Richtig trinken beim Intervallfasten: Tee und Getränke

Dieser Artikel basiert auf wissenschaftlichen Studien

Intervallfasten | trinken | Tee | Kaffee | Saft | Süßstoff | Alkohol

Intervallfasten ist ein Ernährungsstil, der typischerweise mit einer Low-Carb oder Keto-Diät kombiniert wird. Wenn Du gerade damit einfängst, wird das vermeintlich simple Ernährungsplan schnell komplex.

Dabei ist die womöglich wesentlichste Frage: Was darf ich beim Intervallfasten trinken?

In diesem Artikel nehme ich jegliche Getränke unter die Lupe und stelle ihre Auswirkungen auf das Intervallfasten auf wissenschaftlicher Basis fest.

Was ist Intervallfasten 16/8?

Beim intermittierenden Fasten oder Intervallfasten wird innerhalb einer bestimmten Zeitspanne gegessen und die übrige Zeit des Tages gefastet.

Obwohl es verschiedene Formen des Intervallfastens gibt, ist die beliebteste das Fasten über ein 16-stündiges Zeitfenster.

Beim klassischen Intervallfasten 16/8 darf man daher nur während eines Zeitfensters von 8 Stunden pro Tag essen, z. B. von 12:00 bis 20:00 Uhr.

Trinken ist hingegen rund um die Uhr erlaubt. Was Du beim Intervallfasten trinken darfst, ohne die Vorteile zunichtezumachen, sehen wir uns deshalb genauer an.

Was trinken beim Intervallfasten?

Um beurteilen zu können, was man beim Intervallfasten trinken darf, müssen wir zuerst eruieren aus welchem Grund wir überhaupt fasten.

Kurz gesagt gibt es zwei wesentliche Gründe für das Intervallfasten:

Obwohl das Abnehmen auch gesundheitliche Vorteile bewirkt, stammt der Großteil der positiven Wirkung des Fastens in unserem Körper von einem Prozess namens Autophagie.

Dabei ist bemerkenswert, dass sowohl die Fettverbrennung (Ketose) als auch die Autophagie einen niedrigen Insulinspiegel voraussetzen.

Vor diesem Hintergrund ergibt sich ein dritter wesentlicher Aspekt des Intervallfastens:

  • Es steigert die Insulinsensitivität,
  • Verbessert so den Blutzuckerstoffwechsel
  • Und bekämpft dadurch Stoffwechselerkrankungen

Abnehmen und Ketose

Da Fasten die effektivste Methode ist, den Insulinspiegel zu senken, ist es essentiell für das Abnehmen. Insulin ist das wesentliche Speicherhormon unseres Körpers.

Als solches ist es dafür verantwortlich, Zellen zu signalisieren Glukose aus dem Blutkreislauf aufzunehmen sowie überschüssige Energie als Fett oder Glykogen zu speichern.

Darüber hinaus blockiert Insulin jenes Enzym, das Körperfett abbauen kann (Meijssen et al. 20011).

Dementsprechend können etwa 75% möglicher Zu- und Abnahme von übergewichtigen Menschen mit Hilfe des Insulinspiegels vorhergesagt werden (Kong et al. 20132).

Der 16-stündige Fastenintervall, kappt die Nährstoffzufuhr, senkt den Insulinspiegel und beendet so den Speichermodus im Körper.

Dann kann der Körper damit beginnen, die Kohlenhydratspeicher (Glykogen) abzubauen. Sobald die Glykogenspeicher leer sind, kann Körperfett zur Energiegewinnung verbrannt werden.

Dieser Prozess der Fettverbrennung nennt sich Ketose und ist entgegen vieler Mythen ein ganz natürlicher Mechanismus, der unserer Spezies das Überleben gesichert hat.

Die Natur hat den Körper dazu konzipiert in Zeiten des Überflusses Fettreserven aufzubauen, um in Zeiten von Nahrungsengpässen von diesem Körperfett zu zehren.

Nachdem wir heute statt Nahrungsengpässen einen ständigen Sommer erleben und auch rund um die Uhr essen, nehmen wir zu.

Deshalb kann Intervallfasten dabei helfen, das natürliche Gleichgewicht zwischen Essen und Fasten wiederherzustellen.

Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes

Wie die Forschung zeigt, verbessert regelmäßiges Intervallfasten die Insulinsensitivität.

Daher reduziert es hohe Insulinspiegel, verbessert den Blutzuckerstoffwechsel und hilft überschüssigen Zucker im Körper loszuwerden.

Darüber hinaus kann es sogar Insulinresistenz und ihre Folgeerkrankung Typ-2-Diabetes rückgängig machen, was die meisten Diäten allein nicht können (Halberg et al. 20053).

Die Ursache dieser Stoffwechselerkrankungen liegt in der Leber. Zu viel Zucker und Insulin verursachen über Jahre Insulinresistenz in Leberzellen (Bawden et al. 20174).

Das Resultat ist eine Fettleber. Will man diesem Kern vieler Stoffwechselprobleme an den Kragen, muss das abgelagerte Viszeralfett in der Leber verbrannt werden.

Als viszerales Fett werden gesundheitsgefährdende Fettansammlungen in und um Organe bezeichnet.

