7 natĂŒrliche Vorteile von Heumilchbutter und Weidebutter

Dieser Artikel basiert auf wissenschaftlichen Studien

Heumilchbutter | Heumilch | Vollmilch | Weidebutter | Bio-Butter | Heumilch-Ghee | Gesundheitliche Vorteile | Fazit | FAQ | Studien

Aufgrund der Erkenntnis, dass die FĂŒtterung KĂŒhen erheblichen Einfluss auf den NĂ€hrwert der von ihnen produzierten Milch hat, wird Heumilchbutter immer populĂ€rer (Couvreur et al. 20061).

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Deshalb ĂŒberprĂŒft dieser Artikel auf wissenschaftlicher Basis, ob Heumilchbutter und Weidebutter halten, was sie versprechen.

Was ist Heumilchbutter bzw. Weidebutter?

Bei Butter handelt sich im Wesentlichen um reines tierisches Fett mit nur noch geringen Spuren von Milchproteinen und Zucker. Deshalb ist sie auch ein Fixpunkt auf meiner Low-Carb Lebensmittel Liste.

Ich meine, wir sind uns mittlerweile einig, dass der NĂ€hrstoffgehalt von Fleisch stark von der FĂŒtterung des Tieres abhĂ€ngt. Dasselbe gilt auch fĂŒr Butter.

Insbesondere jene Menschen, die die Wichtigkeit von gesunden Fetten fĂŒr die Gesundheit erkannt haben, sind verrĂŒckt nach Butter. Warum etwa die AnhĂ€nger der Paleo oder Keto DiĂ€t so auf Butter schwören, hat mehrere GrĂŒnde.

Einerseits wurde kaum ein natĂŒrliches Lebensmittel durch jahrzehntelange Propaganda so dĂ€monisiert, andererseits schmeckt Butter einfach himmlisch und passt ĂŒberall dazu.

Wie wird Heumilchbutter hergestellt?

Butter wird durch das Buttern von frischem Rahm aus Kuhmilch hergestellt. Die Butter (oder das Fett) trennt sich wĂ€hrend des Butterns auf natĂŒrliche Weise von der Buttermilch.

FĂŒr die Herstellung von Heumilchbutter wird Milch von grasgefĂŒtterten WeidekĂŒhen benötigt.

Mit Gras gefĂŒtterte KĂŒhe dĂŒrfen auf grĂŒnen, grasbewachsenen Weiden grasen, die fĂŒr sie die beste Nahrungsquelle darstellen. Denn nur fĂŒr diese ErnĂ€hrung sind KĂŒhe physiologisch geeignet.

Da sie sich von Gras im Sommer und Heu im Winter ernĂ€hren, produzieren die KĂŒhe sogenannte Heumilch. Weiters entsteht daraus Heumilch Rahm, der dann zu Heumilchbutter verarbeitet werden kann.

Seit MĂ€rz 2018 ist die Bezeichnung Heumilch mit dem EU-Zeichen „garantiert traditionelle SpezialitĂ€t“ (g. t. S.) geschĂŒtzt.

Dadurch sind durch VergÀrung haltbar gemachte Futtermittel wie Silage, GÀrheu oder Feuchtheu verboten.

Der Zusatz von Getreideschrot ist nur zu geringem Anteil erlaubt. Dennoch darf bei der Bezeichnung als Heumilch folgendes Raufutter verwendet werden

  • GrĂŒnraps
  • GrĂŒnmais
  • GrĂŒnroggen
  • FutterrĂŒben
  • Heu- und Maispellets

Obgleich diese Vorschriften fĂŒr die FĂŒtterung bei Heumilch noch nicht ganz ideal sind, sind sie schon ein großer Schritt in die richtige Richtung. Dieser Produktionsstandard gibt eine gewisse Sicherheit, die es außerhalb Europas wohl nicht gibt.

Im Gegensatz dazu, mĂŒssen sich KĂŒhe, die sich nicht von GrĂ€sern auf der Weide ernĂ€hren können, ausschließlich kommerziellem Futter ernĂ€hren. Und das besteht in der Regel aus den folgenden Elementen:

  • Antibiotika
  • Hormone
  • Mais und Soja (als Futter ĂŒberwiegend genmanipuliert – auch in Deutschland und Österreich!)
  • Getreide
  • Andere stĂ€rkehaltige Lebensmittel
  • Abfallprodukte von:
    • Industriellen Pflanzenöl-Herstellern
    • Brauereien
    • Mostereien
    • Brennereien

Bei KĂŒhen ist es wie bei Menschen: Was sie essen, kann wesentliche Unterschiede ausmachen.

