Top 10 schwefelhaltige Lebensmittel – natürlich und organisch

Dieser Artikel basiert auf wissenschaftlichen Studien

Schwefelhaltige Lebensmittel | Mangel | Tagesbedarf | Übersicht | Wirkung | Top 10 | Nebenwirkungen | Fazit | FAQ | Studien

Obwohl Schwefel das drittreichhaltigste Mineral in unserem Körper ist, wird ihm vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Nichtsdestotrotz unterstreicht die aktuelle Forschung die positiven Wirkungen von schwefelhaltigen Lebensmitteln.

Warum das Mineral ausschlaggebend für deine Gesundheit sein kann und welche Lebensmittel Schwefel enthalten, erfährst du hier.

Was sind schwefelhaltige Lebensmittel?

Da unser Körper Schwefel nicht selbst herstellen kann, handelt es sich um ein essenzielles Mineral. Das bedeutet, Schwefel muss via Nahrungsmittel zugeführt werden.

Du kannst ihn durch anorganische Sulfate im Trinkwasser und schwefelhaltige Verbindungen in Lebensmitteln, so genannte schwefelorganische Verbindungen, zuführen (Doleman et al. 20171).

Schwefel hilft bei zahlreichen Körperfunktionen, einschließlich des Aufbaus und der Reparatur der DNA, sowie dem Schutz vor Zellenschäden.

Darüber hinaus existieren zwei primäre Aminosäuren in Lebensmitteln, die als schwefelorganische Verbindungen gelten:

  • Cystein
  • Methionin

Während Methionin zu den essenziellen Aminosäuren zählt, kann Cystein vom Körper hergestellt werden. Allerdings benötigt der Körper wiederum Schwefel aus Lebensmitteln, um Cystein zu synthetisieren (Nimni et al. 20072).

Schwefel Mangel

Diese schwefelhaltigen Aminosäuren sind Basis für die Aufrechterhaltung und Integrität der zellulären Systeme. Außerdem tragen sie dazu bei Glutathion – ein körpereigenes Antioxidans – herzustellen.

Darüber hinaus helfen diese schwefelhaltigen Aminosäuren freie Radikale abzufangen und toxische Verbindungen aus dem Körper zu leiten.

Dementsprechend könnte ein Mangel an schwefelhaltigen Lebensmitteln u. a. für folgende negative Auswirkungen auf deinen Körper verantwortlich sein:

  • Müdigkeit
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsmangel
  • Muskel- und Gelenksschmerzen
  • Schlechter Schlaf
  • Unreine Haut

Außerdem entleert das Gehirn bei einem Mangel an schwefelhaltigen Aminosäuren die Glutathion-Vorräte, um den Cysteinspiegel aufrechtzuerhalten.

Dadurch verliert das Gehirn an antioxidativen Abwehrkräfte, was degenerative Prozesse wie Demenz beschleunigen kann.

Schwefel Tagesbedarf

Es gibt zwar keine empfohlene Tagesdosis für Schwefel, doch ein Forscherteam hat versucht, den täglichen Bedarf durch Feldversuche und Nahrungsmitteltagebücher zu schätzen.

Das Resultat ist ein durchschnittlicher täglicher Konsum von 600 bis 1250 mg.

Nachdem der Verzehr von schwefelhaltigen Lebensmitteln der beste Weg ist, um sicherzustellen, dass ausreichende Mengen des Minerals in den Körper gelangen, bevorzugten auch die Forscher den natürlichen Weg.

Dabei war die Familie der Kreuzblütler, zu der Brokkoli, Rucola und alle Kohlgemüse gehören, für bis zu 42% der Schwefel-Zufuhr verantwortlich (Doleman et al. 20173).

Welche Lebensmittel enthalten Schwefel?

Schwefelhaltige Aminosäuren und andere schwefelorganische Verbindungen finden sich in folgenden Nahrungsmittel-Gruppen:

  • Avocados
  • Eier
  • Fleisch
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Milchprodukte
  • Lauchpflanzen
  • Kreuzblütengemüse
  • Nüsse und Samen
  • Hülsenfrüchte

Dementsprechend können organische schwefelhaltige Lebensmittel vegan oder auch tierischer Natur sein. Aus diesem Grund erfreut sich Schwefel einer bunten Bandbreite, die abwechslungsreiche Speisen auf deinen Tisch bringt.

Herausragende schwefelhaltige Lebensmittel darunter werden wir in Kürze detailliert begutachten.

Hühnerfleisch ist ein schwefelhaltiges Lebensmittel

Wirkung schwefelhaltiger Lebensmittel

Da es ein wesentlicher Bestandteil menschlichen Gewebes ist, ist Schwefel in jeder Zelle des Körpers vorhanden ist.