Doch gerade Intervallfasten kann laut aktuellen Studien dieses gefährliche Viszeralfett wirksamer verbrennen als etwa Low-Carb-Diäten (Catenacci et al. 20165).

Allerdings kann ein Fastenintervall nur dann überschüssigen Zucker und Viszeralfett verbrennen, solange er nicht durch (flüssige) Nahrung unterbrochen wird.

Dementsprechend reicht es z. B., wenn du Kaffee mit Milch beim Intervallfasten trinkst, um Blutzucker und Insulinwerte in die Höhe schnellen zu lassen.

Fasten und Autophagie

Autophagie ist für die 16 Stunden beim Intervallfasten ausschlaggebend. Wenn Du zumindest 14 Stunden lang nichts isst, wird Autophagie induziert (Yang et al. 20176).

Da er eine dermaßen bahnbrechende gesundheitliche Wirkung darstellt, wurde die Entdeckung dieses Prozesses mit dem Nobelpreis geehrt (Levine et al. 20177).

Wenn Nahrung knapp ist, geht der Körper vom Wachstums- in den Wartungsmodus. Dann startet er dieses intrazelluläre Recyclingsystem, das kaputte Zellteile abbaut und Giftstoffe aus dem Körper leitet.

Doch wovon hängt nun ab, ob ein Getränk die Autophagie behindert oder beendet?

Aus diesem Grund existieren drei wesentliche Nährstoffsensoren in unserem Körper. Sie schalten den Prozess der Autophagie sozusagen ein und aus:

  • Insulin: Sensibel auf Kohlenhydrate und Proteine
  • mTOR: Sensibel auf Proteine
  • AMPK: Sensibel auf Energiemangel in Zellen

Dabei reagiert die AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK) dann, wenn Zellen Energie zugeführt wird – egal von welchem Makronährstoff. Deshalb verhindert neben Kohlenhydraten und Proteinen auch Fett die Autophagie.

Dabei aktivieren sowohl AMPK als auch Insulin mTOR (engl. „mechanistic“ bzw. „mammalian Target of Rapamycin“ bzw. Ziel des Rapamycins im Säugetier).

Deshalb wird das für Wachstum essentielle Enzym als der primäre Nährstoffsensor bezeichnet.Sobald Du isst stellt er Nährstoffverfügbarkeit fest und setzt die Autophagie außer Kraft.

Wird die Nährstoffzufuhr jedoch unterbrochen, wollen Zellen nachhaltig reagieren und defekte Zellteile Energiegewinnung heranziehen.

Ist dieses intrazelluläre Recyclingsystem erstmal am Werk, kann es Dir zahlreiche gesundheitliche Vorteile bescheren (Raefsky et al. 20178; Jiao et al. 20179; Sasaki et al. 201710; Nakamura et al. 201811):

  • Bekämpft Demenz, Alzheimer und Parkinson
  • Verhindert Muskel- und Knochenschwund
  • Verringert das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen
  • Verlangsamt den Alterungsprozess und erhöht Lebenserwartung

Wenn wir uns nun Details dazu ansehen, was man beim Intervallfasten trinken darf, ist Autophagie der Maßstab.

Nachdem die für Autophagie maßgeblichen Nährstoffsensoren Insulin umfassen, deckt sie alle Mechanismen ab, die das Fasten brechen können.

Welches Wasser darf ich beim Intervallfasten trinken?

Fasten bedeutet, nichts zu essen. Wasser in seiner pursten Form zu trinken, ist hingegen beim Intervallfasten erlaubt.

Demzufolge können manche Menschen sogar über ein Jahr lang ohne Nahrung auskommen, nicht aber ohne Flüssigkeit (Stewart et al. 197312).

Außerdem zielt Intervallfasten darauf ab, die Kohlenhydratspeicher zu leeren, sodass der Körper gespeichertes Fett zur Energiegewinnung verbrennen kann.

Nachdem der Körper Wasser benötigt, um Kohlenhydrate in Form von Glykogen in Leber-, Nieren- und Muskelzellen zu speichern, verlierst du beim Intervallfasten reichlich Wasser.

Wer nicht entsprechend trinkt, wird deshalb beim Intervallfasten Symptome der sogenannten Keto-Grippe, wie Kopfschmerzen oder Schwindel, feststellen.

Diese kleinen physischen Wehwehchen sind meist auf den Mangel an Mineralien – insbesondere Salz (Natrium) – zurückzuführen, die mit dem Wasser mitausgespült wurden.

Neben der notwendigen Flüssigkeit kann Wasser dem Körper allerdings auch Mineralien spenden. Dabei werden die Nährstoffsensoren allerdings nicht aktiviert. Deshalb bricht Wasser das Fasten auch nicht.

Darüber hinaus ist es empfehlenswert, in den Essperioden mehr natürliches Himalaya oder keltisches Meersalz zu konsumieren, wenn Du mit dem Intervallfasten anfängst.

Wenn Du auf Deinen Körper hörst, wird er ohnehin nach mehr Salz verlangen.

Da Salz den Heißhunger auf Süßes verringert, die Insulinsensitivität erhöht, den Stoffwechsel verbessert und beim Abnehmen hilft, ist das auch gut so (Sakuyama et al. 201613).