Gras enthÀlt viele PhytonÀhrstoffe, einer davon ist Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Es ist dasselbe Antioxidans, das man auch in Karotten findet.

Aufgrund dieser unterschiedlichen ErnÀhrung ist auch der Unterschied von Heumilch und normaler Milch wesentlich.

GlĂŒckliche KĂŒhe auf der Weide sind die Basis fĂŒr Heumilchbutter

Heumilch vs. normale Milch

Den Unterschied zwischen Getreide-gefĂŒtterter Butter und Heumilchbutter erkennt man schon an ihrem Aussehen: Kommerzielle Butter ist hellgelb oder weiß, wĂ€hrend Grasbutter einen satten gelben Farbton hat.

Deshalb schneidet auch Heumilchbutter in Verbraucherstudien sowohl in Geschmack und Aussehen besser ab als normale Butter (O‘Callaghan et al. 20162).

Aber KĂŒhe, die frisches, grĂŒnes Gras fressen, verbessern auch die NĂ€hrstoffe in der Butter (Couvreur et al. 20063).

Neben dem Unterschied zwischen Butter aus Heumilch und normaler Milch gibt es noch andere Terminologien, die wir genauer unter die Lupe nehmen sollten.

Heumilch vs. Vollmilch

Bei Vollmilch handelt es sich um Milch, die grundsÀtzlich einen Fettgehalt von 3,5% aufweist. Obwohl Rohmilch einen höheren Fettgehalt aufweist, ist Vollmilch noch die beste Version normaler Milch, die Du im Supermarkt bekommen kannst.

Obgleich Vollmilch nicht dieselben Nachteile fĂŒr Blutzucker- und Insulinspiegel mit sich bringt wie Magermilch, werden die Tiere immer noch konventionell gefĂŒttert.

Dementsprechend ist das NĂ€hrstoffprofil von Heumilchbutter dem einer Vollmilch Butter weit ĂŒberlegen.

Weidebutter vs. Heumilchbutter

Die Begriffe Heumilch und Weidemilch unterscheiden sich wesentlich in ihren Zielen:

  • Heumilch bezieht sich auf die Nahrung der KĂŒhe – wie zuvor erwĂ€hnt sollen sie möglichst viel grĂŒne GrĂ€ser, KrĂ€uter und Heu zu sich nehmen
  • Weidemilch bezieht sich hingegen auf die Haltung der KĂŒhe – sie sollen dabei möglichst viel Zeit auf der Weide verbringen

Im Gegensatz zu Heumilch ist Weidemilch als Bezeichnung nicht gesetzlich geschĂŒtzt. Allerdings gibt es mit Pro Weideland ein erstes Label, durch das sich VerbĂ€nde und andere Stakeholder fĂŒr die Weidehaltung einsetzen.

DemgegenĂŒber existieren beim EU-weit geschĂŒtzten Begriff Heumilch oder „Haymilk“/„Latte fieno“/„Lait de foin“/„Leche de heno“ ebenso erste Marken:

Alle drei Marken kannst Du an ihren Logo-Siegeln im Handel erkennen.

Persönlich bevorzuge ich Heumilchbutter, da meines Erachtens artgerechte FĂŒtterung der ausschlaggebende Garant fĂŒr Deine Gesundheit ist, wie wir weiter unten sehen werden.

Weidebutter vs. Bio Butter

Bio-Butter garantiert nicht diesselbe GĂŒte wie eine Heumilch- oder Weidebutter!

Obwohl Bio-Butter frei von Pestiziden ist, werden die KĂŒhe deswegen nicht gleich mit GrĂ€sern gefĂŒttert.

Wenn Du eine nĂ€hrstoffreiche Butter haben willst, wird die Bezeichnung als „Bio Butter“ nicht ausreichen. Warum?

Obgleich Futter, das nicht artgerecht ist, noch so biologisch angebaut wird, bleibt es das falsche Futter. So kann die Kuh dennoch ausschließlich mit Kraftfutter wie Soja oder Mais gemĂ€stet werden, um Gewinne auf Kosten von NĂ€hrstoffen zu maximieren.