Deshalb spielt Schwefel auch eine Schlüsselrolle für Gelenke, Haut und Haare. Überdies ist die Zufuhr des Minerals durch schwefelhaltige Lebensmittel entscheidend für den Stoffwechsel und die antioxidativen Abwehrsysteme des Körpers.

1. Sie lindern Gelenk- und Muskelschmerzen

Schwefel spielt eine essenzielle Rolle bei der Bildung von Gelenken, Knorpel, Haut und Blutgefäßen durch Glykosaminoglykane (Scott et al. 20144).

Sobald die Schwefelvorräte erschöpft sind, ist der Körper nicht in der Lage, die alten und minderwertigen Glykosaminoglykane in den Gelenken zu ersetzen. Deshalb können Gelenke, Blutgefäße und Hautzellen durch Schwefel-Mangel schneller degenerieren.

Außerdem haben Studien gezeigt, dass Methylsulfonylmethan Entzündungen reduzieren und Gelenk- und Muskelschmerzen lindern kann (Butawan et al. 20175).

Methylsulfonylmethan (MSM) ist eine schwefelhaltige Verbindung, die wir sowohl in pflanzlichen als auch tierischen Lebensmitteln finden können.

Wie eine randomisierte doppelblinde Studie zeigt, konnte zusätzliche Aufnahme von MSM in Personen mit Arthrose-assoziierten Knieschmerzen die Gelenkfunktion verbessern und die Schmerzen verringern (Kim et al. 20056).

2. Schwefelhaltige Lebensmittel wirken antioxidativ

Schwefel wird insbesondere für die Synthese von Glutathion benötigt (Grimble 20067).

Glutathion ist eines der wichtigsten und stärksten Antioxidantien, die in deinem Körper freie Radikale neutralisieren können.

Deshalb stärkt Glutathion das Immunsystem, entfernt toxische Protein-Ablagerungen und kann so altersbedingte Neuro- und Makuladegeneration verhindern (Ballatori et al. 20098).

Außerdem erhöht ein Glutathion-Mangel das Risiko chronischer Urogenitaler, Herz-, oder auch Magen-Darm-Erkrankungen (Lang et al. 20009).

Während die meisten Antioxidantien in Nahrungsmitteln enthalten sind, wird Glutathion vom Körper hergestellt. Dafür benötigt er wiederum Aminosäuren aus der Nahrung.

Folglich hat der Körper zwei Optionen mit einem Überschuss der Aminosäuren Cystein und Methionin aus schwefelhaltigen Lebensmitteln umzugehen:

  • Er oxidiert sie zu Sulfat und scheidet sie aus.
  • Er speichert sie als Glutathion.

Überdies wird eine Reihe organische Schwefelverbindungen in Nahrungsmitteln mit antioxidativen Wirkungen in Verbindung gebracht, die Tumoren vorbeugen können (Lee et al. 201210).

3. Schwefelreiche Nahrungsmittel besitzen Anti-Krebs-Wirkung

Auch Methylsulfonylmethan entfaltet entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen, die insbesondere krebshemmendes Potential haben (Nakhostin-Roohi et al. 201311).

Studien haben gezeigt, dass MSM helfen kann, die Immunfunktion zu stärken und den Tod von Krebszellen bei Dickdarm-, Magen-Darm- und Leberkrebs zu induzieren (Butawan et al. 201712).

Außerdem kann der Verzehr von reichlich schwefelhaltigen Lebensmitteln den Glutathionspiegel erhöhen und dadurch die Tumorbildung hemmen (Bogaards et al. 199413).

Insbesondere Lauchgemüse ist reich an schwefelorganischen Verbindungen, die laut Studien das Wachstum von Krebszellen in Speiseröhre, Brust und Lunge hemmen können (Bianchini et al. 200114).

Darüber hinaus ist auch Sulforaphan für ihre antioxidative und krebshemmende Wirkung bekannt (Kim et al. 201615).

Diese schwefelhaltige Verbindung gehört zur Familie der Glucosinolate, die insbesondere in Kreuzblütlern vorkommen.

4. Sie reduzieren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Des Weiteren können Glucosinolate Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Das besagt eine Studie, die geringere Sterblichkeitsraten in jenen Personen festgestellt hat, die sich insbesondere von schwefelhaltigen Lebensmitteln wie Brokkoli ernährten.

Dabei wurde die niedrigere Sterblichkeit durch das geringere Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begründet.

Die Forscher schlussfolgerten, dass die schützende Wirkung von den Glucosinolaten ausging (Zhang et al. 201116).

5. Schwefelhaltige Lebensmittel beugen neurodegenerativen Erkrankungen vor

Ebenso fördern die Glucosinolate organischer schwefelhaltiger Lebensmittel die Gedächtnisfunktion.

