Lektine: 400+ Lebensmittel und ihre Wirkung [PDF Liste]

Lektine sind klebrige Proteine, die in vielen Pflanzen vorkommen und aufgrund ihres Potenzials, die Darmgesundheit und das allgemeine Wohlbefinden zu beeintrÀchtigen, an Aufmerksamkeit gewonnen haben.

In diesem Artikel untersuche ich Lebensmittel mit Lektinen und ihre Nachteile auf der Grundlage aktueller Studien.

Indem ich die Rolle der Lektine in verschiedenen Lebensmittelgruppen untersuche, möchte ich dir wertvolle Erkenntnisse vermitteln und helfen, fundierte Entscheidungen ĂŒber deine ErnĂ€hrung zu treffen. Wie du in den Kommentaren sehen kannst, hat diese Liste lektinfreier Lebensmittel vielen Menschen geholfen, schwere gesundheitliche Probleme zu bewĂ€ltigen.

Falls du neugierig bist, ob rohe rote Kidneybohnen, Sojabohnen oder Vollkornprodukte einen hohen Lektingehalt aufweisen und zu Vergiftungen fĂŒhren können, findest du in diesem Artikel wissenswerte Informationen.

Hier erfĂ€hrst du alles ĂŒber lektinreiche Lebensmittel und ihrer Auswirkungen auf den Körper.

Lade die kostenlose PDF-Liste zum Ausdrucken herunter, in der alle Lebensmittel mit hohem Lektingehalt (rot) und Lebensmittel fĂŒr eine lektinfreie ErnĂ€hrung (grĂŒn) aus diesem Artikel zusammengefasst sind.

Inhaltsverzeichnis:

Was sind Lektine?

Lektine sind große, klebrige Proteine, die sich an GlukosemolekĂŒle binden können. Pflanzen nutzen diese Toxine als Abwehrmechanismus gegen Fressfeinde.

WĂ€hrend Tiere ZĂ€hne und Klauen haben, um sich vor Fressfeinden zu schĂŒtzen, verfĂŒgen Pflanzen nicht ĂŒber solche Waffen. Außerdem sind sie verwurzelt, so dass sie nicht weglaufen können.

Daher haben sich Pflanzen so entwickelt, dass sie chemische Stoffe, so genannte Lektine, produzieren, um Insekten, Mikroorganismen wie Pilze und andere Fressfeinde abzuwehren (Dolan et al. 20101).

Dementsprechend ist die Konzentration dieser Pflanzentoxine in neuen schĂ€dlingsresistenten Nutzpflanzen oft außergewöhnlich hoch (Macedo et al. 20152).

In unserem Körper heften sich Lektine an die SialinsÀure in den Nervenendigungen des Darms und des Gehirns, was die Kommunikation hemmt und Gehirnstörungen verursacht.

Diese ZuckermolekĂŒle kommen auch in KörperflĂŒssigkeiten und BlutgefĂ€ĂŸauskleidungen vor. Daher können Lektine EntzĂŒndungen und sogar toxische Reaktionen hervorrufen (Freed 19993).

Obwohl der Mensch Lektine nicht verdaut, können sich diese klebrigen Proteine ĂŒber den Darm in den Blutkreislauf einschleichen.

Lektine können das Epithel schĂ€digen, die Verdauung und Aufnahme von NĂ€hrstoffen beeintrĂ€chtigen, VerĂ€nderungen der Bakterienflora hervorrufen, den Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel stören und den Hormonstatus verĂ€ndern.

Der Verzehr von Lebensmitteln mit hohem Lektingehalt kann die FÀhigkeit unseres Körpers beeintrÀchtigen, wichtige Mineralien wie Zink, Eisen und Kalzium aufzunehmen (Vasconcelos et al. 20044).

Deshalb zÀhlen Lektine zu den AntinÀhrstoffen.

Lektine erleichtern auch die Anheftung und Bindung von Viren und Bakterien und helfen ihnen, ihre Ziele, z. B. Organe, zu erreichen. Daher sind manche Menschen, die empfindlicher auf Lektine reagieren, anfĂ€lliger fĂŒr Viren und bakterielle Infektionen als andere.

Außerdem fördern Lektine, zum Beispiel in Kartoffeln, die Freisetzung von Histamin, was zu einer ĂŒbermĂ€ĂŸigen Produktion von MagensĂ€ure fĂŒhren kann (Pramod et al. 20075).

Welche Lebensmittel enthalten Lektine?

Getreide, Pseudogetreide, HĂŒlsenfrĂŒchte, NachtschattengewĂ€chse, Samenöle und andere verarbeitete Lebensmittel enthalten die meisten Lektine.

Große Mengen an Lektinen finden Sie zum Beispiel in Vollkornprodukten, Margarine und FrĂŒhstĂŒcksflocken.

Samen, Körner, BlÀtter, Rinde und Schalen sind die Pflanzenteile, in denen sich die höchsten Konzentrationen von Lektinen verbergen. Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass die Menschen Tomaten vor die Speisekammer gelegt haben, um Insekten fernzuhalten.

Und das mit gutem Grund. In Tomaten ist die Konzentration der Lektine in der Schale sowie in den Samen besonders hoch. So können diese Lektine kleinere Insekten beispielsweise lÀhmen.

Samen und Körner sind Lebensmittel, die Lektine enthalten

Wenn ein Tier eine Pflanze frisst, helfen im Samen enthaltene Lektine, dass dieser intakt bleiben, wenn er durch den Verdauungstrakt des Fessfeindes wandert. Nachdem das Tier den Samen wieder ausgeschieden hat, sichert er das Überleben der Pflanzengattung.

Allerdings binden sich Lektine auch an Kohlenhydrate, insbesondere an komplexe Zucker (Polysaccharide), im Körper des Fressfeindes, nachdem er die Pflanze verspeist hat.

Dementsprechend zielen Lektine auf ZuckermolekĂŒle ab und heften sich an diese an der OberflĂ€che der Zellen anderer Organismen, wie insbesondere Pilze, Insekte und andere Tiere.

Nichtsdestotrotz ist auch der Mensch ein Fressfeind vieler Pflanzen.

Nachdem wir bedeutend grĂ¶ĂŸer sind als Insekten, sind die Auswirkungen von Lektinen meist nicht sofort bemerkbar und tauchen erst ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume auf.

Wirkung von Lektinen

Aufgrund ihrer Bindungseigenschaften können Lektine NÀhrstoffmÀngel verursachen, die Verdauung stören und schwere DarmschÀden hervorrufen.

Die Störung der IntegritĂ€t der Darmbarriere ist das Einfallstor fĂŒr verschiedene AutoimmunitĂ€ten. Lektine können zu einer KreuzreaktivitĂ€t fĂŒhren, bei der sich Antikörper gegen Lektin- und bakterielle Antigene bilden, was zu Autoimmunerkrankungen fĂŒhrt (Vojdani 20156).