Schließlich möchtest Du durch die daraus resultierenden Produkte auch nicht schnellstmöglich gemĂ€stet werden, oder?

Ist die Weidebutter allerdings auch noch mit einer Bio-Plakette versehen, schadet das nicht – ganz im Gegenteil.

Was ist Heumilch-Butterschmalz?

Bio Ghee sollte aus Heumilch- oder Weidebutter hergestellt werden.

Bei der Gewinnung von Butterschmalz wird Butter erhitzt bis sie schmilzt. Danach lĂ€sst man sie abkĂŒhlen und absetzen. Dann wird die oberste Schicht Molkenprotein abschöpft und das Butterfett sorgfĂ€ltig abgegossen.

Was zurĂŒckbleibt ist Casein-Protein. So wird Butter von Proteinen geklĂ€rt und ist somit leichter bekömmlich und kann besser zum Braten verwendet werden.

Butterschmalz kann aus jeder Butter hergestellt werden, wobei Heumilch-Butterschmalz die meisten Vorteile fĂŒr Deine Gesundheit bringt.

Was ist Heumilch-Ghee?

Ghee ist im Grunde genommen reines Butterfett, das ausgeschmolzen und von allen Laktose- und Milchproteinen befreit ist.

Daher ist Ghee ultra-geklÀrte Butter. Da eine Temperatur erreicht wird, die hoch genug ist, um das Wasser abzukochen und die Milchtrockenmasse zu brÀunen, hat Ghee einen nussigen Geschmack.

Wenn es richtig hergestellt wird, ist Ghee ein ganzes Jahr haltbar. Vor allem in Indien wurde Ghee als traditionelles Fett zum Braten verwendet.

Da es sich um 100%ig reines Fett handelt, ist Ghee nicht nur frei von Milchproteinen, sondern auch von Laktose.

Dementsprechend ist Heumilch-Ghee eine Premium-Variante von Heumilchbutter. Durch das Fehlen von Milch-Eiweiß ist Ghee auch die bessere Option fĂŒr einen anfĂ€lligen Darm.

Außerdem kann es dadurch höher erhitzt werden und eignet sich daher hervorragend zum Braten.

Wenn Du also die Möglichkeit hast, Ghee aus GrasfĂŒtterung zu bekommen, schlag zu!

Warum Weidebutter und Heumilchbutter gesund sind

Der wesentliche Vorteil von Heumilchbutter bzw. Weidebutter ist, dass sie im Vergleich zu konventioneller Butter eine weit höhere NĂ€hrstoffdichte aufweist. Deshalb ist Heumilchbutter tief gelb, wĂ€hrend Butter aus konventioneller GetreidefĂŒtterung weiß und wachsartig ist.

Die volle Farbe erhÀlt Heumilchbutter insbesondere durch das Vitamin A und Beta-Carotin, das sie enthÀlt. Neben A enthÀlt Heumilch- oder Weidebutter auch K und E Vitamine (*).

Heumilchbutter und Weidebutter sind tief gelb.

1. Vitamin A

Vitamin A ist fettlöslich und gilt als essenzielles Vitamin. Das bedeutet, dass es durch Nahrung aufgenommen werden muss, da es der Körper nicht selbst herstellen kann.

Ein Esslöffel Heumilchbutter enthÀlt etwa 10% der empfohlenen Tagesdosis an Vitamin A.

Vitamin A ist verbessert das Sehvermögen, die Fortpflanzung und die Immunfunktion.

Da es eine wichtige Rolle bei der körperlichen Entwicklung spielt, ist es an der Bildung und Erhaltung von ZÀhnen, Knochen und Haut beteiligt (Gilbert 20134).

2. Vitamin K2

Obwohl wenige Menschen ĂŒber Vitamin K2 Bescheid wissen, ist es ein ausgesprochen wichtiger NĂ€hrstoff.

Vitamin K2 kommt hauptsÀchlich in fermentierten Nahrungsmitteln und tierischen Produkten, wie Weidebutter vor.

Bei der Fermentierung im Kuhmagen wird Vitamin K1, das GrĂŒnkohl, Spinat oder GrĂ€sern vorkommt, in K2 umgewandelt.

Obwohl Vitamin K2 in der ErnĂ€hrung seltener vorkommt, ist es fĂŒr Deine allgemeine Gesundheit sehr wichtig. Es spielt eine SchlĂŒsselrolle fĂŒr Deine Knochen- und Herzgesundheit (Maresz 20155).