Mineralwasser

Wenn es darum geht, was Du beim Intervallfasten trinken darfst, ist meines Erachtens Mineralwasser die beste Wahl.

Einerseits entfaltet es Wirkungen, die das Intervallfasten exzellent unterstützen:

  • Es zügelt den Appetit,
  • Hilft bei einem unruhigen Magen,
  • Oder sogar bei Krämpfen.

Andererseits kann richtig gutes Mineralwasser jeweils über 100 mg pro Liter an den essentiellen Elektrolyten Magnesium, Natrium und Kalzium in den Körper bringen.

Wer daher Zugang zu hochmineralisiertem natürlichem Wasser hat, muss auch bei längeren Heilfastenperioden nicht aufgrund der Elektrolyte auf Brühe zurückgreifen.

Wasser mit Geschmack

Obwohl es mittlerweile Wasser mit lediglich natürlichen Aromastoffen gibt, kommen die meisten Produkte nicht ohne Zucker oder Süßstoffe aus, die das Fasten brechen.

Allerdings bedeutet natürliches Aroma, dass der Geschmacksstoff durch ein chemisches Verfahren aus einem natürlichen Ausgangsprodukt gewonnen wurde.

Sofern keine anderen Zusatzstoffe enthalten sind, können natürliche Aromen auf ganz geringe Mengen an Makronährstoffen begrenzt sein, sodass sie die Autophagie kaum beeinträchtigen. Nichtsdestotrotz sind derartige Produkte noch sehr selten.

Im Zweifelsfall würde ich deshalb nicht zu aromatisiertem Wasser greifen. Außerdem finde ich, dass es nicht besonders schmeckt.

Wenn Du mehr Geschmack in deinen Intervallfasten-Plan bringen möchtest, könnten eventuell natürliche Aromen aus Früchten Abwechslung ins Wasser bringen.

Zitronenwasser in einer Karaffe

Wasser mit Früchten

Wenn Du Wasser aromatisieren möchtest, ist eine natürliche Weise wohl generell der bessere Weg.

So kannst Du etwa ein paar Scheiben unbehandelter Limetten-, Zitronen-, Orangen- oder Gurken in eine Karaffe geben und diese mit Wasser füllen.

Das gibt dem Wasser ein leichtes natürliches Aroma, das das Intervallfasten nicht ausschlaggebend beeinflussen wird, solange Du die Scheiben nicht isst.

Dennoch sollte dieses Hilfsmittel nicht mehr verwendet werden, wenn Du Dich ans Intervallfasten gewöhnt hast.

Zitronenwasser

Beim Intervallfasten ist Zitronenwasser in Maßen erlaubt.

Neben den Zitronenscheiben bewegt sich ein Spritzer Zitrone beim Intervallfasten in einer Grauzone.

Wer auf der sicheren Seite bleiben möchte, sollte es bei einer Scheibe Zitrone im Wasser oder einem kleinen Spritzer frisch gepresstem Zitronensaft belassen.

Da die Kalorien vorwiegend von Kohlenhydraten stammen, die technisch gesehen alle drei Nährstoffsensoren aktivieren können.

Nichtsdestotrotz macht ein Spritzer Zitrone nicht gleich alle Vorteile zunichte.

Nachdem es zu jeder Zeit ein geringes Grundniveau der Autophagie im Körper gibt, kann sie auch nicht gleich zu 100% deaktiviert werden – insbesondere nicht von eher vernachlässigbaren Mengen an Makronährstoffen.

Kokoswasser

Viele Leute glauben, in Kokoswasser ein gutes Getränk fürs Intervallfasten gefunden zu haben.

Nichtsdestotrotz ist dies nicht der Fall, da der Löwenanteil der Energie im Gegensatz zur Kokosnuss von Zucker stammt (*).

Außerdem ist der Anteil an Elektrolyten weitaus geringer als man vermuten mag – kein Vergleich zu echtem Mineralwasser.

Welchen Tee darf ich beim Intervallfasten trinken?

Grüner Tee ist vermutlich jenes Getränk, das sich beim Intervallfasten am längsten bewährt hat. Außerdem ist Tee nach Wasser das beliebteste Getränk der Welt.

Diesen Titel kann dem Tee mittlerweile maximal Kaffee streitig machen. Ebenso wie Kaffee hat eine Tasse Schwarztee etwa 2,5 Kalorien – sowohl mit (*) als auch ohne Koffein (*).

Nichtsdestotrotz sind sich viele Experten einig, dass diese minimale Menge an Makronährstoffen im Tee vernachlässigbar ist.

Ebenso wie beim Kaffee besagen Studien über grünen Tee, dass dieser vielmehr Autophagie induziert als diese zu verhindern (Prasanth et al. 201914).

Außerdem sind alle reinen Sorten von echtem Tee für das Intervallfasten geeignet. Der Fermentierungsgrad der Teepflanze „Camellia Sinensis” bestimmt die Bezeichnung des Tees:

  • Unfermentiert – weißer Tee
  • Minimal fermentiert – Grüner Tee
  • Teilweise fermentiert – Oolong-Tee
  • Vollständig fermentiert – schwarzer Tee

Obwohl all diese Tees geeignet sind, liefert grüner Tee aufgrund seiner vielfältigen Wirkstoffe die besten Eigenschaften fürs Intervallfasten (Crespy et al. 200415; Hursel et al. 201316; Dulloo et al. 200017):

  • Reguliert Blutzucker und beugt Diabetes vor
  • Kurbelt den Stoffwechsel an
  • Hilft bei der Fettverbrennung
  • Beugt Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs vor

Darüber hinaus zügelt echter Tee grundsätzlich den Appetit, weshalb er schon vielen Menschen beim Fasten geholfen hat.