Der Herzchirurg Steven Gundry hat mit Böses GemĂŒse einen Bestseller gelandet, in dem er auf die negativen gesundheitlichen Auswirkungen hinweist, die Lektine verursachen können:

  • Gelenksschmerzen
  • Reflux bzw. Sodbrennen
  • Akne
  • Altersflecken, Hautmarkierungen
  • Allergien
  • Alopezie
  • AnĂ€mie
  • Arthritis
  • Asthma
  • Autoimmunerkrankungen (inkl. autoimmune SchilddrĂŒsenerkrankungen, rheumatoide Arthritis, Typ-1-Diabetes, Multiple Sklerose, Crohn, Colitis und Lupus)
  • Knochenschwund (einschließlich Osteopenie und Osteoporose)
  • Hirnnebel
  • Krebs
  • BlĂ€schenbildung
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom
  • Chronisches Schmerzsyndrom
  • Dickdarmpolypen
  • KrĂ€mpfe, Kribbeln und TaubheitsgefĂŒhle
  • RĂŒckgang der Zahngesundheit
  • Demenz
  • Depression
  • Diabetes, PrĂ€diabetes, Insulinresistenz
  • Erschöpfung
  • Fett im Stuhl (aufgrund von schlechter Verdauung)
  • Fibromyalgie
  • Gastro-ösophageale Refluxkrankheit (GERD), Barrett-Ösophagus
  • Magen-Darm-Probleme (VöllegefĂŒhl, Schmerzen, BlĂ€hungen, Verstopfung, Durchfall)
  • Kopfschmerzen
  • Herzkrankheit, koronare Herzkrankheit, GefĂ€ĂŸkrankheit
  • Bluthochdruck
  • Unfruchtbarkeit, unregelmĂ€ĂŸiger Menstruationszyklus, Fehlgeburt
  • Reizbarkeit und VerhaltensĂ€nderungen
  • Reizdarmsyndrom (IBS)
  • Niedrige Werte von Immunglobulin G, Immunglobulin M und Immunglobulin A
  • Niedriges Testosteron
  • Niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen
  • Lymphome, LeukĂ€mien, Multiples Myelom
  • Kahlköpfigkeit nach mĂ€nnlichem Muster
  • GedĂ€chtnisverlust
  • MigrĂ€ne-Kopfschmerzen
  • ErnĂ€hrungsdefizite aufgrund von Malabsorption, z.B. niedriger Eisenspiegel
  • Parkinson-Krankheit
  • Periphere Neuropathie
  • Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)
  • HautausschlĂ€ge (inkl. Dermatitis herpetiformis, Ekzeme und Psoriasis)
  • Langsames Wachstum von SĂ€uglingen und Kindern
  • UnerklĂ€rliche SchwindelanfĂ€lle oder OhrgerĂ€usche
  • Vitiligo
  • Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme

Viele Menschen könnten diese Beschwerden durch eine lektinfreie ErnÀhrung verbessern.

Verursachen Sie einen undichten Darm?

Lektine können einen undichten Darm und dadurch weitere Krankheiten verursachen, indem sie die Darmwand durchdringen.

Das VerstĂ€ndnis von Lektinen fĂŒllt einige dunkle Flecken der konventionellen Medizin, die lange Zeit unerklĂ€rbar waren. Und wie so viele Erkrankungen beginnt auch die gesundheitsschĂ€dliche Wirkung von Lektinen im zweiten Gehirn – dem Darm.

Leaky Gut

Das sogenannte Leaky-Gut-Syndrom oder auch durchlĂ€ssiger Darm bedeutet, dass die Barriere, die die Außenwelt – der Inhalt deines Gastrointestinaltrakts – vom Körper trennt, ein Leck hat.

Folglich besteht ein Schlupfloch in der Darmschleimhaut, durch das Bakterien und Toxine aus dem Darm in den Blutkreislauf gelangen und EntzĂŒndung bzw. Erkrankungen verursachen können.

Um das Leaky Gut Syndrom in den Griff zu bekommen, ist ausschlaggebend, die Verursacher der Löcher in der einzelligen Darmwand zu eliminieren – Lektine.

Laut Studien sind es gerade im Getreide enthaltene Lektine, die Verletzungen in der Darmwand verursachen können.

Allen voran ist es das allseits bekannte Gluten, das „Leaky Gut“ verursachen kann. Denn Gluten macht unglaubliche 80% der Proteine in Weizen aus.

Und diese geballte Ladung an Lektinen kann die Darmwand erheblich beschÀdigen (Haupt-Jorgensen et al. 20187).

Was Gluten so gefÀhrlich macht, ist, dass es einen Prozess in den Zellen der Darmwand auslösen kann, der jene Proteine zerstört, die sie zusammenhÀlt (Sturgeon et al. 20168).

So entsteht eine LĂŒcke in der Darmwand.

Neben Gluten ist es vor allem Weizenkeimagglutinin (engl. „wheat germ agglutinin“ oder WGA), das die Darmwand schĂ€digt.

Weizenkeimagglutinin ist die Ausnahme unter den Lektinen, da es nicht wie andere Lektine ein großes, sondern ein sehr kleines Protein ist. Somit kommt es auch leichter durch Schlupflöcher in der Darmwand.

Daher können Bakterien und Viren, wie beispielsweise die Grippe, mit Hilfe von Lektinen die Barriere der Darmschleimhaut ĂŒberwinden (Dalla Pellegrina et al. 20099).

So ermöglichen im Getreide entahltene Lektine unterschiedlichsten Schadenstoffen und Erregern eine Vielzahl von Erkrankungen auszulösen.

Vollkornbrot ist ein Lebensmittel voller Lektine

Gewichtszunahme

Neben Krankheiten können Lektine auch Gewichtszunahme auslösen.

Dabei sind es abermals Weizen und Weizenkeimagglutinin, die fĂŒr zusĂ€tzliche Kilos sorgen.

Nicht umsonst hat Weizen der Menschheit immer wieder geholfen erfolgreich zu ĂŒberwintern. Diese FĂ€higkeit besonders effizient Winterspeck aufzubauen liegt im vollen Korn.

Denn im Gegensatz zu Gluten versteckt sich WGA primĂ€r in der Kleie. Deshalb enthĂ€lt Weißbrot zwar Gluten, aber kein Weizenkeimagglutinin.

Dementsprechend ist es das vermeintlich gesunde Vollkornbrot, das die doppelte Ladung an Lektinen enthÀlt. Daher hilft es besonders beim Fettaufbau.

Zumal sich WGA an Insulin- und Leptin-Rezeptoren binden kann, fördert es die Gewichtszunahme. Da somit die EffektivitÀt des Speicherhormons Insulin verstÀrkt wird, wird Körperfett effizienter gespeichert (Shechter 198310).

DarĂŒber hinaus steigert WGA die Insulinresistenz, was wiederum zu noch mehr Gewichtzunahme fĂŒhrt (Kamikubo et al. 200811).

Und Insulinresistenz ist wiederum ein Zustand, der auf kurz oder lang zu Typ-2-Diabetes und anderen Wohlstandskrankheiten fĂŒhrt.

Manche Forscher legen sogar nahe, dass WGA Glukose davon abhalten könnte, in die Muskeln zu gelangen. Dadurch wird Zucker als Körperfett gespeichert anstatt als Treibstoff in den Muskeln verbrannt.

DarĂŒber hinaus ist Weizenkeimagglutinin auch ein wesentlicher Verursacher von EntzĂŒndungen.

EntzĂŒndungen

Da sie eine Immunreaktion auslösen, werden Lektine auch mit autoimmunen EntzĂŒndungen wie DarmentzĂŒndungen, rheumatoider Arthritis und Typ-1-Diabetes in Verbindung gebracht.

Nicht nur, dass es leichter die Darmwand penetriert, sondern WGA kann auch freie Radikale mit sich bringen, die die ohnehin dĂŒnne Darmwand schmĂ€lern können.

