kühe – wie zuvor erwähnt sollen sie möglichst viel grüne Gräser, Kräuter und Heu zu sich nehmen
  • Weidemilch bezieht sich hingegen auf die Haltung der Kühe – sie sollen dabei möglichst viel Zeit auf der Weide verbringen

Im Gegensatz zu Heumilch ist Weidemilch als Bezeichnung nicht gesetzlich geschützt. Allerdings gibt es mit Pro Weideland ein erstes Label, durch das sich Verbände und andere Stakeholder für die Weidehaltung einsetzen.

Demgegenüber existieren beim EU-weit geschützten Begriff Heumilch oder „Haymilk“/„Latte fieno“/„Lait de foin“/„Leche de heno“ ebenso erste Marken:

Alle drei Marken kannst Du an ihren Logo-Siegeln im Handel erkennen.

Persönlich bevorzuge ich Heumilch Butter, da meines Erachtens artgerechte Fütterung der ausschlaggebende Garant für Deine Gesundheit ist, wie wir weiter unten sehen werden.

Bio Butter

Bio-Butter garantiert nicht diesselbe Güte wie eine Heumilch- oder Weidebutter!

Obwohl Bio-Butter frei von Pestiziden ist, werden die Kühe deswegen nicht gleich mit Gräsern gefüttert.

Wenn Du eine nährstoffreiche Butter haben willst, wird die Bezeichnung als „Bio Butter“ nicht ausreichen. Warum?

Obgleich Futter, das nicht artgerecht ist, noch so biologisch angebaut wird, bleibt es das falsche Futter. So kann die Kuh dennoch ausschließlich mit Kraftfutter wie Soja oder Mais gemästet werden, um Gewinne auf Kosten von Nährstoffen zu maximieren.

Schließlich möchtest Du durch die daraus resultierenden Produkte auch nicht schnellstmöglich gemästet werden, oder?

Ist die Heumilch Butter allerdings auch noch mit einer Bio-Plakette versehen, schadet das nicht – ganz im Gegenteil.

Heumilch Butterschmalz

Bei der Gewinnung von Butterschmalz wird Butter erhitzt bis sie schmilzt. Danach lässt man sie abkühlen und absetzen. Dann wird die oberste Schicht Molkenprotein abschöpft und das Butterfett sorgfältig abgegossen.

Was zurückbleibt ist Casein-Protein. So wird Butter von Proteinen geklärt und ist somit leichter bekömmlich und kann besser zum Braten verwendet werden.

Butterschmalz kann aus jeder Butter hergestellt werden, wobei Heumilch Butterschmalz die meisten Vorteile für Deine Gesundheit bringt.

Heumilch Ghee

Ghee ist im Grunde genommen reines Butterfett, das ausgeschmolzen und von allen Laktose- und Milchproteinen befreit ist.

Daher ist Ghee ultra-geklärte Butter. Da eine Temperatur erreicht wird, die hoch genug ist, um das Wasser abzukochen und die Milchtrockenmasse zu bräunen, hat Ghee einen nussigen Geschmack.

Wenn es richtig hergestellt wird, ist Ghee ein ganzes Jahr haltbar. Vor allem in Indien wurde Ghee als traditionelles Fett zum Braten verwendet.

Da es sich um 100%ig reines Fett handelt, ist Ghee nicht nur frei von Milchproteinen, sondern auch von Laktose.

Dementsprechend ist Heumilch Ghee eine Premium-Variante von Heumilch Butter. Durch das Fehlen von Milch-Eiweiß ist Ghee auch die bessere Option für einen anfälligen Darm.

Außerdem kann es dadurch höher erhitzt werden und eignet sich daher hervorragend zum Braten.

Wenn Du also die Möglichkeit hast, Ghee aus Grasfütterung zu bekommen, schlag zu!

7 Gründe, warum Heumilch Butter gesund ist

Der wesentliche Vorteil von Heumilch Butter ist, dass im Vergleich zu konventioneller Butter eine weit höhere Nährstoffdichte aufweist. Deshalb ist Heumilch Butter tief gelb, während Butter aus konventioneller Getreidefütterung weiß und wachsartig ist.

Die volle Farbe erhält Heumilch Butter insbesondere durch das Vitamin A und Beta-Carotin, das sie enthält. Neben A enthält Heumilch Butter auch D, K und E Vitamine.