Allerdings solltest Du bei Tee aus Coffee-Shops wie Starbucks aufpassen, die beinhalten in den meisten Fällen reichlich Zucker (*) oder zumindest Süßstoffe.

Früchtetee

Obgleich Früchtetee bei uns in Mitteleuropa sehr beliebt ist, ist er immer wieder ein Überraschungspaket. Du weißt nie genau, was wirklich drinsteckt.

Neben getrockneten Früchten verstecken sich immer wieder Kandierte Früchte im Früchtetee. Dabei liegt wohl auf der Hand, dass deren Zuckergehalt das Fasten unterbrechen kann.

Dementsprechend ist bei Früchtetee die Varianz groß (*). Er kann wie grüner Tee so gut wie gar keine, gerade zu viele für das Intervallfasten, oder eine Unmenge versteckter Kohlenhydrate enthalten.

Deshalb gilt hier wie beim Lebensmitteleinkauf grundsätzlich, die Etikette genau zu lesen und bei verdächtigen Inhalten den Kauf zu vermeiden.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, trinkt keinen Früchtetee beim Intervallfasten.

Kräutertee

Bei Kräutertee handelt es sich streng genommen auch nicht um Tee, da sich keine Bestandteile der Teepflanze darin wiederfinden.

Nichtsdestotrotz schneidet er tendenziell besser ab als Früchtetee, nachdem er nicht zwingend getrocknete Früchte enthält.

Zum Beispiel unterscheidet sich das Nährstoffprofi von reinem Kamillentee kaum von echtem Schwarztee. Ebenso wie normaler Tee hat Kamillentee etwa 2,5 Kalorien pro Tasse und weist Spuren von Mikronährstoffen auf (*).

Auch viele andere reine Kräuterteemischungen sind dieser Zusammensetzung sehr ähnlich (*).

Deshalb eignet sich reiner Kräutertee aus dem Teefachgeschäft oder Reformhaus für das Fasten. Doch wie beim Früchtetee gilt es stehts die Inhaltstoffe zu überprüfen und im Zweifelsfall vom Kauf abzusehen.

Tee trinken ist beim Intervallfasten nicht immer erlaubt

Tee mit Milch

Da 100 ml Milch nicht nur über 5 g Milchzucker, sondern auch annährend so viel Milchproteine beinhalten, macht sie einen gravierenden Unterschied (*).

Selbst ein Schuss Milch beeinträchtigt das Intervallfasten, nachdem sie Blutzucker- und Insulinspiegel nach oben schnellen lässt – ganz besonders, wenn sie fettarm ist.

Sowohl Milchpulver als auch pflanzliche Milch-Drinks werden industriell hergestellt und eignen sich aufgrund ihrer Zusammensetzung auch nicht fürs Fasten.

Lediglich ungesüßte Mandelmilch bewegt sich in einer Grauzone. Dabei wird für und wider argumentiert. Nachdem die Nussmilch besonders dünn ist, wird ein Spritzer im Tee das Fasten nicht sofort brechen.

Dasselbe gilt für Zimt, der überdies interessante gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.

Dennoch ist klassischer Tee mit Milch beim Intervallfasten nicht erlaubt.

Tee mit Honig

Honig besteht zu über 80% aus Zucker (*). Dass Honig natürlich ist, hilft dabei wenig – das ist der Tafelzucker aus Zuckerrüben im Grunde genauso.

Folglich ist Tee mit Honig beim Intervallfasten nicht erlaubt.

Tee mit Süßstoff

Wie Du bei den Light-Getränken noch genauer sehen wirst, sind sowohl natürliche als auch künstliche Süßstoffe beim Fasten problematisch. Auch wenn sie keine Kalorien haben, stimulieren sie die Insulinproduktion (Anton et al. 201018).

Da er Autophagie und Fettverbrennung verhindert, ist Tee mit Süßstoff beim Intervallfasten nicht erlaubt.

Ist beim Intervallfasten Kaffee erlaubt?

Obwohl ihn einige religiös motivierte Fastenbräuche verbieten, schadet er dem Intervallfasten nicht grundsätzlich.

Ganz im Gegenteil – Kaffee behindert die Autophagie nicht, sondern kann sie ankurbeln.

Dementsprechend konnten Wissenschaftler in Mäusen feststellen, dass sowohl koffeinhaltiger als auch koffeinfreier Kaffee Autophagie in Muskelgewebe, Leber, Herz und anderen wichtigen Organen aktivieren kann (Pietrocola et al. 201419).

Obwohl Kaffee das Fasten nicht bricht, tun dies jene Zutaten, die ihm oft hinzugefügt werden, wie:

  • Milch und Milchpulver
  • Sahne und Milchschaum
  • Soja- und Hafermilch
  • Jeglicher Süßstoff

Ein Spritzer Mandelmilch bewegt sich vielleicht noch in einer Grauzone. Dennoch bricht auch die dünne Nussmilch technisch gesehen das Intervallfasten.