Neben Weizenkeimagglutinin können allerdings auch Erdnussagglutinin (engl. „peanut agglutinin“ oder PNA), Jacalin in der Jackfrucht oder auch Lektine in HĂŒlsenfrĂŒchten nachweislich NierenentzĂŒndungen (Nephritis) verursachen (Engel et al. 199712).

Autoimmunerkrankungen

Lektine können die Bildung von Antikörpern gegen gesunde Zellen einleiten und so Autoimmunerkrankungen verursachen (Saeki et al. 201413).

Dieser Angriff von Antikörpern auf gesunde Zellen des eigenen Körpers wird auch molekulares Mimikry genannt.

Dabei greifen Immunzellen Proteine auf Zellen oder Organen an, die den eindringenden Lektinen sehr Àhnlich sind.

Da sie noch nicht lange in unserem Nahrungskreislauf sind, wird vermutet, dass in Lebensmitteln aus der neuen Welt enthaltene Lektine, wie z. B. in Tomaten oder KĂŒrbisgewĂ€chsen, diese Verwechslung verstĂ€rkt auslösen.

Dementsprechend werden Lektine mit folgenden Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht:

  • Arthritis
  • Colitis ulcerosa
  • Dermatomyositis
  • Fibromyalgie
  • Lupus
  • Mikroskopische Kolitis
  • Morbus Crohn
  • Multiple Sklerose
  • Psoriasis
  • Raynaud-Syndrom
  • Rheumatoide Arthritis
  • SchilddrĂŒsenunterfunktion (Hashimoto)
  • Sjögren-Syndrom (trockene Augen und trockener Mund)
  • Sklerodermie
  • Systemische Sklerose

Der Chirurg und Bestseller Autor Steven Gundry geht sogar noch weiter und behauptet, dass alle Autoimmunerkrankungen durch Lektine begĂŒnstigt werden und mit lektinfreier ErnĂ€hrung behandelbar sind.

Laut Gundry sind es auch Medikamente und insbesondere Antibiotika, die unsere Darmflora und Darmschleimhaut langfristig verÀndern können.

Durch sie wird die Barriere der Darmwand tÀglich geschwÀcht, wodurch Lektine eindringen können.

Laut Forschern benötigt es drei Faktoren zur Entwicklung von Autoimmunerkrankungen (Ferroli et al. 201214):

  • Genetische Voraussetzungen
  • Leaky Gut
  • Lektine

Es kann also nicht jeder eine Autoimmunerkrankung durch Lektine bekommen, aber jeder, der eine genetische Vorbelastung hat, schon.

Dennoch ist es interessant, dass Lektine zwei der drei Faktoren durch die SchÀdigung des Darms verursachen.

Zusammenfassend lÀsst sich sagen, dass eine lektinfreie ErnÀhrung ein vielversprechendes Mittel zur Verbesserung oder sogar Heilung von Autoimmunkrankheiten ist.

Parkinson-Krankheit

Lektine können die Blut-Hirn-Schranke ĂŒberwinden und vom Darm ins Gehirn wandern, das Mittelhirn schĂ€digen und die Parkinson-Krankheit verursachen (Zheng et al. 201615).

Sie können den Vagusnerv vom Darm zum Gehirn hinaufklettern und sich in seinem Kontrollzentrum ansammeln.

Der Vagus ist der lÀngste unserer Hirnnerven und stellt eine direkte Verbindung vom Darm zum Gehirn dar. Der Darm wird daher nicht umsonst zweites Gehirn genannt.

Dementsprechend hatten Patienten mit durchtrenntem Vagusnerv 40 Prozent weniger Parkinson, da die Lektine das Gehirn nicht direkt erreichen konnten (Svensson et al. 201516).

Aus diesem Grund tritt die Parkinson-Krankheit auch hÀufiger bei Vegetariern auf, da sie mehr Pflanzen und damit mehr lektinhaltige Lebensmittel essen.

Lektine in Lebensmitteln neutralisieren

SchÀlen, entkernen, einweichen, keimen, fermentieren, kochen und unter Druck kochen, kann Lektine in Lebensmitteln reduzieren.

Diese Methoden sind jedoch sehr unterschiedlich wirksam. Die meisten können Lektine nicht vollstÀndig neutralisieren.

Seitdem die vegane ErnÀhrung ein weltweiter Trend ist, hat der Verzehr von lektinhaltigen Lebensmitteln enorm zugenommen.

Vegetarier und Veganer ernĂ€hren sich oft von HĂŒlsenfrĂŒchten und NachtschattengewĂ€chsen, da es nur wenige Alternativen gibt und es an Proteinquellen mangelt.

FĂŒr Menschen, die sich nur auf pflanzliche Eiweißquellen beschrĂ€nken können, ist es wichtig, den Lektingehalt in Lebensmitteln zu reduzieren.

Aber Vorsicht: Im Internet kursieren einige Methoden, die versprechen, Lektine leicht zu neutralisieren, obwohl ihre Wirkung gering ist.

Nutze die folgenden wissenschaftlich fundierten Methoden, um Lektine wirksam zu reduzieren:

SchÀlen und Entkernen

NachtschattengewÀchse, wie Auberginen, Kartoffeln, Paprika, Gojibeeren und Tomaten, stammen aus der Neuen Welt.

Daher konnten sie erst vor 400 Jahren, nachdem Kolumbus Amerika entdeckt hatte, zum ersten Mal in unsere Nahrungskette und unsere Körper gelangen.

Außerdem wollten die EuropĂ€er mehr als 200 Jahre lang keine Tomaten essen – und das zu Recht, denn sie enthalten unzĂ€hlige Lektine. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurden Gerichte wie Tomatensoße und Pizza in Italien adaptiert und bekannt gemacht.

Echte Italiener schĂ€len und entkernen aber auch heute noch Tomaten, wenn sie Tomatensoße zubereiten. Da Schale und Kerne die meisten Lektine enthalten, ist dies immer noch eine wirksame Methode zur Reduzierung des Lektingehalts.

So entfernst du Lektine aus Tomaten:

  • Tomaten in kochendes Wasser geben
  • Danach die Haut abziehen
  • FrĂŒchte halbieren
  • Kerne entfernen

Durch das SchÀlen und Entkernen der Tomaten werden die Lektine reduziert. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Tomaten völlig lektinfrei sind.

Das Entfernen von Kernen und Schale kann auch bei anderen NachtschattengewĂ€chsen und KĂŒrbisgewĂ€chsen zur Reduzierung der Lektine beitragen.

Einweichen

Das Einweichen kann zwar AntinĂ€hrstoffe reduzieren, seine Wirkung wird jedoch oft ĂŒberschĂ€tzt. Um allgemein wirksam zu sein, sollte es mit anderen Methoden wie Kochen, Fermentieren und Keimen kombiniert werden (Shi et al. 201817).

Auf diese Weise lĂ€sst sich der Lektin-, Oxalat- und Phytatgehalt von HĂŒlsenfrĂŒchten und Körnern reduzieren (Noonan et al. 199918).

Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass das Einweichen den Gehalt an Gluten oder Weizenkeim-Agglutinin in Getreide reduzieren könnte.

Die Ergebnisse des Einweichens sind je nach Getreideart sehr unterschiedlich.

WÀhrend Lektine in Taubenerbsen und Kuhbohnen durch Einweichen deutlich reduziert werden können, sind sie in Kidneybohnen, Ackerbohnen und Sojabohnen kaum zu reduzieren (Onwuka 200619Dhurandhar et al. 199020Liu et al. 198721Sharma et al. 199222).