Vitamin K2 scheint Plaque in den Arterien zu reduzieren und gegen ihn vorzubeugen (Barrett et al. 20186).

Überdies hilft es dem Körper, Kalzium richtig und effektiv zu verwerten.

Vitamin K2 trĂ€gt zur UnterstĂŒtzung der Knochengesundheit bei, indem es Knochen signalisiert, mehr Kalzium aufzunehmen. Daher neigen Menschen, die mehr Vitamin K2 zu sich nehmen, dazu, weniger KnochenbrĂŒche zu erleiden (Gajic-Veljanoski et al. 20127).

Laut einer Bevölkerungsstudie mit knapp 5000 Teilnehmern, senkt Vitamin K2 das Risiko an einer Herz-Kreislauf-Krankheit zu sterben um 50% (Geleijnse et al. 20048).

3. Beta-Carotin

Weidebutter ist reich an Carotinoiden.

Dein Körper wandelt Beta-Carotin nach Bedarf in Vitamin A um. Heumilchbutter hat einen deutlich höheren Beta-Carotin-Gehalt als normale Butter.

So wies Butter aus 100% Heumilch den höchsten Gehalt an Beta-Carotin auf, wĂ€hrend Butter von KĂŒhen, die auch vermehrt mit Getreide gefĂŒttert wurden, den niedrigsten Gehalt aufwies (O‘Callaghan et al. 20169).

Überdies ist Betacarotin ist bekanntes und wirksames Antioxidans. Antioxidantien helfen dabei, Zellen vor potenziellen SchĂ€den durch instabile MolekĂŒle, die als freie Radikale bezeichnet werden, zu schĂŒtzen (Hunyadi 201910).

DarĂŒber hinaus weitere Studien darauf hin, dass eine höhere Zufuhr von Nahrungsmitteln, die reich an Beta-Carotin sind, das Risiko von altersbedingten chronischen Erkrankungen sowie Krebs und Diabetes verringern können (Bohn 201811).

4. Omega-3-FettsÀuren

Heumilchbutter weist höhere Konzentrationen an Omega-3-FettsĂ€uren auf Butter von KĂŒhen, die mit Getreide gefĂŒtterter wurden (Hebeisen et al. 199312).

Da der Körper diese essenziellen mehrfach ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren nicht selbst produzieren kann, mĂŒssen sie durch Nahrung zugefĂŒhrt werden. Deshalb sind Omega-3-FettsĂ€uren lebenswichtig. DarĂŒber hinaus haben sie folgende Eigenschaften (Kunesova et al. 200613; Mater et al. 199914):

  • reduzieren das Risiko von EntzĂŒndung
  • sind ein Hauptbestandteil von Zellmembranen
  • steuern die SignalĂŒbertragung zwischen Zellrezeptoren
  • helfen bei der Herstellung von Hormonen zur Regulierung der Blutgerinnung
  • helfen beim Zusammenziehen und Entspannen von ArterienwĂ€nden
  • erhöhen die Stoffwechselrate
  • helfen Körperfett effizienter zu verbrennen
Gesunde Weidebutter in einer Glasschale

5. Konjugierte LinolsÀure (CLA)

Konjugierte LinolsĂ€ure (engl. “conjugated linoleic acids” oder CLA) ist ein besonderes Fett. Obwohl sie eine TransfettsĂ€ure ist, bringt sie ausnahmsweise jede Menge Vorteile fĂŒr die Gesundheit und ist vollkommen natĂŒrlich.

Im Gegensatz zu schĂ€dlichen Transfetten, die in industriellen FĂ€ssern durch chemische Hydrierung von Pflanzenölen zu ekelhaftem Butterersatz und Margarine verarbeitet werden, entsteht CLA im Verdauungssystem von grasgefĂŒtterten KĂŒhen, Ziegen und Schafen.

Laut Studien hilft konjugierte LinolsÀure dabei, Körperfett zu reduzieren und Muskelmasse zu erhalten (McCrorie et al. 201115).

DarĂŒber hinaus musst Du fĂŒr diesen Effekt weder zusĂ€tzlich Sport betreiben noch sonstige Essgewohnheiten umstellen (Gaullier et al. 200716).