Details hierzu findest du in meinem Post zu Kaffee und Intervallfasten oder in meinem Buch zu Getränken beim Intervallfasten.

Schwarzer Kaffee und Espresso

Eine Tasse schwarzer Kaffee kann 1-4 Kalorien und sehr geringe Mengen an Protein, Fett oder Spurenelementen enthalten.

Deshalb reichen für die meisten Menschen die Nährstoffe in 1-2 Tassen schwarzen Kaffees nicht aus, den Stoffwechsel so zu beeinflussen, dass er das Fasten brechen könnte (van Dam et al. 200420)

Nachdem Kaffee dabei helfen kann, den Appetit zu unterdrücken, hilft er vielen Menschen länger beim Fasten durchzuhalten.

Aufgrund der Stimulation des Hormons Adrenalin, das unseren Körper für auf Stresssituationen vorbereitet, können größere Mengen Kaffee das Intervallfasten beeinflussen (Smits et al. 198621).

So kann ohne Nahrungsaufnahme Glukose in die Blutbahn gelangen (Sherwin et al. 198422).

Solange du nicht mehr als 1-2 Tassen in absehbarer Zeit trinkst, wird Kaffee die Autophagie auf diesem indirekten Weg nicht hemmen.

Aufgrund folgender Eigenschaften darf man während des Interverfallfastens immer wieder ein Tässchen Kaffee trinken (Greenberg et al. 201223; Bagherniya et al. 201824; (Acheson et al. 198025; (Icken et al. 201726):

  • Er ist reich an Antioxidantien, die den Appetit zügeln
  • Aktiviert und unterstützt Autophagie
  • Erhöht die Stoffwechselrate
  • Unterstützt nachhaltigen Gewichtsverlust

Dementsprechend ist Espresso oder schwarzer Kaffee ein ideales Getränk für zwischendurch, wenn sich der Appetit wieder mal meldet. Dennoch solltest Du nicht Kannen davon konsumieren.

Bulletproof Coffee

Obwohl Bulletproof Coffee immer wieder als Fasten-sicher deklariert wird, ist er das nicht.

Dieser fette Keto-Kaffee lässt vielleicht nicht den Insulinspiegel in die Höhe schnellen, aber er versorgt den Körper reichlich mit Fett.

Und wie wir wissen reagiert der Nährstoffsensor AMPK nun einmal auf Fett. Deshalb beeinträchtigt Bulletproof Coffee die Autophagie.

Da im originalen Bulletproof Coffee nur hochwertiges reines Fett, aber keine anderen Makronährstoffe vorkommen, erhöht er den Insulinspiegel nicht. Das Rezept dazu findest du hier:

So wird auch die Fettverbrennung durch Ketose nicht negativ beeinträchtigt.

Da er dem Hunger entgegenwirkt hilft dieser Kaffee mit MCT-Öl und Butter insbesondere für Fasten-Anfänger, sich an das Intervallfasten zu gewöhnen.

Wenn Du anfangs mit schwarzem Kaffee nur 12 Stunden auskommst, aber mit ein paar Teelöffeln Kokosöl im Kaffee 18 Stunden durchhaltest, sind die Nachteile des Fettzusatzes wohl vertretbar.

Nichtsdestotrotz wirst Du beim 16/8 Intervallfasten nach ein paar Tagen kein Fett mehr benötigen, um das Fasten zu verlängern.

Schlussendlich möchtest Du stattdessen bevorzugt Körperfett verbrennen.

Darf man beim Intervallfasten Brühe trinken?

Hausgemachte Knochenbrühe aus Rind-, Schweine-, oder Hühnerknochen, schmeckt nicht nur ausgezeichnet, sondern hat auch Eigenschaften, die beim Fasten helfen:

  • Liefert Elektrolyte
  • Ist leicht verdaulich
  • Beinhaltet natürliches Fett, das bei der Nährstoffabsorption hilft

Doch hier ist auch schon der springende Punkt: Brühe enthält genügend Fett, um AMPK zu aktivieren und das Fasten zu brechen.

Deshalb ist Knochenbrühe vielmehr ein erstklassiges Lebensmittel zum Fastenbrechen.

Da sich in Knochenbrühe Magnesium, Kalium, Kalzium und Natrium befinden, kann sie die ausgespülten Elektrolyte wieder zuführen.

Während des Fastens wird Brühe demnach als Elektrolytspender, z. B. beim Heilfasten über Tage oder Wochen verwendet. Daher stellt sie beim Intervallfasten maximal Stützräder für den Start dar.

Ist beim Intervallfasten Gurkenwasser erlaubt?

Ebenso wie Knochenbrühe, hat das Wasser zuckerfreier Essiggurken bereits vielen Menschen beim Fasten geholfen. Während Brühe ein umfassender Elektrolytspender ist, liefert das Gurkenwasser insbesondere Salz.

Deshalb solltest Du es beim Intervall- oder Heilfasten gerade dann trinken, wenn physische Schmerzen (z. B. Kopfschmerzen) eintreten.