Keimen

Die Keimung ist ein induzierter Prozess, bei dem die Pflanze aus dem Samen schlĂŒpft.

Er kann AntinĂ€hrstoffe reduzieren und die BioverfĂŒgbarkeit von NĂ€hrstoffen in Samen, Getreide und HĂŒlsenfrĂŒchten erhöhen (Singh et al. 201523).

Um die Keimung auszulösen, musst du die gereinigten Samen 4-12 Stunden lang in kaltem Wasser einweichen.

Danach musst du die Samen abspĂŒlen und in einen KeimbehĂ€lter (Sprouter) geben, der nicht in direktem Sonnenlicht stehen sollte.

Die Keimung funktioniert am besten, wenn du die Samen alle 10 Stunden waschen und abtropfen lÀsst. Wiederhole den Vorgang dreimal.

Dieses Verfahren ist in Hinblick auf Lektine jedoch nicht so effektiv wie bei anderen AntinÀhrstoffen.

Durch das Sprossen von Sojabohnen wird der Gehalt an Lektinen nur geringfĂŒgig verringert (Bau et al. 199924).

Bei anderen HĂŒlsenfrĂŒchten kann das Sprossen den Lektingehalt erhöhen.

Wissenschaftler vermuten sogar, dass die FĂŒtterung von Tieren mit gekeimten Bohnen und Körnern Krebs verursachen kann (Buchmann et al. 200725).

Fermentieren

Die Fermentierung ist die wirksamste Methode zur Reduzierung von Lektinen in Lebensmitteln. Sie ist eine uralte Methode, die Lebensmittel lÀnger haltbar macht.

Bei diesem natĂŒrlichen Prozess werden Bakterien oder Hefepilze eingesetzt, um Kohlenhydrate in Lebensmitteln zu verdauen. Diese Bakterien bauen auch unverdauliche Verbindungen wie Lektine ab.

Die Japaner haben zum Beispiel fermentierte Sojaprodukte wie Miso, Tempeh und Natto. Die OsteuropĂ€er kennen auch Sauerkraut oder Kwas, ein fermentiertes GetrĂ€nk aus RĂŒben.

Inder stellen Dosas her, indem sie Linsen, Reisteig und Lassis mit fermentierter Milch fermentieren.

Ein weiteres Beispiel ist die Tabasco-Soße, fĂŒr die die Paprikaschoten geschĂ€lt und entkernt werden, bevor sie fermentiert werden.

Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass die Fermentierung Lektine reduziert. So neutralisiert beispielsweise die Fermentation von Sauerteig Gluten (Rizzello et al. 200726).

Eine Fermentierung von mehr als 72 Stunden kann sogar die meisten Lektine in Linsen zerstören (Cuadrado et al. 201027).

Bei der traditionellen Herstellung von Tempeh aus Sojabohnen können Lektine durch Fermentation um bis zu 95 % reduziert werden (Reddy et al. 199428).

Kochen

Bei Lektinen ist das Kochen nicht sehr effektiv.

Bei den meisten HĂŒlsenfrĂŒchten kann das Kochen in Wasser helfen, AntinĂ€hrstoffe wie Oxal- und PhytinsĂ€ure zu reduzieren (Shi et al. 201829Noonan et al. 199930).

Lektine sind widerstandsfÀhiger gegen Hitzedenaturierung als tierische Proteine.

Weizenkeimagglutinin und Ölsaatenlektine wie Erdnussagglutinin sind extrem hitzestabil. Durch normales Kochen können sie nicht inaktiviert werden (Pusztai et al. 199831).

Ein weiterer Nachteil des Kochens ist, dass den Lebensmitteln wasserlösliche Mineralien entzogen werden.

Dampfgaren unter Druck

Dampfgaren in einem Schnellkochtopf ist effektiver als Kochen, DĂ€mpfen oder Backen.

Viele Menschen verwenden gerne Schnellkochtöpfe, weil dies die schonendere Garmethode ist. Allerdings gehen auch bei dieser Methode Mineralstoffe wie Eisen und Kalzium verloren.

Mit dieser Methode werden Lektine in HĂŒlsenfrĂŒchten wirksam reduziert (Deol et al. 201032).

Sie kann auch dazu beitragen, Lektine in einigen Pseudogetreidearten, wie z. B. Quinoa, zu reduzieren.

Allerdings kann der Schnellkochtopf die Lektine von Weizen, Roggen, Gerste und Hafer nicht vollstÀndig neutralisieren. Und gerade das sind Lebensmittel mit sehr hohem Lektingehalt.

Lektinhaltige Lebensmittel

HĂŒlsenfrĂŒchte, Getreide, NachtschattengewĂ€chse, Samen und verarbeitete Lebensmittel enthalten allgemein viele Lektine.

Wichtiger als alle lektinfreien Lebensmittel zu kennen, ist es, sich zu merken, welche Lebensmittel viele Lektine enthalten der Gesundheit schaden können.

Hole dir die folgende Liste lektinhaltiger Lebensmittel als PDF-Datei zum Ausdrucken, damit du beim Einkaufen nicht lÀnger raten musst.

GemĂŒse

Der Verzicht auf HĂŒlsenfrĂŒchte ist unerlĂ€sslich, da sie große Mengen an Lektinen enthalten:

  • Alle Bohnen inkl. Sprossen
  • Edamame
  • Erbsen
  • Erbsenprotein
  • GrĂŒne Bohnen
  • Hummus
  • Kichererbsen
  • Leguminosen
  • Linsen
  • Soja
  • Soja-Protein
  • Strukturiertes pflanzliches Eiweiß
  • Tofu
  • Zuckererbsen

Obst

Unter den FrĂŒchten sind insbesondere die Familien der NachtschattengewĂ€chse, KĂŒrbisgewĂ€chse (beides FrĂŒchte, kein GemĂŒse) und Melonen voller Kerne, die Lektine enthalten:

  • Auberginen
  • Chilis
  • Goji-Beeren
  • Gurken
  • KĂŒrbisgewĂ€chse (alle Sorten)
  • Melonen (alle Sorten)
  • Paprika
  • Tomaten
  • Zucchini
NachtschattengewÀchse wie Tomaten oder Chilis sind lektinhaltige Lebensmittel

Industrielle Lebensmittel

Lektine kommen nicht nur inrohen Pflanzen vor. Industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln kann Lektine noch konzentrierter auf unseren Teller bringen:

  • Milch
  • Teigwaren
  • Reis
  • Brot
  • GebĂ€ck
  • Mehl
  • Kekse
  • Getreideflocken
  • MĂŒsli
  • Tortillas
  • Kartoffeln
  • Kartoffel-Chips
  • Zucker
  • Agavensirup
  • Acesulfam K
  • Sucralose
  • Aspartam
  • Saccharin
  • Maltodextrin
  • Energy-Drinks
  • Light-GetrĂ€nke
  • Zero-GetrĂ€nke

Getreide und Pseudogetreide

Getreide enthalten sehr hohe Mengen an Lektinen.