Heumilch enthĂ€lt etwa 6 mal so viel konjugierte LinolsĂ€uren wie Milch von mit Getreide gefĂŒtterten KĂŒhen (Dhiman et al. 199917).

Überdies sind es nicht nur Milchprodukte, die bei entsprechender FĂŒtterung konjugierte LinolsĂ€uren enthalten, sondern auch das Fleisch selbst.

6. GesÀttigte FettsÀuren

Mit Gras gefĂŒtterte Butter ist eines der besten Milchprodukte mit gesunden Fetten. Besonders wenn du eine High-Fat Low-Carb ErnĂ€hrung wie die Keto DiĂ€t verfolgst, ist Heumilch- bzw. Weidebutter Pflicht.

Butter ist im Grunde genommen reines Fett; sie enthĂ€lt keine Kohlenhydrate, keinen Zucker und null Gramm Eiweiß. DarĂŒber hinaus ist der Großteil der FettsĂ€uren gesĂ€ttigt.

Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung sind gesĂ€ttigte FettsĂ€uren nicht grundsĂ€tzlich ungesund, sondern schĂŒtzen vielmehr vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, als sie zu fördern (Mozaffarian et al. 200418).

Obwohl der Mythos, dass gesĂ€ttigte FettsĂ€uren grundsĂ€tzlich schlecht sind, lange ĂŒberholt ist, hĂ€lt er sich dennoch hartnĂ€ckig.

Studien belegen, dass Zucker und kĂŒnstliche Transfette die ganze Zeit ĂŒber fĂŒr schlechte Cholesterinwerte, Bluthochdruck und Herzkrankheiten verantwortlich waren und nicht natĂŒrliche Fette (Mauger et al. 200319).

Überdies können ĂŒberwiegend gesĂ€ttigte Fette wie Weidebutter oder Kokosöl aufgrund ihres Fettprofils beim Abnehmen helfen.

Dabei ist Milchfett das komplexeste aller natĂŒrlichen Fette, da es zu ĂŒber 80% aus reinem Fett besteht und 400 verschiedene FettsĂ€uren aufweist (Mansson 200820).

7. Butyrate

Butyrate sind die Ester bzw. Salze der ButtersĂ€ure. DarĂŒber hinaus sind sie kurzkettige FettsĂ€uren, die Deine Darmbakterien verzehren können, um zu wachsen und die Darmgesundheit zu verbessern.

Überdies können sie das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken (Chambers et al. 201821).

Da Butyrate keine Verdauungsenzyme und keine Gallenproduktion benötigen, um zu wirken, sind sie besonders leicht zu absorbieren und können schneller verwendet werden. So können Butyrate:

  • Einen schnellen Energieschub bringen
  • Ihren Beitrag zu einer gesunden Verdauung liefern

Heumilchbutter und Weidebutter sind, was sie versprechen

Manchmal gibt es klare Gewinner und Verlierer im Leben.

Beim Vergleich von Heumilchbutter und normaler Butter gewinnt die FĂŒtterung mit natĂŒrlichen GrĂ€sern um LĂ€ngen:

  • Mehr Antixodantien
  • Hochwertigere FettsĂ€uren
  • Mehr Vitamine

Außerdem finde ich, dass sie eindeutig besser schmeckt. Deshalb gibt es nicht viel mehr zu sagen. Besorg Dir eine Heumilch- oder Weidebutter Deines Vertrauens!

DarĂŒber hinaus ist es mit kaum einem anderen Lebensmittel so leicht, Speisen mit einem extra an gesunden Fetten und Geschmack zu versehen wie mit Heumilch- oder Weidebutter.

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Weidebutter und Heumilchbutter FAQ

Was versteht man unter Heumilch?

Heumilch ist Milch đŸ„› von KĂŒhen, die mit natĂŒrlichen GrĂ€sern und Heu gefĂŒttert wurden. Da KĂŒhe 🐄 fĂŒr diese ErnĂ€hrung physiologisch geeignet sind, enthĂ€lt Heumilch mehr NĂ€hrstoffe als normale Milch.

Ist Heumilch gleich Rohmilch?

Heumilch bezeichnet Milch đŸ„› von KĂŒhen, die mit natĂŒrlichen GrĂ€sern und Heu gefĂŒttert wurden. Rohmilch hingegen bezeichnet nur die rohe, unpasteurisierter Milch – egal wie die Tiere 🐄 gefĂŒttert wurden.