Nichtsdestotrotz sollte Gurkenwasser ein Hilfsmittel für diesen Zweck bleiben.

Darf man beim Intervallfasten Apfelessig trinken?

Apfelessig hilft Leuten, die vorwiegend daran gewöhnt sind Kohlenhydrate und Proteine zu verdauen, leichter gesunde Fette zur Nährstoffabsorption in die Ernährung zu integrieren.

Außerdem unterstützt das Trinken von Apfelessig aufgrund folgender Wirkungen das Intervallfasten:

  • Reduziert Blutzucker und fördert Insulinsensitivität (White et al. 200727)
  • Steigert Sättigung und reduziert Gefahr des Überessens (Petsiou et al. 201428)
  • Regt Fettverbrennung an und hilft beim Abnehmen (Li et al. 201329)
  • Setzt magen- und darmneutralisierende Hormone und Ionen frei (Petsiou et al. 201430)
  • Wirkt gegen Sodbrennen bzw. saurem Reflux

Aus diesen Gründen schwören gerade Anhänger von Low-Carb-Ernährungen wie der Keto-Diät auf Apfelessig.

Auch Fasten-Anfängern nutzen immer wieder Apfelessig, der mit Wasser verdünnt wird. Rein technisch gesehen könnte ein Apfelessig-Drink die Autophagie beeinflussen, aber die winzigen Mengen an Makronährstoffen sind wohl vernachlässigbar (*).

Nichtsdestotrotz stellt er wie Brühe ein Hilfsmittel bei neuen Fasten-Distanzen dar und ist aufgrund seiner Eigenschaften ein erstklassiges Getränk beim Fastenbrechen.

Darf ich beim Intervallfasten Saft trinken?

Säfte werden oft als Naturprodukt bezeichnet. Doch darf man sie deshalb beim Intervallfasten trinken?

Fruchtsaft

Im Vergleich zum Verzehr von Früchten ist ihr Genuss in Form von Säften gesundheitlich bedenklicher.

Nachdem die schützenden Ballaststoffe mit dem Fruchtfleisch entfernt werden, führt Fruchtsaft zu enormen Insulinspitzen.

Gerade weil die natürliche Schutzwirkung der Ballaststoffe fehlt, knallt auch die Fructose in Fruchtsäften ungebremst in die Leber, wo sie auf Dauer Insulinresistenz und Viszeralfett verursacht.

Deshalb ist auch Nicht-alkoholische Fettleber (NAFL) weitaus verbreiteter als Fettleber, die durch Alkohol verursacht wurde (Angulo et al. 200231).

Fruchtsaft bricht nicht nur das Fasten, sondern ist auch unterm Strich nicht viel besser als eine Cola – egal wie „bio“ er ist. Wer ernsthaft abnehmen möchte, muss seine Finger davonlassen – auch während Essperioden.

Selleriesaft

Auch wenn Sellerie auf meiner Low-Carb-Lebensmittelliste steht, bleibt er eine Mahlzeit, wenn Du ihn entsaftest.

Weder Selleriesaft noch andere Gemüsesäfte sind kalorienfrei, was das Fasten bricht. Außerdem ist es gerade Zucker, der den wesentlichen Energieanteil im Sellerie ausmacht und Insulin stimuliert (*).

Auch Smoothies darf man beim Intervallfasten nicht trinken

Smoothies

Obwohl Smoothies durch das Mixen statt dem Entsaften Ballaststoffe enthalten, brechen sie ganz klar das Intervallfasten.

Im Vergleich zu Fruchtsäften sind sie das geringere Übel, stellen aber dennoch eine Mahlzeit dar.

Limonade

Da sie Zucker enthält, darf man Limonade beim Interverfallasten nicht trinken. Du müsstest sie schon zu einem herkömmlichen Zitronenwasser reduzieren, damit sie erlaubt wäre.

Wie sieht das Urteil allerdings aus, wenn Limonade lediglich Süßstoff enthält?

Sind Getränke mit Süßstoff beim Intervallfasten erlaubt?

Süßer Geschmack ist ein besonders Thema beim Intervallfasten. Einerseits ist es ohnehin schon schwierig, von ihm loszukommen, andererseits fördert er auch noch den Heißhunger.

Die meisten zuckerfreien Süßstoffe haben null Proteine, Kohlenhydrate, Fett oder Kalorien.

Doch was viele Diät-Gurus vergessen, ist, dass die Insulinausschüttung nicht nur durch Blutzucker stimuliert wird.

Allerdings passiert genau das bei Süßstoffen – viele können der Insulinspiegel sogar stärker erhöhen als der Zucker in normaler Cola.

Cola Light

Einer der bekanntesten Süßstoffe ist Aspartam, der auch seit Jahrzehnten die Basis für Cola Light darstellt.

Obgleich das kalorienlose Aspartam keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat, erhöht es den Insulinspiegel mitunter stärker als Tafelzucker (Anton et al. 201032).

Daher verhindert dieser Süßstoffe in Cola Light nicht nur die Autophagie, sondern auch die Fettverbrennung.

Vor diesem Hintergrund ist es wohl kein Zufall, dass gerade Menschen, die Unmengen von Light-Getränken verschlingen, im Schnitt besonders übergewichtig sind.