Auch Pseudogetreide wie Quinoa gehört zu den lektinhaltigen Lebensmitteln:

  • Brauner Reis
  • Buchweizen
  • Bulgur
  • Dinkel
  • Einkorn
  • Gerste
  • Gerstengras
  • Hafer
  • Haferflocken
  • Kamut
  • Mais
  • Maisprodukte
  • MaisstĂ€rke
  • Maissyrup (engl. „high-fructose corn syrup“ oder HFCS)
  • Popkorn
  • Quinoa
  • Roggen
  • Weizengras
  • Weißer Basmati Reis
  • Weißer Reis
  • Wildreis

NĂŒsse und Samen

Neben Samen sind es streng genommen HĂŒlsenfrĂŒchte wie ErdnĂŒsse oder Cashewkerne, die eine geballte Ladung Lektine enthalten:

  • KĂŒrbiskerne
  • Sonnenblumenkerne
  • Chia-Samen
  • ErdnĂŒsse
  • Cashews

Öle

Die folgenden Öle enthalten nicht nur Lektine sondern auch entzĂŒndungsfördernde Omega-6 FettsĂ€uren:

  • Distelöl
  • Erdnussöl
  • Maiskeimöl
  • Rapsöl
  • Sojaöl
  • Sonnenblumenöl
  • Traubenkernöl
  • Teilweise gehĂ€rtete Öle

Milchprodukte

NordeuropĂ€ische KĂŒhe geben Milch, die A1-Beta-Kasein anstelle des Proteins A2-Beta-Kasein enthĂ€lt. Und dieses A1-Beta-Casein wird bei der Verdauung in ein lektinĂ€hnliches Protein namens Beta-Casomorphin umgewandelt.

Die Wirkungen von Beta-Casomorphin sind denen von echten Lektinen sehr Ă€hnlich. Milch, die A1-Beta-Kasein enthĂ€lt, verursacht Verdauungsprobleme, EntzĂŒndungen und subtile kognitive BeeintrĂ€chtigungen (Jianqin et al. 201633).

Leider werden hauptsĂ€chlich nordeuropĂ€ische KĂŒhe fĂŒr die Milchproduktion verwendet, da sie mehr Milch geben und daher rentabler sind als sĂŒdeuropĂ€ische KĂŒhe. Sie können diese Milch in Milchprodukten finden, die nicht aus Frankreich, der Schweiz oder Italien stammen, wie z. B.:

  • HĂŒttenkĂ€se
  • KĂ€se
  • Ricotta
  • Speiseeis
  • Joghurt (inkl. griechisches)
  • Joghurteis

Lektinfreie ErnÀhrung

Fisch, Fleisch, grĂŒnes GemĂŒse und Beeren sind die Lebensmittel mit dem geringsten Lektingehalt.

Hier findest du eine vollstÀndige Liste lektinfreier Lebensmittel:

GemĂŒse

Neben grĂŒnem BlattgemĂŒse sind es insbesondere in Europa heimische KohlgemĂŒse, die keine Lektine enthalten:

  • Artischocken
  • Basilikum
  • Blattkohl
  • Blattsalat
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Chinakohl
  • Endivie
  • Fenchel
  • GrĂŒnkohl
  • Karotten
  • Knoblauch
  • Kohlrabi
  • Kopfsalat
  • Koriander
  • Lauch
  • Mangold
  • Minze
  • Okra
  • Oliven
  • Pak Choi
  • Perilla bzw. Shiso
  • Petersilie
  • Pilze
  • Portulak
  • Radicchio
  • Radieschen
  • Rettich
  • Rosenkohl
  • Rote Beete
  • Rucola
  • Römersalat
  • Salatspitzen
  • Sauerkraut
  • Schnittlauch
  • Sellerie
  • SenfblĂ€tter
  • Spargel
  • Spinat
  • Topinambur
  • Wasserkresse
  • Wegwarte (Zichorie)
  • Weiß- und Rotkohl
  • Zwiebeln
  • Algen (Nori)
  • Seetang (Kelp)

FrĂŒchte

Obwohl die meisten FrĂŒchte viel Zucker enthalten, gilt das nicht fĂŒr Avocados, die mit gesunden Fetten und NĂ€hrstoffen glĂ€nzen. Außerdem enthalten Beeren und ZitrusfrĂŒchte wenig Lektine und Fruktose und sind ausgezeichnete Quellen fĂŒr Antioxidantien:

  • Avocado
  • Blaubeeren
  • Brombeere
  • Erdbeere
  • Himbeeren
  • CitrusfrĂŒchte (keine SĂ€fte)
  • Zitronensaft

NĂŒsse und Samen

Im Gegensatz zu Samen enthalten viele NĂŒsse keine großen Mengen an Lektinen:

  • Hanfsamen
  • HaselnĂŒsse
  • Kokosmilch
  • Kokosnuss (kein Wasser)
  • Leinsamen
  • Macadamia-NĂŒsse
  • ParanĂŒsse
  • PekannĂŒsse
  • Pinienkerne
  • Pistazien
  • Psyllium (Flohsamen)
  • Sesam
  • WalnĂŒsse

Lektinfreie Öle

Unter den lektinfreien Ölen sollte stets Kokosöl zum Braten verwendet werden, da es den höchsten Anteil stabiler gesĂ€ttigter FettsĂ€uren hat.

  • Algenöl
  • Avocadoöl
  • Fischöl
  • Hanföl
  • Kokosöl
  • Krillöl
  • Lebertran
  • Leinöl (nativ, kaltgepresst)
  • MCT-Öl
  • Macadamiaöl
  • Olivenöl
  • Rotes Palmöl
  • Shiso-Öl (Perilla)
  • Walnussöl

Fisch und MeeresfrĂŒchte

Auf der Liste von Lebensmitteln, die keine Lektine enthalten, sind folgende Fische insbesondere dann ideal, wenn sie wild gefangen wurden:

  • Austern
  • Butterfisch
  • Forellenbarsch
  • Garnelen
  • Heilbutt
  • Hummer
  • Jakobsmuscheln
  • Karpfen
  • Krabben
  • Makrelen (Nordatlantik)
  • MeerĂ€sche
  • Sardellen
  • Sardinen
  • Seehecht
  • Seelachs
  • Seewolf
  • Thunfisch
  • Tintenfische
  • Venusmuscheln
  • Wildlachs
Lachs und Fleisch sind Lebensmittel, die keine Lektine enthalten

Fleisch

Wenn die Tiere nicht exzessiv mit Getreide, Mais und Soja gefĂŒttert und mit Antibiotika behandelt wurden, stellen folgende Optionen vollkommen lektinfreies Fleisch dar:

  • Huhn
  • Truthahn
  • Ente
  • Gans
  • Fasan
  • Taube
  • Wachtel
  • Strauß
  • Bio-Schwein
  • Lamm
  • Reh
  • Wildschwein
  • Hirsch
  • Weiderind
  • Bison
  • Rohschinken

Milchprodukte

Im Gegensatz zu nordeuropĂ€ischen KĂŒhen, produzieren Ziegen, Schafe, BĂŒffel und sĂŒdeuropĂ€ische KĂŒhe immer noch Casein A-2-Milch, die in folgenden lektinfreien Lebensmitteln enthalten ist:

  • Butter aus F/I
  • BĂŒffelbutter
  • BĂŒffelmozzarella (Italien)
  • Casein A2-KĂ€se
  • Casein A2-Milch als Sahne
  • DoppelrahmkĂ€se
  • Extra fetter KĂ€se aus F/I/CH
  • Ghee
  • Kokosjoghurt (kein Milchprodukt)
  • KĂ€se aus F/I
  • Parmesan
  • Pecorino
  • Sauerrahm/Schmand
  • Schweizer KĂ€se
  • Weidebutter
  • Ziegen- und Schaf Kefir
  • Ziegen- und Schafbutter
  • Ziegenmilch und Sahne
  • Ziegen- und Schafjoghurt
  • Ziegen- und SchafkĂ€se