1. Vitamin A

Vitamin A ist fettlöslich und gilt als essenzielles Vitamin. Das bedeutet, dass es durch Nahrung aufgenommen werden muss, da es der Körper nicht selbst herstellen kann.

Ein Esslöffel Heumilchbutter enthält etwa 10% der empfohlenen Tagesdosis an Vitamin A.

Vitamin A ist verbessert das Sehvermögen, die Fortpflanzung und die Immunfunktion.

Da es eine wichtige Rolle bei der körperlichen Entwicklung spielt, ist es an der Bildung und Erhaltung von Zähnen, Knochen und Haut beteiligt (Gilbert 20134).

2. Vitamin K2

Obwohl wenige Menschen über Vitamin K2 Bescheid wissen, ist es ein ausgesprochen wichtiger Nährstoff.

Vitamin K2 kommt hauptsächlich in fermentierten Nahrungsmitteln und tierischen Produkten, wie Heumilch Butter vor.

Bei der Fermentierung im Kuhmagen wird Vitamin K1, das Grünkohl, Spinat oder Gräsern vorkommt, in K2 umgewandelt.

Obwohl Vitamin K2 in der Ernährung seltener vorkommt, ist es für Deine allgemeine Gesundheit sehr wichtig. Es spielt eine Schlüsselrolle für Deine Knochen- und Herzgesundheit (Maresz 20155).

Vitamin K2 scheint Plaque in den Arterien zu reduzieren und gegen ihn vorzubeugen (Barrett et al. 20186).

Überdies hilft es dem Körper, Kalzium richtig und effektiv zu verwerten.

Vitamin K2 trägt zur Unterstützung der Knochengesundheit bei, indem es Knochen signalisiert, mehr Kalzium aufzunehmen. Daher neigen Menschen, die mehr Vitamin K2 zu sich nehmen, dazu, weniger Knochenbrüche zu erleiden (Gajic-Veljanoski et al. 20127).

Laut einer Bevölkerungsstudie mit knapp 5000 Teilnehmern, senkt Vitamin K2 das Risiko an einer Herz-Kreislauf-Krankheit zu sterben um 50% (Geleijnse et al. 20048).

3. Beta-Carotin

Heumilch Butter ist reich an Carotinoiden.

Dein Körper wandelt Beta-Carotin nach Bedarf in Vitamin A um. Heumilch Butter hat einen deutlich höheren Beta-Carotin-Gehalt als normale Butter.

So wies Butter aus 100% Heumilch den höchsten Gehalt an Beta-Carotin auf, während Butter von Kühen, die auch vermehrt mit Getreide gefüttert wurden, den niedrigsten Gehalt aufwies (O‘Callaghan et al. 20169).

Überdies ist Betacarotin ist bekanntes und wirksames Antioxidans. Antioxidantien helfen dabei, Zellen vor potenziellen Schäden durch instabile Moleküle, die als freie Radikale bezeichnet werden, zu schützen (Hunyadi 201910).

Darüber hinaus weitere Studien darauf hin, dass eine höhere Zufuhr von Nahrungsmitteln, die reich an Beta-Carotin sind, das Risiko von altersbedingten chronischen Erkrankungen sowie Krebs und Diabetes verringern können (Bohn 201811).

4. Omega-3-Fettsäuren

Heumilch Butter weist höhere Konzentrationen an Omega-3-Fettsäuren auf Butter von Kühen, die mit Getreide gefütterter wurden (Hebeisen et al. 199312).

Da der Körper diese essenziellen mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht selbst produzieren kann, müssen sie durch Nahrung zugeführt werden. Deshalb sind Omega-3-Fettsäuren lebenswichtig. Darüber hinaus haben sie folgende Eigenschaften (Kunesova et al. 200613; Mater et al. 199914):

  • reduzieren das Risiko von Entzündung
  • sind ein Hauptbestandteil von Zellmembranen
  • steuern die Signalübertragung zwischen Zellrezeptoren
  • helfen bei der Herstellung von Hormonen zur Regulierung der Blutgerinnung
  • helfen beim Zusammenziehen und Entspannen von Arterienwänden
  • erhöhen die Stoffwechselrate
  • helfen Körperfett effizienter zu verbrennen

5. Konjugierte Linolsäure (CLA)

Konjugierte Linolsäure (engl. “conjugated linoleic acids” oder CLA) ist ein besonderes Fett. Obwohl sie eine Transfettsäure ist, bringt sie ausnahmsweise jede Menge Vorteile für die Gesundheit und ist vollkommen natürlich.