Cola Zero

Obwohl Cola Zero in ihrer Zusammensetzung variiert, enthält sie stets Aspartam und Acesulfam-K.

Neben Aspartam erhöht der hitzebeständige Süßstoff Acesulfam-K in Zero Getränken den Insulinspiegel laut Studien im selben Ausmaß wie Glukose (Liang et al. 198733).

Für Autophagie und das Abnehmen ist Cola Zero daher auch nicht geeignet.

Außerdem stimulieren kalorienlose Süßstoffe den Heißhunger im Gehirn – eine Eigenschaften, die nicht zum Intervallfasten passt (Yang 201034).

Dementsprechend haben Forscher festgestellt, dass der Konsum von Zero und Light Getränken anstelle normaler Softdrinks aufgrund des erhöhten Appetits nicht zur gewünschten Kalorienreduktion führt (Bellisle et al. 200735).

Green Cola

Stevia wird uns oft als der natürliche Süßstoff schlechthin verkauft. Dennoch wird er, wie Tafelzucker aus der Zuckerrübe, durch aufwendige Verfahren aus einer Pflanze extrahiert und raffiniert.

Vor diesem Hintergrund klingt der Süßstoff in Green Cola plötzlich nicht mehr so natürlich.

Darüber hinaus birgt der kalorienfreie Süßstoff weitere Probleme:

Somit ist die Situation eindeutig. Stevia und Green Cola eignen sich nicht für das Intervallfasten.

Energy Drinks

Reguläre Energy Drinks enthalten offensichtlich Zucker. Somit darf man sie beim Intervallfasten auch nicht trinken.

Zuckerfreier Energy Drink

Zuckerfreie Energy Drinks

Ebenso wie Cola Zero enthält z. B. Red Bull Sugarfree Aspartam und Acesulfam-K.

Nachdem auch zuckerfreie Energy Drinks nicht ohne künstliche Süßstoffe auskommen, eignen sie sich nicht fürs Fasten.

Zero Sport Drinks

Auch wenn die Anreicherung mit Elektrolyten und Vitaminen auf den ersten Blick interessant fürs Fasten klingt, eignen sich zuckerfreie Sport-Getränke nicht dafür.

Zum Beispiel enthält Powerade Zero neben Acesulfam-K auch Sucralose, den Süßstoff im Süßungsmittel Splenda.

Davon kann laut Studien bereits ein Päckchen ausreichen, um 50 Prozent einer gesunden Darmflora auszulöschen (Abou-Donia et al. 200838).

Außerdem erhöht Sucralose den Insulinspiegel um rund 20 Prozent, was ohnehin das Fasten bricht (Pepino et al. 201339).

Darf ich beim Intervallfasten Protein Shakes trinken?

Bis in die 1990er-Jahre war nicht bekannt, dass Eiweiß Insulin ebenfalls stark stimuliert (Nuttall et al. 199140).

Aus diesem Grund waren die ersten Low-Carb-Diäten, wie die Atkins-Diät, nicht besonders effektiv fürs Abnehmen. Dass die Keto Diät gerade auf diese Erkenntnis aufbaut, erklärt auch ihre heutige Popularität.

Nichtsdestotrotz genießen Protein-Shakes noch immer das Image eines Getränks zum Abnehmen.

Allerdings gibt es kaum einen Drink, der derartig Insulin, sowie den primären Nährstoffsensor mTOR, stimuliert wie ein Protein-Shake mit isoliertem Whey-Protein.

Selbst, wenn du beim Intervallfasten Muskeln aufbauen möchtest, können sie dich dabei am Abnehmen hindern.

Nicht nur, dass Protein Shakes das Intervallfasten brechen, sondern sie wirken der Autophagie auch direkt entgegen. Diese zielt darauf ab Proteinansammlungen wie z. B. im Gehirn zu reduzieren (Li et al. 201741).

So wirkt Autophagie unseren modernen Erkrankungen entgegen, die durch zu viel Wachstum bzw. Proteine im Körper charakterisiert werden. Diese reichen von der Demenz über Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu Krebs.

Welchen Alkohol darf ich beim Intervallfasten trinken?

Allein schon, weil seine Wirkung auf nüchternen Magen verstärkt wird, solltest Du keinen Alkohol beim Intervallfasten trinken.

Darüber hinaus ist Alkohol eine Kalorienquelle, die das Fasten bricht.

Auch in den Essperioden ist Alkohol keine großartige Idee. Cocktails, Mixgetränke und insbesondere Bier stecken voller Kohlenhydrate, stimulieren die Insulinproduktion und regen den Appetit an.

Die Ausnahme stellt Rotwein dar, der etwa im Ausmaß eines Glases zum Abendessen getrunken werden kann (Corrao et al. 200042).

Wenn er zu Mahlzeiten getrunken wird, wirkt sich Rotwein positiv auf Blutdruck, Glukose und Insulinspiegel aus (Shai et al. 200743).

Sofern Du zu einem trockenen Rotwein wie Pinot Noir (2,3 g Kohlenhydrate) greifst, kann er generell die Insulinsensitivität verbessern (Napoli et al. 200544).