Was ist Rohmilchbutter?

Rohmilchbutter ist Butter 🧈 aus roher, unpasteurisierter Milch. Diese Bezeichnung steht weder fĂŒr höhere NĂ€hrstoffdichte, noch ist sie wie Heumilch Butter EU-weit geschĂŒtzt.

Wie schmeckt Heumilch?

Heumilch đŸ„› schmeckt aufgrund der höheren NĂ€hrstoffdichte voller als normale Milch. DarĂŒber hinaus hat Heumilch Butter 🧈 aufgrund der Menge an Vitaminen und Beta-Carotin einen dunkleren Gelbton als herkömmliche Butter.

Studien

#1-7

1Couvreur S, Hurtaud C, Lopez C, Delaby L, Peyraud JL. The linear relationship between the proportion of fresh grass in the cow diet, milk fatty acid composition, and butter properties. J Dairy Sci. 2006 Jun;89(6):1956-69. doi: 10.3168/jds.S0022-0302(06)72263-9. PubMed PMID: 16702259.

2O’Callaghan TF, Faulkner H, McAuliffe S, O’Sullivan MG, Hennessy D, Dillon P, Kilcawley KN, Stanton C, Ross RP. Quality characteristics, chemical composition, and sensory properties of butter from cows on pasture versus indoor feeding systems. J Dairy Sci. 2016 Dec;99(12):9441-9460. doi: 10.3168/jds.2016-11271. Epub 2016 Oct 19. PubMed PMID: 27771086.

3Couvreur S, Hurtaud C, Lopez C, Delaby L, Peyraud JL. The linear relationship between the proportion of fresh grass in the cow diet, milk fatty acid composition, and butter properties. J Dairy Sci. 2006 Jun;89(6):1956-69. doi: 10.3168/jds.S0022-0302(06)72263-9. PubMed PMID: 16702259.

4Gilbert C. What is vitamin A and why do we need it?. Community Eye Health. 2013;26(84):65. PubMed PMID: 24782580; PubMed Central PMCID: PMC3936685.

5Maresz K. Proper Calcium Use: Vitamin K2 as a Promoter of Bone and Cardiovascular Health. Integr Med (Encinitas). 2015 Feb;14(1):34-9. Review. PubMed PMID: 26770129; PubMed Central PMCID: PMC4566462.

6Barrett H, O’Keeffe M, Kavanagh E, Walsh M, O’Connor EM. Is Matrix Gla Protein Associated with Vascular Calcification? A Systematic Review. Nutrients. 2018 Mar 27;10(4). doi: 10.3390/nu10040415. Review. PubMed PMID: 29584693; PubMed Central PMCID: PMC5946200.

7Gajic-Veljanoski O, Bayoumi AM, Tomlinson G, Khan K, Cheung AM. Vitamin K supplementation for the primary prevention of osteoporotic fractures: is it cost-effective and is future research warranted?. Osteoporos Int. 2012 Nov;23(11):2681-92. doi: 10.1007/s00198-012-1939-4. Epub 2012 Mar 8. PubMed PMID: 22398856.

#8-13

8Geleijnse JM, Vermeer C, Grobbee DE, Schurgers LJ, Knapen MH, van der Meer IM, Hofman A, Witteman JC. Dietary intake of menaquinone is associated with a reduced risk of coronary heart disease: the Rotterdam Study. J Nutr. 2004 Nov;134(11):3100-5. doi: 10.1093/jn/134.11.3100. PubMed PMID: 15514282.

9O’Callaghan TF, Faulkner H, McAuliffe S, O’Sullivan MG, Hennessy D, Dillon P, Kilcawley KN, Stanton C, Ross RP. Quality characteristics, chemical composition, and sensory properties of butter from cows on pasture versus indoor feeding systems. J Dairy Sci. 2016 Dec;99(12):9441-9460. doi: 10.3168/jds.2016-11271. Epub 2016 Oct 19. PubMed PMID: 27771086.

10Hunyadi A. The mechanism(s) of action of antioxidants: From scavenging reactive oxygen/nitrogen species to redox signaling and the generation of bioactive secondary metabolites. Med Res Rev. 2019 Nov;39(6):2505-2533. doi: 10.1002/med.21592. Epub 2019 May 10. Review. PubMed PMID: 31074028.