Im Gegensatz zu schädlichen Transfetten, die in industriellen Fässern durch chemische Hydrierung von Pflanzenölen zu ekelhaftem Butterersatz und Margarine verarbeitet werden, entsteht CLA im Verdauungssystem von grasgefütterten Kühen, Ziegen und Schafen.

Laut Studien hilft konjugierte Linolsäure dabei, Körperfett zu reduzieren und Muskelmasse zu erhalten (McCrorie et al. 201115).

Darüber hinaus musst Du für diesen Effekt weder zusätzlich Sport betreiben noch sonstige Essgewohnheiten umstellen (Gaullier et al. 200716).

Heumilch enthält etwa 6 mal so viel konjugierte Linolsäuren wie Milch von mit Getreide gefütterten Kühen (Dhiman et al. 199917).

Überdies sind es nicht nur Milchprodukte, die bei entsprechender Fütterung konjugierte Linolsäuren enthalten, sondern auch das Fleisch selbst.

6. Gesättigte Fettsäuren

Mit Gras gefütterte Butter ist eines der besten Milchprodukte mit gesunden Fetten. Besonders wenn du eine High-Fat Low-Carb Ernährung wie die Keto Diät verfolgst, ist Heumilch Butter Pflicht.

Butter ist im Grunde genommen reines Fett; sie enthält keine Kohlenhydrate, keinen Zucker und null Gramm Eiweiß. Darüber hinaus ist der Großteil der Fettsäuren gesättigt.

Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung sind gesättigte Fettsäuren nicht grundsätzlich ungesund, sondern schützen vielmehr vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, als sie zu fördern (Mozaffarian et al. 200418).

Obwohl der Mythos, dass gesättigte Fettsäuren grundsätzlich schlecht sind, lange überholt ist, hält er sich dennoch hartnäckig.

Studien belegen, dass Zucker und künstliche Transfette die ganze Zeit über für schlechte Cholesterinwerte, Bluthochdruck und Herzkrankheiten verantwortlich waren und nicht natürliche Fette (Mauger et al. 200319).

Überdies können überwiegend gesättigte Fette wie Heumilch Butter oder Kokosöl aufgrund ihres Fettprofils beim Abnehmen helfen.

Dabei ist Milchfett das komplexeste aller natürlichen Fette, da es zu über 80% aus reinem Fett besteht und 400 verschiedene Fettsäuren aufweist (Mansson 200820).

7. Butyrate

Butyrate sind die Ester bzw. Salze der Buttersäure. Darüber hinaus sind sie kurzkettige Fettsäuren, die Deine Darmbakterien verzehren können, um zu wachsen und die Darmgesundheit zu verbessern.

Überdies können sie das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken (Chambers et al. 201821).

Da Butyrate keine Verdauungsenzyme und keine Gallenproduktion benötigen, um zu wirken, sind sie besonders leicht zu absorbieren und können schneller verwendet werden. So können Butyrate:

  • Einen schnellen Energieschub bringen
  • Ihren Beitrag zu einer gesunden Verdauung liefern

Heumilch-Butter und Weidebutter sind, was sie versprechen

Manchmal gibt es klare Gewinner und Verlierer im Leben.

Beim Vergleich von Heumilch Butter und normaler Butter gewinnt die Fütterung mit natürlichen Gräsern um Längen:

  • Mehr Antixodantien
  • Hochwertigere Fettsäuren
  • Mehr Vitamine

Außerdem finde ich, dass sie eindeutig besser schmeckt. Deshalb gibt es nicht viel mehr zu sagen. Besorg Dir eine Heumilch Butter Deines Vertrauens!

Darüber hinaus ist es mit kaum einem anderen Lebensmittel so leicht, Speisen mit einem extra an gesunden Fetten und Geschmack zu versehen wie mit Heumilch Butter.

Was ist Heumilch-Butter FAQ

Was versteht man unter Heumilch?