Dementsprechend haben Forscher gezeigt, dass Glucosinolate das Risiko der Entwicklung neurodegenerativer Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson, reduzieren (Jaafaru et al. 201817).

Unter den Glucosinolaten finden sich in schwefelhaltigen Kreuzblütlern Isothiocyanate, wie das Senföl Sulforaphan.

Jüngste Forschungen zeigen, dass sulforaphanreiche Lebensmittel Amyloid-beta-induzierten oxidativen Schäden vorbeugen.

Das sind jene toxischen Proteine, die im Hirn neurodegenerative Erkrankungen verursachen können.

Sulforaphan kann Amyloid-Beta-Plaque-Ablagerungen im Gehirn abbauen und somit einen maßgeblichen Faktor für die Entwicklung der Alzheimer-, Parkinson- und Huntington-Krankheit eindämmen (Sun et al. 201718).

6. Schwefel entfaltet antibakterielle Wirkung

Schwefelverbindungen können Pilze und Bakterien bekämpfen. Deshalb werden sie seit langem zur Behandlung folgender dermatologischen Beschwerden eingesetzt:

  • Akne
  • Schuppen
  • Warzen

Dabei entspricht die effiziente Wirkung schwefelhaltiger Verbindungen laut Studien medizinischer Güte (Gupta et al. 200519).

Aus diesem Grund sind Zwiebelsaft bzw. Zwiebelgesichtsmasken bewährte Hausmittel, die deine Haut reinigen und zum Strahlen bringen können.

Top 10 schwefelhaltige Lebensmittel

Schwefelreiches Gemüse wie Kohl, Zwiebeln, oder Brokkoli genießen das Image besonders nährstoffreicher Nahrungsmittel.

Neben Vitaminen, Antioxidantien, und anderen Mineralien, wird aber gerne vergessen, dass sie insbesondere ihr Schwefelgehalt gesund macht.

Nichtsdestotrotz finden sich in meiner Top 10 Liste der schwefelhaltigen Lebensmittel auch Einträge, mit denen du vermutlich nicht gerechnet hast.

1. Zwiebel

Lauch- oder Allium-Pflanzen umfassen einige der häufigsten Gemüsesorten, die in beinahe jeder Küche vorhanden sind. Dazu gehören Knoblauch, Zwiebeln, Lauch, Schnittlauch oder etwa auch Bärlauch.

Aufgrund ihrer hohen Dosen an Allicin und Diallylsulfid zählen sie zu den schwefelreichsten Lebensmitteln (Gitin et al. 201420).

Allicin, eine der häufigsten Schwefelverbindungen in Allium-Pflanzen, weist antimikrobielle, antimykotische und krebshemmende Wirkungen auf.

Studien besagen, dass diese bioaktive Substanz den Tod von Krebszellen induzieren sowie den Blutdruck senken kann, was das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert (Borlinghaus et a. 201421).

Aufgrund ihrer vielseitigen Vorteile sticht die Zwiebel unter den Lauchgewächsen heraus. Neben der Allicin-Wirkung kann Zwiebel auch dabei helfen, die Knochendichte zu verbessern und den Blutzucker zu regulieren (Law et al. 201622; Eid et al. 201723).

Darüber hinaus können die Schwefelverbindungen und Polyphenole in Zwiebeln die Struktur von Haut und Haar stärken, was zu einem Anti-Aging-Effekt führt.

2. Knoblauch

Schon die alten Ägypter wussten um die Wirkung von Knoblauch gegen verschiedene Erkrankungen Bescheid.

Heute ist die krebsvorbeugende Wirkung, die Knoblauch und anderen Allium-Pflanzen entfalten weitgehend anerkannt (El-Bayoumy et al. 200624).

Darüber hinaus gelten organische Verbindungen in Knoblauch, die Schwefel enthalten, als Entzündungshemmer therapeutische Güte (Lee et al. 201225).

Um das volle Potential des Knoblauchs auszuschöpfen, muss er zerdrückt oder geschnitten werden. Erst dadurch wird Alliin im Knoblauch in Allicin umgewandelt, das antiseptisch und krebshemmend wirkt (Omar et al. 201026).

3. Eier

Nicht nur Gemüsesorten können schwefelhaltige Lebensmittel darstellen. Neben einer guten Quelle für Eiweiß, gesunde Fette und B Vitamine, enthalten Eier organische Schwefelverbindungen.

Überdies sind Eier reich an der schwefelhaltigen Aminosäure Methionin, die das Immunsystem, Stoffwechselprozesse und die Glutathion-Synthese unterstützt (Martinez 201727).

Wenn du mit Eiern mehr Schwefelverbindungen in deine Ernährung bringen möchtest, bedenke, dass der Löwenanteil der Mineralien und Vitamine im Eigelb steckt.