Resistente StÀrke

Resistente StÀrke ist zwar nicht effizient beim Abnehmen, aber dennoch in den meisten FÀllen lektinfrei:

  • Baobab-Frucht
  • Erdmandeln
  • GrĂŒne Bananen
  • GrĂŒne Papaya/Mango
  • Hirse
  • Kaki
  • Knollensellerie
  • Kochbananen
  • Konjak-Knolle
  • PalmlilienblĂŒten
  • Pastinaken
  • Sorghum-Hirse
  • SpeiserĂŒbe
  • SteckrĂŒben
  • SĂŒĂŸkartoffeln
  • Tapioca (Maniokwurzel)
  • Taro-Wurzel
  • Yambohne
  • Yams

Mehl

Nicht nur in der Low-Carb- und Keto-KĂŒche erfreuen sich folgende Lebensmittel, die keine Lektine enthalten, als Mehl-Ersatz reger Beliebtheit:

  • Erdmandelmehl
  • Haselnussmehl
  • Kastanienmehl
  • Kokosmehl
  • Leinmehl
  • Mandelmehl
  • Maniokmehl
  • Mehl aus grĂŒnen Bananen
  • Pfeilwurzelmehl
  • Sesammehl
  • SĂŒĂŸkartoffelmehl

GewĂŒrze und Dressings

Neben diesen lektinfreien GewĂŒrzen kann auch Tabasco in Maßen genossen werden:

  • Essig (ohne Zuckerzusatz)
  • KrĂ€uter und GewĂŒrze (kein Chili)
  • Senf
  • Pfeffer
  • Meersalz
  • Miso

GetrÀnke

Wie beim Abnehmen gilt auch bei lektinfreier ErnĂ€hrung, dass keine SĂ€fte erlaubt sind, egal ob sie bio oder natĂŒrlich sind. Stattdessen kannst du folgende lektinfreie GetrĂ€nke bedenkenlos genießen:

  • Wasser
  • Mineralwasser
  • Zitronenwasser
  • KrĂ€utertee
  • GrĂŒner Tee
  • Schwarztee
  • Kaffee
  • Rotwein (ein Glas)

Zusammenfasssung

Lektinhaltige Lebensmittel , wie z. B. Getreide, sicherten das Überleben der Menschheit, da sie vor Erfindung der KĂŒhlung am einfachsten zu lagern waren.

Als die Nahrung knapp war, konnten Lektine in Getreide und Bohnen dazu Beitragen Körperfett effizienter zu speichern, um harte Winter zu ĂŒberstehen.

Heute jedoch, in Zeiten des Überflusses, wirkt sich derselbe Effekt gegen uns aus.

Da die SupermĂ€rkte nicht von November bis MĂ€rz geschlossen sind, ist die dickmachende Wirkung von Lebensmitteln mit hohem Lektingehalt ĂŒberflĂŒssig.

Vor allem, weil sie eine Reihe von Krankheiten fördern, ist es sinnvoll, lektinhaltige Lebensmittel zu meiden. Neben der SchÀdigung der Darmgesundheit können Lektine Autoimmunerkrankungen, Parkinson oder psychische Erkrankungen wie Depressionen und AngstzustÀnde auslösen.

Obwohl sie nicht der einzige Faktor bei der Entstehung von Krankheiten sind, kann eine lektinfreie ErnĂ€hrung entscheidend fĂŒr deren Heilung sein.

Kommentiere weiter unten, wenn du eine schwere Krankheit mit einer lektinarmen ErnĂ€hrung ĂŒberwunden hast.

lektine lebesmittel liste pdf 1

HĂ€ufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Lebensmittel enthalten viele Lektine?

NachtschattengewĂ€chse, KĂŒrbisgewĂ€chse, HĂŒlsenfrĂŒchte, Getreide, und industrielle Lebensmittel enthalten viele Lektine.

Haben Bananen Lektine?

Obwohl konventionelle 🍌 Bananen Lektine enthalten, gelten grĂŒne Bananen als lektinfrei (resistente StĂ€rke).

Haben Karotten Lektine?

Nein, đŸ„• Karotten gelten als lektinfreie Lebensmittel.

Was verursachen Lektine?

Lektine können eine Reihe gesundheitlicher Probleme wie Übergewicht, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, EntzĂŒndungen oder Parkinson auslösen.

Haben Tomaten Lektine?

Die Haut und die Samen von Tomaten enthalten viele Lektine.

Sind Eier reich an Lektinen?

Eier enthalten keine Lektine, vor allem nicht, wenn sie aus Weidehaltung stammen.

Sind Lektine schlecht fĂŒr Ihren Darm?

Lektine können die Darmschleimhaut schĂ€digen und einen undichten Darm verursachen. Außerdem können sie Bakterien und Viren in den Körper bringen, wenn sie diese Darmbarriere ĂŒberwinden. Infolgedessen können Lektine EntzĂŒndungen, Autoimmun- und andere Krankheiten auslösen.

Verursachen Lektine EntzĂŒndungen?

Studien zufolge können Lektine EntzĂŒndungen hervorrufen.

Sind Haferflocken reich an Lektinen?

Ja, Haferflocken sind reich an Lektinen und anderen AntinÀhrstoffen.

Welche 3 Lebensmittel sollte man laut Dr. Gundry meiden?

Goji-Beeren, Chia-Samen und Weizengras sind die 3 Superfoods, die Dr. Gundry zu meiden empfiehlt.

Quellenverzeichnis

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1Dolan, L. C., Matulka, R. A., & Burdock, G. A. (2010). Naturally Occurring Food Toxins. Toxins2(9), 2289-2332. https://doi.org/10.3390/toxins2092289

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16Svensson, E., HorvĂĄth-PuhĂł, E., Thomsen, R. W., Djurhuus, J. C., Pedersen, L., Borghammer, P., & SĂžrensen, H. T. (2015). Vagotomy and subsequent risk of Parkinson’s disease. Annals of neurology78(4), 522–529. https://doi.org/10.1002/ana.24448

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22Sharma, A., & Sehgal, S. (1991). Effect of processing and cooking on the antinutritional factors of faba bean (Vicia faba). Food Chemistry43(5), 383-385. https://doi.org/10.1016/0308-8146(92)90311-O

23Singh, A. K., Rehal, J., Kaur, A., & Jyot, G. (2015). Enhancement of attributes of cereals by germination and fermentation: a review. Critical reviews in food science and nutrition55(11), 1575–1589. https://doi.org/10.1080/10408398.2012.706661

24Bau, M., Villaume, C., Nicolas, P., & MĂ©jean, L. (1996). Effect of Germination on Chemical Composition, Biochemical Constituents and Antinutritional Factors of Soya Bean (Glycine max) Seeds. Journal of the Science of Food and Agriculture73(1), 1-9. https://doi.org/10.1002/(SICI)1097-0010(199701)73:1<1::AID-JSFA694>3.0.CO;2-B

25Buchmann, C. A., Nersesyan, A., Kopp, B., Schauberger, D., Darroudi, F., Grummt, T., Krupitza, G., Kundi, M., Schulte-Hermann, R., & Knasmueller, S. (2007). Dihydroxy-7-methoxy-1,4-benzoxazin-3-one (DIMBOA) and 2,4-dihydroxy-1,4-benzoxazin-3-one (DIBOA), two naturally occurring benzoxazinones contained in sprouts of Gramineae are potent aneugens in human-derived liver cells (HepG2). Cancer letters246(1-2), 290–299. https://doi.org/10.1016/j.canlet.2006.03.013