Heumilch ist Milch 🥛 von Kühen, die mit natürlichen Gräsern und Heu gefüttert wurden. Da Kühe 🐄 für diese Ernährung physiologisch geeignet sind, enthält Heumilch mehr Nährstoffe als normale Milch.

Ist Heumilch gleich Rohmilch?

Heumilch bezeichnet Milch 🥛 von Kühen, die mit natürlichen Gräsern und Heu gefüttert wurden. Rohmilch hingegen bezeichnet nur die rohe, unpasteurisierter Milch – egal wie die Tiere 🐄 gefüttert wurden.

Was ist Rohmilchbutter?

Rohmilchbutter ist Butter 🧈 aus roher, unpasteurisierter Milch. Diese Bezeichnung steht weder für höhere Nährstoffdichte, noch ist sie wie Heumilch Butter EU-weit geschützt.

Wie schmeckt Heumilch?

Heumilch 🥛 schmeckt aufgrund der höheren Nährstoffdichte voller als normale Milch. Darüber hinaus hat Heumilch Butter 🧈 aufgrund der Menge an Vitaminen und Beta-Carotin einen dunkleren Gelbton als herkömmliche Butter.

Studien

#1-7

1Couvreur S, Hurtaud C, Lopez C, Delaby L, Peyraud JL. The linear relationship between the proportion of fresh grass in the cow diet, milk fatty acid composition, and butter properties. J Dairy Sci. 2006 Jun;89(6):1956-69. doi: 10.3168/jds.S0022-0302(06)72263-9. PubMed PMID: 16702259.

2O’Callaghan TF, Faulkner H, McAuliffe S, O’Sullivan MG, Hennessy D, Dillon P, Kilcawley KN, Stanton C, Ross RP. Quality characteristics, chemical composition, and sensory properties of butter from cows on pasture versus indoor feeding systems. J Dairy Sci. 2016 Dec;99(12):9441-9460. doi: 10.3168/jds.2016-11271. Epub 2016 Oct 19. PubMed PMID: 27771086.

3Couvreur S, Hurtaud C, Lopez C, Delaby L, Peyraud JL. The linear relationship between the proportion of fresh grass in the cow diet, milk fatty acid composition, and butter properties. J Dairy Sci. 2006 Jun;89(6):1956-69. doi: 10.3168/jds.S0022-0302(06)72263-9. PubMed PMID: 16702259.

4Gilbert C. What is vitamin A and why do we need it?. Community Eye Health. 2013;26(84):65. PubMed PMID: 24782580; PubMed Central PMCID: PMC3936685.

5Maresz K. Proper Calcium Use: Vitamin K2 as a Promoter of Bone and Cardiovascular Health. Integr Med (Encinitas). 2015 Feb;14(1):34-9. Review. PubMed PMID: 26770129; PubMed Central PMCID: PMC4566462.

6Barrett H, O’Keeffe M, Kavanagh E, Walsh M, O’Connor EM. Is Matrix Gla Protein Associated with Vascular Calcification? A Systematic Review. Nutrients. 2018 Mar 27;10(4). doi: 10.3390/nu10040415. Review. PubMed PMID: 29584693; PubMed Central PMCID: PMC5946200.

7Gajic-Veljanoski O, Bayoumi AM, Tomlinson G, Khan K, Cheung AM. Vitamin K supplementation for the primary prevention of osteoporotic fractures: is it cost-effective and is future research warranted?. Osteoporos Int. 2012 Nov;23(11):2681-92. doi: 10.1007/s00198-012-1939-4. Epub 2012 Mar 8. PubMed PMID: 22398856.

#8-13

8Geleijnse JM, Vermeer C, Grobbee DE, Schurgers LJ, Knapen MH, van der Meer IM, Hofman A, Witteman JC. Dietary intake of menaquinone is associated with a reduced risk of coronary heart disease: the Rotterdam Study. J Nutr. 2004 Nov;134(11):3100-5. doi: 10.1093/jn/134.11.3100. PubMed PMID: 15514282.

9O’Callaghan TF, Faulkner H, McAuliffe S, O’Sullivan MG, Hennessy D, Dillon P, Kilcawley KN, Stanton C, Ross RP. Quality characteristics, chemical composition, and sensory properties of butter from cows on pasture versus indoor feeding systems. J Dairy Sci. 2016 Dec;99(12):9441-9460. doi: 10.3168/jds.2016-11271. Epub 2016 Oct 19. PubMed PMID: 27771086.