Da sich im Eiweiß hingegen Bestandteile von Kollagen befinden, die Haut, Knochen und Muskeln unterstützen, verspeist du Eier am besten im Ganzen.

4. Brokkoli

Brokkoli wurde als Paradebeispiel der schwefelreichen Kreuzblütler Mittelpunkt zahlreicher Studien.

Obwohl Brokkoli nicht den höchsten Gehalt an Glucosinolaten unter der Kreuzblütlern hat, ist er besonders potent für die Hirnfunktion (Jaafaru et al. 201828).

Ursache dafür ist das Senföl Sulforaphan, das mit 476,5 μg/g in gegartem Brokkoli mit Abstand am höchsten konzentriert ist. Im Vergleich dazu ergattert Kohl bereits mit 168,4 μg/g Platz zwei unter den Kreuzblütlern (Sun et al. 201729).

Überdies ist das Antioxidans Sulforaphan dafür bekannt, verschiedenen Krebsarten, Alzheimer oder auch Parkinson vorzubeugen (Kim et al. 201630).

Dabei hilft das Dämpfen von Brokkoli für etwa zwei Minuten, die Aufnahme dieser Schwefelverbindungen durch den Körper zu maximieren (Wang et al. 201231).

Brokkoli und Lachs enthalten Schwefel

5. Kohl

Auch Kohlgemüse sind Kreuzblütler.

Neben Brokkoli gehören zu dieser Familie schwefelreicher Lebensmittel etwa auch Blumenkohl, Rucola, Grünkohl, Rotkohl, Kohlsprossen, Bok Choy oder Kohlrabi.

Allesamt enthalten reichliche Mengen an Mineralien und Vitaminen, wie etwa (*):

  • Eisen
  • Folate
  • Kalium
  • Kalzium
  • Magnesium
  • Mangan
  • Vitamin A, B2, B6, C, E, K

Darüber hinaus ist Kohlgemüse aufgrund der Glucosinolate für den Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekannt (Zhang et al. 201132).

Während sich Kohl und Kohlrabi mit etwa 109 mg an Glucosinolaten die Silbermedaille unter den Kreuzblütlern holen, krönen sich Kohlsprossen mit atemberaubenden 247 mg pro 100 g zum Sieger (Sun et al. 201733).

6. Walnüsse

Nicht nur, dass Walnüsse den höchsten Omega-3-Gehalt unter Nüssen aufweisen, sondern sie sind aufgrund ihres Schwefelgehalts auch reich an Antioxidantien (Hudthagosol et al. 201234).

Dementsprechend haben Studien gezeigt, dass sie dabei helfen können, Zellschäden und Krebserkrankungen vorzubeugen (Neale et al. 201735).

Außerdem können sie den Stoffwechsel verbessern und beim Abnehmen helfen, sofern sie nicht in rauen Mengen verschlungen werden.

7. Leinsamen

Neben ihrem erheblichen Anteil an Schwefel sind Leinsamen der reichhaltigste pflanzliche Lieferant von Omega-3-Fettsäuren.

Daher schmeicheln Leinsamen sowohl Stoffwechsel als auch Gehirnfunktion. Darüber hinaus können sie entzündungshemmend wirken.

Das besagt eine klinische Studie, die mit übergewichtigen Personen durchgeführt wurde. Hauptverantwortlich dafür war die Mutter der Omega-3-Fettsäuren, Alpha-Linolsäure (Faintuch et al. 200736).

Aus diesem Grund gehören Leinsamen in jede vegetarische Speisekammer. Nichtsdestotrotz entstammen die potentesten Omega-3-Fettsäuren dem Ozean.

8. Meeresfrüchte

Aus pflanzlichen Quellen kann der Körper Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) nur in äußerst geringen Mengen synthetisieren.

Durch Meeresfrüchte können diese potentesten Omega-3-Fettsäuren allerdings in größeren Mengen in deinen Körper gelangen.

EPA und DHA sind insbesondere dafür bekannt, die Fettverbrennung anzukurbeln und die Fettspeicherung zu stoppen (Mater et al. 199937).

Insbesondere Hummer, Krabben und Muscheln sind reich an Schwefelverbindungen.

Nachdem sie teilweise über 500 mg /100 g Schwefel enthalten, sind sie die reichhaltigsten Nahrungsmittel. Aber auch Fisch zählt mit 230 bis 300 mg / 100 g zu den potentesten schwefelhaltigen Lebensmitteln (*).

Wer allergisch reagiert kann unter den Proteinquellen stattessen auf rotes Fleisch zurückgreifen, da dieses ebenso schwefelhaltig wie Fisch ist.

9. Weiderind

Auch wenn Veganer bei dem Gedanken an rotes Fleisch zurückschrecken, ist es eine unbestreitbare Tatsache, dass es nicht zuletzt aufgrund seines Schwefelgehalts zur Gesundheit eines Menschen beitragen kann.