Fazit: Trinke diese Tees und Getränke beim Intervallfasten

Hier kommt das destillierte Ergebnis als Liste. Diese Tees und Getränke darfst Du laut Stand der Wissenschaft beim Intervallfasten trinken:

  • Wasser
  • Mineralwasser
  • Wasser mit Zitronen-, Orangen- oder Gurkenscheiben
  • Zitronenwasser (ein Spritzer Zitrone)
  • Schwarzer Kaffee (ohne, Milch, Zucker, Süßstoff)
  • Schwarzer entkoffeinierter Kaffee (siehe oben)
  • Weißer Tee (ohne, Milch, Zucker, Süßstoff)
  • Grüner Tee (siehe oben)
  • Oolong-Tee (siehe oben)
  • Schwarzer Tee (siehe oben)
  • Kräutertee (Inhaltsstoffe auf Süßstoffe und Früchte prüfen)
  • Verdünnter Apfelessig (Hilfsmittel)

Was Du beim Intervallfasten trinken darfst, hängt auch immer von Deinen Zielen ab. Übst du klassisches Intervallfasten aus, um abzunehmen, dann bist du mit dieser Liste perfekt ausgestattet.

Bei längeren Heilfasten-Perioden für Anti-Aging-Effekte und Krankheitsprävention ist sich die Forschung noch nicht ganz sicher.

Obwohl zahlreiche Tierstudien nahelegen, dass Kaffee und grüner Tee die Autophagie unterstützen, ist die Wahrheit, dass wir es nicht genau wissen.

Da es für Menschen noch keine entsprechenden Daten gibt, wird Autophagie-Fasten oft als reines Wasserfasten ausgeübt, bei dem auch Salz bzw. Mineralwasser erlaubt ist.

Allerdings konnte grüner Tee bereits Autophagie in menschlichen Zellen aktivieren, diese wurden allerdings zuvor Mäusen implantiert (Prasanth et al. 201945).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welcher Tee ist beim Intervallfasten erlaubt?

Echter Tee 🍵 der Teepflanze Camellia Sinensis ist beim Intervallfasten erlaubt, solange er ohne Milch und ohne Süßungsmittel getrunken wird. Das umfasst grünen, schwarzen, weißen und Oolong-Tee.

Welche Lebensmittel sind beim Intervallfasten erlaubt?

Während der Fastenperiode wird nicht gegessen. Getränke wie Wasser 💧, Kaffee ☕ und Tee 🍵 sind beim Intervallfasten erlaubt, solange sie ungesüßt und ohne Milch getrunken werden.

Was essen bei 8 16 Stunden fasten?

Die besten Ergebnisse beim Intervallfasten werden mit einer Low-Carb-Diät wie ketogener Ernährung erzielt, da diese auf dasselbe Prinzip der Fettverbrennung 🔥 beruht.

Kann man beim Intervallfasten Kaffee trinken?

Beim Intervallfasten ist Kaffee ☕ erlaubt, solange er schwarz, ohne Milch und jegliche Süßungsmittel getrunken wird.

Studien

#1-5

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43Shai I, Wainstein J, Harman-Boehm I, Raz I, Fraser D, Rudich A, Stampfer MJ. Glycemic effects of moderate alcohol intake among patients with type 2 diabetes: a multicenter, randomized, clinical intervention trial. Diabetes Care. 2007 Dec;30(12):3011-6. doi: 10.2337/dc07-1103. Epub 2007 Sep 11. PubMed PMID: 17848609.

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Mag. Stephan Lederer, MSc.

Mag. Stephan Lederer, Bakk., MSc, ist ein Autor und Blogger aus Österreich, der fundierte Inhalte über Gesundheit und Ernährung verfasst. Seine Buchreihe über Intervallfasten landete in 15 Kategorien auf Platz 1 der Bestsellerliste auf dem deutschen Amazon-Marktplatz.

Stephan ist ein echter Mann der Wissenschaft, der mehrere Diplome und Master-Abschlüsse in verschiedenen Fachbereichen erlangen konnte. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lücke zwischen konventionellen Weisheiten und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu schließen. Er überprüft Inhalte und Quellen dieses Blogs auf Aktualität und Richtigkeit.

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This Post Has 4 Comments

  1. Alexandra

    Hallo, ich koche abends Ingwerscheiben ca. 10 min in 1 l Wasser. Am nächsten Tag verdünne ich diesen mit 2 weiteren Litern Wasser und trinke alles über den Tag verteilt. Ist das auch in der Fastenphase beim Intervallfasten ok? Vielen Dank für Ihre Antwort
    Alexandra

    1. Hallo Alexandra,

      danke für die interessante Frage.

      Sofern du die Ingwerscheiben entfernst, sehe ich keine Bedenken. Ich schätze den Effekt des Ingwers auf die Nährstoffsensoren des Körper nicht markanter ein als etwa bei grünem Tee.

      Danke für die innovative Idee, die du hier mit der Community teilst! 🙂

      LG
      Stephan

  2. Ursula Malbrich

    Darf ich Aloe vera ohne zusatz in der fastenzeit trinken.

    1. Hallo Ursula,

      wenn du damit einen Aloe Vera Saft meinst, dann nicht. Dessen 15 Kalorien pro 100g stammen ausschließlich von Zucker.

      LG
      Stephan

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