10Hunyadi A. The mechanism(s) of action of antioxidants: From scavenging reactive oxygen/nitrogen species to redox signaling and the generation of bioactive secondary metabolites. Med Res Rev. 2019 Nov;39(6):2505-2533. doi: 10.1002/med.21592. Epub 2019 May 10. Review. PubMed PMID: 31074028.

11Bohn T. Carotenoids, Chronic Disease Prevention and Dietary Recommendations. Int J Vitam Nutr Res. 2017 May;87(3-4):121-130. doi: 10.1024/0300-9831/a000525. Epub 2018 Dec 14. PubMed PMID: 30545279.

12Hebeisen DF, Hoeflin F, Reusch HP, Junker E, Lauterburg BH. Increased concentrations of omega-3 fatty acids in milk and platelet rich plasma of grass-fed cows. Int J Vitam Nutr Res. 1993;63(3):229-33. PubMed PMID: 7905466.

13Kunesová M, Braunerová R, Hlavatý P, Tvrzická E, Stanková B, Skrha J, Hilgertová J, Hill M, Kopecký J, Wagenknecht M, Hainer V, Matoulek M, Parízková J, Zák A, Svacina S. The influence of n-3 polyunsaturated fatty acids and very low calorie diet during a short-term weight reducing regimen on weight loss and serum fatty acid composition in severely obese women. Physiol Res. 2006;55(1):63-72. Epub 2005 Apr 26. PubMed PMID: 15857162.

#14-21

14Mater MK, Thelen AP, Pan DA, Jump DB. Sterol response element-binding protein 1c (SREBP1c) is involved in the polyunsaturated fatty acid suppression of hepatic S14 gene transcription. J Biol Chem. 1999 Nov 12;274(46):32725-32. doi: 10.1074/jbc.274.46.32725. PubMed PMID: 10551830.

15McCrorie TA, Keaveney EM, Wallace JM, Binns N, Livingstone MB. Human health effects of conjugated linoleic acid from milk and supplements. Nutr Res Rev. 2011 Dec;24(2):206-27. doi: 10.1017/S0954422411000114. Review. PubMed PMID: 22296934.

16Gaullier JM, Halse J, Høivik HO, Høye K, Syvertsen C, Nurminiemi M, Hassfeld C, Einerhand A, O’Shea M, Gudmundsen O. Six months supplementation with conjugated linoleic acid induces regional-specific fat mass decreases in overweight and obese. Br J Nutr. 2007 Mar;97(3):550-60. doi: 10.1017/S0007114507381324. PubMed PMID: 17313718.

17Dhiman TR, Anand GR, Satter LD, Pariza MW. Conjugated linoleic acid content of milk from cows fed different diets. J Dairy Sci. 1999 Oct;82(10):2146-56. doi: 10.3168/jds.S0022-0302(99)75458-5. PubMed PMID: 10531600.

18Mozaffarian D, Rimm EB, Herrington DM. Dietary fats, carbohydrate, and progression of coronary atherosclerosis in postmenopausal women. Am J Clin Nutr. 2004 Nov;80(5):1175-84. doi: 10.1093/ajcn/80.5.1175. PubMed PMID: 15531663; PubMed Central PMCID: PMC1270002.

19Mauger JF, Lichtenstein AH, Ausman LM, Jalbert SM, Jauhiainen M, Ehnholm C, Lamarche B. Effect of different forms of dietary hydrogenated fats on LDL particle size. Am J Clin Nutr. 2003 Sep;78(3):370-5. doi: 10.1093/ajcn/78.3.370. PubMed PMID: 12936917.

20Månsson HL. Fatty acids in bovine milk fat. Food Nutr Res. 2008;52. doi: 10.3402/fnr.v52i0.1821. Epub 2008 Jun 11. PubMed PMID: 19109654; PubMed Central PMCID: PMC2596709.

21Chambers ES, Preston T, Frost G, Morrison DJ. Role of Gut Microbiota-Generated Short-Chain Fatty Acids in Metabolic and Cardiovascular Health. Curr Nutr Rep. 2018 Dec;7(4):198-206. doi: 10.1007/s13668-018-0248-8. Review. PubMed PMID: 30264354; PubMed Central PMCID: PMC6244749.

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