Dabei haben Rind- und Lammfleisch einen besonders hohen Schwefelgehalt. Außerdem macht die Fütterung einen wesentlichen Unterschied.

Nicht nur, dass Weiderind 4-mal so viel Omega-3-Fettsäuren liefert, es hat auch noch 6-mal so viel konjugierte Linolsäure wie Getreide-gefüttertes Rindfleisch (Dhiman et al. 199938).

Dieses einzigartige Fett aus Fleisch und Milchprodukten der Heumilch-Kuh wirkt Typ-2-Diabetes und dem Aufbau von Fettdepots entgegen (Daley et al. 201039).

Außerdem sind es gerade Rinder-Innereien, wo sich enorme Mengen Schwefel und andere Mineralien verstecken.

10. Heumilchbutter

Milchprodukte enthalten Schwefel in wünschenswerten Mengen. Darunter sticht Heumilchbutter besonders hervor.

Aufgrund ihres hohen Vitamin-A und Beta-Carotin-Gehalts hat sie eine satte gelbe bis orange Farbe. Außerdem enthält sie reichlich Vitamin K2, das eine Schlüsselrolle für die Knochen- und Herzgesundheit spielt (Maresz 201540).

Darüber hinaus hilft dir die konjugierte Linolsäure in Heumilch-Produkten, gesunde Muskelmasse zu erhalten (McCrorie et al. 201141).

Nebenwirkungen schwefelhaltiger Lebensmittel

Während ausreichend Schwefel in Nahrungsmittel für die Gesundheit essenziell ist, kann zu viel des guten Minerals Nebenwirkungen verursachen.

Allerdings ist es schwer dermaßen mit schwefelhaltigen Lebensmitteln zu übertreiben. Vielmehr können Nahrungsergänzungsmittel oder Verunreinigungen Ursache von Nebenwirkungen sein:

  • Durchfall: Das Trinken von Wasser mit hohem Schwefelgehalt kann zu Durchfall führen. Du kannst eine übermäßige Menge des Minerals meist daran erkennen, dass das Wasser nach faulen Eiern riecht.
  • Darmerkrankungen: Eine schwefelreiche Ernährung kann die Symptome entzündlicher Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa (UC) oder Morbus Chron (CD) verschlimmern, bei denen bereits chronische Entzündungen und Geschwüre vorhanden sind (Teigen et al. 201942).

Unterm Strich sind potenzielle Nebenwirkungen überschaubar, da der Verzehr von schwefelhaltigen Lebensmitteln weder für eine abführende Wirkung ausreicht noch ein Problem für einen gesunden Darm darstellt.

Organische schwefelhaltige Lebensmittel sind essenziell

Schwefel ist ein Mineral, das an vielen wichtigen Prozessen im Körper beteiligt ist. Daher ist der Verzehr von schwefelreichen Nahrungsmitteln für deine Gesundheit unerlässlich.

Außerdem zählen die meisten schwefelhaltigen Lebensmittel auch zu den nährstoffreichsten.

Vor diesem Hintergrund ist anzumerken, dass die industrielle Landwirtschaft durch Phosphate die Aufnahme von Schwefel und anderen lebenswichtigen Mineralien aus dem Boden verhindert.

Allerdings liefert nicht nur Gemüse wie Brokkoli Schwefelverbindungen in deinen Körper. Insbesondere in Fisch und Fleisch tummeln sich hohe Mengen des Minerals.

Schwefelhaltige Lebensmittel FAQ

Wo ist viel Schwefel enthalten?

In Meeresfrüchten, rotem Fleisch und Kohlegemüse ist viel Schwefel enthalten.

Welche Pflanzen enthalten viel Schwefel?

Kohl, Brokkoli und Kohlsprossen enthalten viel Schwefel.

Was bewirkt organischer Schwefel im Körper?

Organische Schwefelverbindungen können im Körper antioxidative, antibakterielle und krebshemmende Wirkungen entfalten.

Ist Schwefel schädlich für den Körper?

Schwefel kann chronische Darmerkrankungen verschlimmern und führt bei Überdosierung zu Durchfall (meist durch schwefelhaltiges Wasser ausgelöst).

Studien

#1-5

1Doleman JF, Grisar K, Van Liedekerke L, Saha S, Roe M, Tapp HS, Mithen RF. The contribution of alliaceous and cruciferous vegetables to dietary sulphur intake. Food Chem. 2017 Nov 1;234:38-45. doi: 10.1016/j.foodchem.2017.04.098. Epub 2017 Apr 18. PubMed PMID: 28551250; PubMed Central PMCID: PMC5460521.