11Bohn T. Carotenoids, Chronic Disease Prevention and Dietary Recommendations. Int J Vitam Nutr Res. 2017 May;87(3-4):121-130. doi: 10.1024/0300-9831/a000525. Epub 2018 Dec 14. PubMed PMID: 30545279.

12Hebeisen DF, Hoeflin F, Reusch HP, Junker E, Lauterburg BH. Increased concentrations of omega-3 fatty acids in milk and platelet rich plasma of grass-fed cows. Int J Vitam Nutr Res. 1993;63(3):229-33. PubMed PMID: 7905466.

13KunesovĂĄ M, BraunerovĂĄ R, HlavatĂœ P, TvrzickĂĄ E, StankovĂĄ B, Skrha J, HilgertovĂĄ J, Hill M, KopeckĂœ J, Wagenknecht M, Hainer V, Matoulek M, ParĂ­zkovĂĄ J, ZĂĄk A, Svacina S. The influence of n-3 polyunsaturated fatty acids and very low calorie diet during a short-term weight reducing regimen on weight loss and serum fatty acid composition in severely obese women. Physiol Res. 2006;55(1):63-72. Epub 2005 Apr 26. PubMed PMID: 15857162.

#14-21

14Mater MK, Thelen AP, Pan DA, Jump DB. Sterol response element-binding protein 1c (SREBP1c) is involved in the polyunsaturated fatty acid suppression of hepatic S14 gene transcription. J Biol Chem. 1999 Nov 12;274(46):32725-32. doi: 10.1074/jbc.274.46.32725. PubMed PMID: 10551830.

15McCrorie TA, Keaveney EM, Wallace JM, Binns N, Livingstone MB. Human health effects of conjugated linoleic acid from milk and supplements. Nutr Res Rev. 2011 Dec;24(2):206-27. doi: 10.1017/S0954422411000114. Review. PubMed PMID: 22296934.

16Gaullier JM, Halse J, HĂživik HO, HĂžye K, Syvertsen C, Nurminiemi M, Hassfeld C, Einerhand A, O’Shea M, Gudmundsen O. Six months supplementation with conjugated linoleic acid induces regional-specific fat mass decreases in overweight and obese. Br J Nutr. 2007 Mar;97(3):550-60. doi: 10.1017/S0007114507381324. PubMed PMID: 17313718.

17Dhiman TR, Anand GR, Satter LD, Pariza MW. Conjugated linoleic acid content of milk from cows fed different diets. J Dairy Sci. 1999 Oct;82(10):2146-56. doi: 10.3168/jds.S0022-0302(99)75458-5. PubMed PMID: 10531600.

18Mozaffarian D, Rimm EB, Herrington DM. Dietary fats, carbohydrate, and progression of coronary atherosclerosis in postmenopausal women. Am J Clin Nutr. 2004 Nov;80(5):1175-84. doi: 10.1093/ajcn/80.5.1175. PubMed PMID: 15531663; PubMed Central PMCID: PMC1270002.

19Mauger JF, Lichtenstein AH, Ausman LM, Jalbert SM, Jauhiainen M, Ehnholm C, Lamarche B. Effect of different forms of dietary hydrogenated fats on LDL particle size. Am J Clin Nutr. 2003 Sep;78(3):370-5. doi: 10.1093/ajcn/78.3.370. PubMed PMID: 12936917.

20MĂ„nsson HL. Fatty acids in bovine milk fat. Food Nutr Res. 2008;52. doi: 10.3402/fnr.v52i0.1821. Epub 2008 Jun 11. PubMed PMID: 19109654; PubMed Central PMCID: PMC2596709.

21Chambers ES, Preston T, Frost G, Morrison DJ. Role of Gut Microbiota-Generated Short-Chain Fatty Acids in Metabolic and Cardiovascular Health. Curr Nutr Rep. 2018 Dec;7(4):198-206. doi: 10.1007/s13668-018-0248-8. Review. PubMed PMID: 30264354; PubMed Central PMCID: PMC6244749.

This Post Has 2 Comments

  1. Bhargav

    Wunderbare Artikle. Alles Super erklÀrt mit wissenschaftlicher Quellen.
    Toll toll toll!

    1. Vielen lieben Dank, Bhargav! FĂŒr diese lobenden Worte!
      Freut mich unheimlich, dass dir der Artikel weiterhelfen konnte 🙂

      LG
      Stephan

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