26Rizzello, C. G., Angelis, M. D., Cagno, R. D., Camarca, A., Silano, M., Losito, I., Vincenzi, M. D., De Bari, M. D., Palmisano, F., Maurano, F., Gianfrani, C., & Gobbetti, M. (2007). Highly Efficient Gluten Degradation by Lactobacilli and Fungal Proteases during Food Processing: New Perspectives for Celiac Disease. Applied and Environmental Microbiology73(14), 4499-4507. https://doi.org/10.1128/AEM.00260-07

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27Cuadrado, C., Hajos, G., Burbano, C., Pedrosa, M., Ayet, G., Muzquiz, M., Pusztai, A., Gelencser, E. (2002). Effect of Natural Fermentation on the Lectin of Lentils Measured by Immunological Methods. Food and Agricultural Immunology. 14. 41-49. 10.1080/09540100220137655.

28Reddy, N., & Pierson, M. (1993). Reduction in antinutritional and toxic components in plant foods by fermentation. Food Research International27(3), 281-290. https://doi.org/10.1016/0963-9969(94)90096-5

29Shi, L., Arntfield, S. D., & Nickerson, M. (2018). Changes in levels of phytic acid, lectins and oxalates during soaking and cooking of Canadian pulses. Food research international (Ottawa, Ont.)107, 660–668. https://doi.org/10.1016/j.foodres.2018.02.056

30Noonan, S. C., & Savage, G. P. (1999). Oxalate content of foods and its effect on humans. Asia Pacific journal of clinical nutrition8(1), 64–74.

31Pusztai, A., & Grant, G. (1998). Assessment of lectin inactivation by heat and digestion. Methods in molecular medicine9, 505–514. https://doi.org/10.1385/0-89603-396-1:505

32Deol, J. K., & Bains, K. (2010). Effect of household cooking methods on nutritional and anti nutritional factors in green cowpea (Vigna unguiculata) pods. Journal of Food Science and Technology47(5), 579-581. https://doi.org/10.1007/s13197-010-0112-3

33Jianqin, S., Leiming, X., Lu, X., Yelland, G. W., Ni, J., & Clarke, A. J. (2016). Effects of milk containing only A2 beta casein versus milk containing both A1 and A2 beta casein proteins on gastrointestinal physiology, symptoms of discomfort, and cognitive behavior of people with self-reported intolerance to traditional cows’ milk. Nutrition Journal15. https://doi.org/10.1186/s12937-016-0147-z

Mag. Stephan Lederer, MSc.

Mag. Stephan Lederer, Bakk., MSc, ist ein Autor und Blogger aus Österreich, der fundierte Inhalte ĂŒber Gesundheit und ErnĂ€hrung verfasst. Seine Buchreihe ĂŒber Intervallfasten landete in 15 Kategorien auf Platz 1 der Bestsellerliste auf dem deutschen Amazon-Marktplatz.

Stephan ist ein echter Mann der Wissenschaft, der mehrere Diplome und Master-AbschlĂŒsse in verschiedenen Fachbereichen erlangen konnte. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die LĂŒcke zwischen konventionellen Weisheiten und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu schließen. Er ĂŒberprĂŒft Inhalte und Quellen dieses Blogs auf AktualitĂ€t und Richtigkeit.

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This Post Has 51 Comments

  1. Christwerda Machts

    Hallo hier schreibt Christwerda,ein Frage hat Buttermilch Lektine

    1. Hallo Christwerda!
      Wenn du in Deutschland Buttermilch kaufst, ist davon auszugehen, dass die Milch von nordeuropĂ€ischen KĂŒhen stammt. Diese enthĂ€lt das Milchprotein Casein A-1, das wiederum wĂ€hrend der Verdauung in ein lektinartiges Protein namens Beta-Casomorphin umgewandelt wird.

      Kurz gesagt: Ja.

      LG Stephan

  2. Melanie

    Hallo,
    haben Guarkernmehl und Johannisbrotkernmehl Lektine?
    Danke!
    Sonnige GrĂŒĂŸe
    Melanie

    1. Hallo Melanie,
      weder ich noch die Inhalte auf dieser Seite können medizinische RatschlÀge geben.
      Ich wĂŒrde persönlich Guarkernmehl und Johannisbrotkernmehl meiden. Wie der Name bereits sagt, werden beide aus Samen gewonnen, wo der Lektingehalt normalerweise besonders hoch ist. Die kaum vorhandenen Studien deuten auch in diese Richtung (*,*).
      Nachdem beide Pflanzen außerdem zu den HĂŒlsenfrĂŒchten zĂ€hlen und entsprechende Verdauungsprobleme bekannt sind, wĂŒrde ich stattdessen auf die bewĂ€hrten Mehlvarianten auf der Liste setzen.

      LG

      Stephan

  3. Joachim

    Hallo,
    zu den lektinhaltigen Getreidesorten werden hier auch Mais und Reis gezĂ€hlt. Von anderer Seite aber heißt es, Mais und Reis wĂ€ren glutenfrei. Welche Lektine sind dann noch in Mais und Reis enthalten?
    Und Buchweizen soll auch Lektine enthalten?
    Tschau
    Joachim

    1. Hallo Joachim, danke fĂŒr die Frage!
      Obwohl Gluten allseits bekannt sein mag, ist dieses Lektin nur die Spitze des Eisbergs.
      Sowohl Mais als auch Reis enthalten mehrere Lektine (*)(*)(*).
      Dabei Àhnelt ein Lektin im Reis WGA, das mE das womöglich noch bedenklichere Lektin im Weizen (insbesondere Vollkorn) darstellt (*).
      DarĂŒber hinaus wĂŒrde ich auf Mais schon allein wegen dem hohen Fructose-Gehalt aus gesundheitlichen GrĂŒnden verzichten.

      Buchweizen ist eigentlich ein Samen. Wie in vielen Pseudogetriedesorten bzw. Getreide-Alternativen stecken auch in Buchweizen meist mehr Lektine als in dem Getreide, das wir ersetzen. Das liegt insbesondere daran, dass der Anteil von Gluten in lektinhaltigen Pflanzen weitaus geringer ist als die meisten Menschen glauben (*).

      Getreide bzw. Pseudogetreide ist und bleibt ein ideales Nahrungsmittel, um schnell Fettreserven aufzubauen. Dieser Fakt war fĂŒr die Menschheit enorm wichtig, da er das Überwintern und Überleben unzĂ€hliger Menschen sichern konnte. Im heutigen Überfluss der wesentlichen Welt hat diese Eigenschaft jedoch an Bedeutung verloren.

      LG
      Stephan

  4. Julia Alvarez

    Hallo Stephan,
    haben Pfirsiche Lektine? Sie stehen weder auf der Liste der lektinhaltigen noch auf der Liste der lektinfreien Obstsorten. Kann man davon ausgehen, dass alle Obsorten verzehrt werden können, wenn sie nicht auf der Liste lektinhaltiges Obst stehen?.
    Danke u viele GrĂŒĂŸe, Julia

    1. Hallo Julia, danke fĂŒr die spannende Frage!

      Pfirsiche sind sozusagen in der Grauzone zwischen der Ja- und Nein-Liste. Deshalb konsumierst du sie in diesem Kontext am besten in Moderation und nur, wenn sie Saison haben.