2Nimni ME, Han B, Cordoba F. Are we getting enough sulfur in our diet?. Nutr Metab (Lond). 2007 Nov 6;4:24. doi: 10.1186/1743-7075-4-24. PubMed PMID: 17986345; PubMed Central PMCID: PMC2198910.

3Doleman JF, Grisar K, Van Liedekerke L, Saha S, Roe M, Tapp HS, Mithen RF. The contribution of alliaceous and cruciferous vegetables to dietary sulphur intake. Food Chem. 2017 Nov 1;234:38-45. doi: 10.1016/j.foodchem.2017.04.098. Epub 2017 Apr 18. PubMed PMID: 28551250; PubMed Central PMCID: PMC5460521.

4Scott RA, Panitch A. Glycosaminoglycans in biomedicine. Wiley Interdiscip Rev Nanomed Nanobiotechnol. 2013 Jul-Aug;5(4):388-98. doi: 10.1002/wnan.1223. Epub 2013 Apr 18. Review. PubMed PMID: 23606640; PubMed Central PMCID: PMC3683376.

5Butawan M, Benjamin RL, Bloomer RJ. Methylsulfonylmethane: Applications and Safety of a Novel Dietary Supplement. Nutrients. 2017 Mar 16;9(3). doi: 10.3390/nu9030290. Review. PubMed PMID: 28300758; PubMed Central PMCID: PMC5372953.

#6-12

6Kim LS, Axelrod LJ, Howard P, Buratovich N, Waters RF. Efficacy of methylsulfonylmethane (MSM) in osteoarthritis pain of the knee: a pilot clinical trial. Osteoarthritis Cartilage. 2006 Mar;14(3):286-94. doi: 10.1016/j.joca.2005.10.003. Epub 2005 Nov 23. PubMed PMID: 16309928.

7Grimble RF. The effects of sulfur amino acid intake on immune function in humans. J Nutr. 2006 Jun;136(6 Suppl):1660S-1665S. doi: 10.1093/jn/136.6.1660S. Review. PubMed PMID: 16702336.

8Ballatori N, Krance SM, Notenboom S, Shi S, Tieu K, Hammond CL. Glutathione dysregulation and the etiology and progression of human diseases. Biol Chem. 2009 Mar;390(3):191-214. doi: 10.1515/BC.2009.033. Review. PubMed PMID: 19166318; PubMed Central PMCID: PMC2756154.

9Lang CA, Mills BJ, Mastropaolo W, Liu MC. Blood glutathione decreases in chronic diseases. J Lab Clin Med. 2000 May;135(5):402-5. doi: 10.1067/mlc.2000.105977. PubMed PMID: 10811055.

10Lee DY, Li H, Lim HJ, Lee HJ, Jeon R, Ryu JH. Anti-inflammatory activity of sulfur-containing compounds from garlic. J Med Food. 2012 Nov;15(11):992-9. doi: 10.1089/jmf.2012.2275. Epub 2012 Oct 11. PubMed PMID: 23057778; PubMed Central PMCID: PMC3491620.

11Nakhostin-Roohi B, Niknam Z, Vaezi N, Mohammadi S, Bohlooli S. Effect of single dose administration of methylsulfonylmethane on oxidative stress following acute exhaustive exercise. Iran J Pharm Res. 2013 Fall;12(4):845-53. PubMed PMID: 24523764; PubMed Central PMCID: PMC3920715.

12Butawan M, Benjamin RL, Bloomer RJ. Methylsulfonylmethane: Applications and Safety of a Novel Dietary Supplement. Nutrients. 2017 Mar 16;9(3). doi: 10.3390/nu9030290. Review. PubMed PMID: 28300758; PubMed Central PMCID: PMC5372953.

#13-20

13Bogaards JJ, Verhagen H, Willems MI, van Poppel G, van Bladeren PJ. Consumption of Brussels sprouts results in elevated alpha-class glutathione S-transferase levels in human blood plasma. Carcinogenesis. 1994 May;15(5):1073-5. doi: 10.1093/carcin/15.5.1073. PubMed PMID: 8200071.

14Bianchini F, Vainio H. Allium vegetables and organosulfur compounds: do they help prevent cancer?. Environ Health Perspect. 2001 Sep;109(9):893-902. doi: 10.1289/ehp.01109893. Review. PubMed PMID: 11673117; PubMed Central PMCID: PMC1240438.

15Kim JK, Park SU. Current potential health benefits of sulforaphane. EXCLI J. 2016;15:571-577. doi: 10.17179/excli2016-485. eCollection 2016. PubMed PMID: 28096787; PubMed Central PMCID: PMC5225737.

16Zhang X, Shu XO, Xiang YB, Yang G, Li H, Gao J, Cai H, Gao YT, Zheng W. Cruciferous vegetable consumption is associated with a reduced risk of total and cardiovascular disease mortality. Am J Clin Nutr. 2011 Jul;94(1):240-6. doi: 10.3945/ajcn.110.009340. Epub 2011 May 18. PubMed PMID: 21593509; PubMed Central PMCID: PMC3127519.

17Jaafaru MS, Abd Karim NA, Enas ME, Rollin P, Mazzon E, Abdull Razis AF. Protective Effect of Glucosinolates Hydrolytic Products in Neurodegenerative Diseases (NDDs). Nutrients. 2018 May 8;10(5). doi: 10.3390/nu10050580. Review. PubMed PMID: 29738500; PubMed Central PMCID: PMC5986460.

18Sun Y, Yang T, Mao L, Zhang F. Sulforaphane Protects against Brain Diseases: Roles of Cytoprotective Enzymes. Austin J Cerebrovasc Dis Stroke. 2017;4(1). doi: 10.26420/austinjcerebrovascdisstroke.2017.1054. Epub 2017 Feb 16. PubMed PMID: 29619410; PubMed Central PMCID: PMC5880051.

19Gupta AK, Nicol K. The use of sulfur in dermatology. J Drugs Dermatol. 2004 Jul-Aug;3(4):427-31. Review. PubMed PMID: 15303787.

20Gîtin L, Dinică R, Neagu C, Dumitrascu L. Sulfur compounds identification and quantification from Allium spp. fresh leaves. J Food Drug Anal. 2014 Dec;22(4):425-430. doi: 10.1016/j.jfda.2014.04.002. Epub 2014 May 20. PubMed PMID: 28911456.

#21-28

21Borlinghaus J, Albrecht F, Gruhlke MC, Nwachukwu ID, Slusarenko AJ. Allicin: chemistry and biological properties. Molecules. 2014 Aug 19;19(8):12591-618. doi: 10.3390/molecules190812591. Review. PubMed PMID: 25153873; PubMed Central PMCID: PMC6271412.

22Law YY, Chiu HF, Lee HH, Shen YC, Venkatakrishnan K, Wang CK. Consumption of onion juice modulates oxidative stress and attenuates the risk of bone disorders in middle-aged and post-menopausal healthy subjects. Food Funct. 2016 Feb;7(2):902-12. doi: 10.1039/c5fo01251a. PubMed PMID: 26686359.

23Eid HM, Haddad PS. The Antidiabetic Potential of Quercetin: Underlying Mechanisms. Curr Med Chem. 2017;24(4):355-364. doi: 10.2174/0929867323666160909153707. Review. PubMed PMID: 27633685.

24El-Bayoumy K, Sinha R, Pinto JT, Rivlin RS. Cancer chemoprevention by garlic and garlic-containing sulfur and selenium compounds. J Nutr. 2006 Mar;136(3 Suppl):864S-869S. doi: 10.1093/jn/136.3.864S. Review. PubMed PMID: 16484582.

25Lee DY, Li H, Lim HJ, Lee HJ, Jeon R, Ryu JH. Anti-inflammatory activity of sulfur-containing compounds from garlic. J Med Food. 2012 Nov;15(11):992-9. doi: 10.1089/jmf.2012.2275. Epub 2012 Oct 11. PubMed PMID: 23057778; PubMed Central PMCID: PMC3491620.

26Omar SH, Al-Wabel NA. Organosulfur compounds and possible mechanism of garlic in cancer. Saudi Pharm J. 2010 Jan;18(1):51-8. doi: 10.1016/j.jsps.2009.12.007. Epub 2009 Dec 24. PubMed PMID: 23960721; PubMed Central PMCID: PMC3731019.

27Martínez Y, Li X, Liu G, Bin P, Yan W, Más D, Valdivié M, Hu CA, Ren W, Yin Y. The role of methionine on metabolism, oxidative stress, and diseases. Amino Acids. 2017 Dec;49(12):2091-2098. doi: 10.1007/s00726-017-2494-2. Epub 2017 Sep 19. Review. PubMed PMID: 28929442.

28Jaafaru MS, Abd Karim NA, Enas ME, Rollin P, Mazzon E, Abdull Razis AF. Protective Effect of Glucosinolates Hydrolytic Products in Neurodegenerative Diseases (NDDs). Nutrients. 2018 May 8;10(5). doi: 10.3390/nu10050580. Review. PubMed PMID: 29738500; PubMed Central PMCID: PMC5986460.

#29-35

29Sun Y, Yang T, Mao L, Zhang F. Sulforaphane Protects against Brain Diseases: Roles of Cytoprotective Enzymes. Austin J Cerebrovasc Dis Stroke. 2017;4(1). doi: 10.26420/austinjcerebrovascdisstroke.2017.1054. Epub 2017 Feb 16. PubMed PMID: 29619410; PubMed Central PMCID: PMC5880051.

30Kim JK, Park SU. Current potential health benefits of sulforaphane. EXCLI J. 2016;15:571-577. doi: 10.17179/excli2016-485. eCollection 2016. PubMed PMID: 28096787; PubMed Central PMCID: PMC5225737.

31Wang GC, Farnham M, Jeffery EH. Impact of thermal processing on sulforaphane yield from broccoli ( Brassica oleracea L. ssp. italica). J Agric Food Chem. 2012 Jul 11;60(27):6743-8. doi: 10.1021/jf2050284. Epub 2012 May 15. PubMed PMID: 22471240.

32Zhang X, Shu XO, Xiang YB, Yang G, Li H, Gao J, Cai H, Gao YT, Zheng W. Cruciferous vegetable consumption is associated with a reduced risk of total and cardiovascular disease mortality. Am J Clin Nutr. 2011 Jul;94(1):240-6. doi: 10.3945/ajcn.110.009340. Epub 2011 May 18. PubMed PMID: 21593509; PubMed Central PMCID: PMC3127519.

33Sun Y, Yang T, Mao L, Zhang F. Sulforaphane Protects against Brain Diseases: Roles of Cytoprotective Enzymes. Austin J Cerebrovasc Dis Stroke. 2017;4(1). doi: 10.26420/austinjcerebrovascdisstroke.2017.1054. Epub 2017 Feb 16. PubMed PMID: 29619410; PubMed Central PMCID: PMC5880051.

34Hudthagosol C, Haddad E, Jongsuwat R. Antioxidant activity comparison of walnuts and fatty fish. J Med Assoc Thai. 2012 Jun;95 Suppl 6:S179-88. PubMed PMID: 23130505.

35Neale EP, Tapsell LC, Martin A, Batterham MJ, Wibisono C, Probst YC. Impact of providing walnut samples in a lifestyle intervention for weight loss: a secondary analysis of the HealthTrack trial. Food Nutr Res. 2017;61(1):1344522. doi: 10.1080/16546628.2017.1344522. eCollection 2017. PubMed PMID: 28747865; PubMed Central PMCID: PMC5510231.

#36-42

36Faintuch J, Horie LM, Barbeiro HV, Barbeiro DF, Soriano FG, Ishida RK, Cecconello I. Systemic inflammation in morbidly obese subjects: response to oral supplementation with alpha-linolenic acid. Obes Surg. 2007 Mar;17(3):341-7. doi: 10.1007/s11695-007-9062-x. PubMed PMID: 17546842.

37Mater MK, Thelen AP, Pan DA, Jump DB. Sterol response element-binding protein 1c (SREBP1c) is involved in the polyunsaturated fatty acid suppression of hepatic S14 gene transcription. J Biol Chem. 1999 Nov 12;274(46):32725-32. doi: 10.1074/jbc.274.46.32725. PubMed PMID: 10551830; NIHMSID:NIHMS376033.

38Dhiman TR, Anand GR, Satter LD, Pariza MW. Conjugated linoleic acid content of milk from cows fed different diets. J Dairy Sci. 1999 Oct;82(10):2146-56. doi: 10.3168/jds.S0022-0302(99)75458-5. PubMed PMID: 10531600.

39Daley CA, Abbott A, Doyle PS, Nader GA, Larson S. A review of fatty acid profiles and antioxidant content in grass-fed and grain-fed beef. Nutr J. 2010 Mar 10;9:10. doi: 10.1186/1475-2891-9-10. Review. PubMed PMID: 20219103; PubMed Central PMCID: PMC2846864.

40Maresz K. Proper Calcium Use: Vitamin K2 as a Promoter of Bone and Cardiovascular Health. Integr Med (Encinitas). 2015 Feb;14(1):34-9. Review. PubMed PMID: 26770129; PubMed Central PMCID: PMC4566462.

41McCrorie TA, Keaveney EM, Wallace JM, Binns N, Livingstone MB. Human health effects of conjugated linoleic acid from milk and supplements. Nutr Res Rev. 2011 Dec;24(2):206-27. doi: 10.1017/S0954422411000114. Review. PubMed PMID: 22296934.

42Teigen LM, Geng Z, Sadowsky MJ, Vaughn BP, Hamilton MJ, Khoruts A. Dietary Factors in Sulfur Metabolism and Pathogenesis of Ulcerative Colitis. Nutrients. 2019 Apr 25;11(4). doi: 10.3390/nu11040931. Review. PubMed PMID: 31027194; PubMed Central PMCID: PMC6521024.

Mag. Stephan Lederer, Bakk., MSc

Stephan is a writer and a true man of science holding multiple diplomas and master degrees among different areas of research. Closing the gap between the conventional perception of health and the latest scientific evidence is his greatest analytical passion – always following the data.

Leave a Reply