      Nachdem sie hauptsĂ€chlich aus Zucker bestehen, sind Pfirsiche nicht ideal zum Abnehmen. Der Großteil des Obsts hat evolutioniĂ€r gesehen den Zweck, Fettreserven fĂŒr den Winter aufzubauen.

      LG
      Stephan

  5. Iwona

    Danke fĂŒr diese sehr interessante und fĂŒr mich neue Informationen. Habe gelesen, dass Lektine zu durchlĂ€ssigem Darm fĂŒhren, wodurch die Endotoxine ins System gelangen was wiederum zu Krankheiten fĂŒhren. Ich bin schon immer eine leidenschaftliche Apfel-Tomaten-Vollkornbrotkonsumentin gewesen. Mittlerweile geht es mir gesundheitlich nicht gut jedoch finden die Ärzte gar keinen Grund wieso. ZufĂ€llig las ich mal einen Artikel ĂŒber Lektine und das war fĂŒr mich wie eine Offenbarung! Sofort habe ich alle die drei Sachen von meinem Speisezettel gestrichen. Leichte Verbesserung ist da. Ich bin aber eine sehr heikle Esserin… Können Sie mir helfen an die Informationen zu kommen so nach dem Motto “Kochen ohne Lektine”? Oder etwas in der Art?
    Und noch meine zweite Frage: besteht ein Zusammenhang zwischen Krebs und einer lektinehaltiger ErnÀhrung?
    Und damit es vollstÀndig ist: kann man durch strenge lektinefreie DiÀt Diabetes Typ2. heilen?
    Es wÀre ganz toll weitere Informationen und oder Anregungen zu bekommen.
    DafĂŒr bedanke ich mich jetzt schon!
    Freundliche GrĂŒsse

    1. Hallo Iwona,
      – Um ohne Lektine zu kochen, lĂ€dst du dir am besten die Einkaufsliste mit lektinfreien Lebensmitteln herunter
      – Dr. Gundry sieht einen Zusammenhang zwischen Krebs und lektinhaltiger ErnĂ€hrung (der allerdings meines Wissens noch nicht von Studien bestĂ€tigt wurde)
      – Intervallfasten und ketogene ErnĂ€hrung können laut Studien Typ-2-Diabetes auf natĂŒrliche Weise rĂŒckgĂ€ngig machen (*)
      Mehr dazu unter dem Thema Insulinresistenz.

      LG
      Stephan

  6. Mitan

    Schönen Guten Tag Herr Lederer

    Ich wollte Sie fragen ob es in SchwarzkĂŒmmelöl , Kurkuma und Ananas Lektine enthalten sind ?

    Mit freundlichen GrĂŒĂŸen Mitan

    1. Hallo Mitan,

      – SchwarzkĂŒmmelöl ist in Ordnung, solange es kalt gepresst wurde
      Kurkuma besitzt zwar einzelne Lektine (wie die meisten Pflanzen) mit antibakterieller Wirkung (*), ist aber weitgehend unbedenklich
      – Ananas ist hat einen moderaten Lektingehalt, ist aber eine reine Zuckerbombe (*), die außer Vitamin C und Mangan kaum NĂ€hrstoffe enthĂ€lt, weshalb ich sie nur essen wĂŒrde, wenn ich unbedingt Körperfett aufbauen möchte

      LG
      Stephan

  7. Christine

    Hab mir das Buch von Stefen R. Gundry gekauft…es sehr gut zu lesen und es steht sehr viel ĂŒber die Lebensmittel drin…habe mich schon immer fĂŒr die ErnĂ€hrung interessiert, wie es in unserem Körper verarbeitet wird…

    da ich schon viele DiĂ€ten gemacht habe und leider immer wieder auf das Gewicht gefallen bin, das ich eigentlich nicht will, bin ich froh das ich auf das Buch gefunden habe…

    letztens war ich bei meinem Hausarzt und habe mich mit ihm ĂŒber mein Übergewicht geredet und an was es liegen könnte, das ich nicht abnehme, obwohl ich mich gesund ernĂ€hre (veggie/vegan) bekam ich zur Antwort, dass ich das wahrscheinlich vererbt bekommen hĂ€tte…hmmm, die Antwort hat mir gar nicht gefallen, weil ich frĂŒher schlank war….
    jetzt werde ich das Buch noch fertig lesen und dann werde ich lfe liste anfangen…
    mfg Christine

    1. Hallo Christine,

      danke, dass du dir Zeit genommen hast, diesen Kommentar zu schreiben. Ausgezeichnet, dass du mit deinem Arzt RĂŒcksprache hĂ€ltst.
      Ich wĂŒrde dich gerne dazu einladen, meinen Blog genauer zu lesen, dann kommst vielleicht auch du zu dem Schluss, dass veggie/vegan keinesfalls mit “gesund” gleichzusetzen ist. Überdies sind Lektine nicht die einzigen AntinĂ€hrstoffe in pflanzlichen Lebensmitteln.
      Das könnte dich noch interessieren:
      Ballaststoffe
      Tierische Lebensmittel
      Leber
      Vitamin A

      LG
      Stephan

  8. Julia Moslehner

    Herr Lederer,

    was kann man essen wenn man Gluten und Histamine und Histaminhaltige lebensmittel meiden sollte. Ich komme nur auf Suesskartoffel als und Mungonudeln …als Beilage . Ich habe Haschimito und Colitis ulcerosa plus HIT (Histaminintoleranz) und vertrage zur Zeit auch Fruktose schlecht . Ich bin ĂŒber Lektine im Reis ĂŒberrascht . Ich brauche Ballasttoffe 30 gr pro Tag kann ich sie aus den Hanf bzw Leinensamen ( wobei ich die Zermalen muss) und flohsamen decken? Als lösliche Ballaststoffe kommen fĂŒr mich KohlgemĂŒse in Frage die sind lektinfrei…

    1. Hallo Julia,

      danke fĂŒr deinen freundlichen Beitrag!
      Bevor du deine ErnĂ€hrung umstellst, solltest du stets RĂŒcksprache mit dem Arzt deines Vertrauens halten.
      Auf der Liste mit lektinfreien Lebensmittel, die hier herunterladen kannst, findest du zahlreiche Alternativen zu SĂŒĂŸkartoffeln. Schau sie dir mal an 🙂

      LG
      Stephan

  9. Monika

    Hallo Herr Lederer,
    können Sie mir sagen ob Birkenzucker aus der Birkenrinde Lektine enthÀlt.

    1. Hallo Monika,

      der hochraffinierte SĂŒĂŸstoff Birkenzucker/Erythrit/Xylit wird gern als natĂŒrlich verkauft, obwohl er das nicht ist. Nichtsdestotrotz ist dieser Zuckeralkohol in puncto DarmvertrĂ€glichkeit und Lektine eine bessere Wahl als die meisten anderen SĂŒĂŸstoffe. ACHTUNG: Jeder kalorienarme SĂŒĂŸstoff schĂŒrt den Hunger auf SĂŒĂŸes.

      LG
      Stephan

  10. Mario

    Hallo Herr Lederer,

    vielen Dank fĂŒr Ihre tollen EindrĂŒcke. Ich habe gerade das Buch von Steven R. Gundry “Böses GemĂŒse” gelesen. Da ich an Hashimoto Thyreoiditis leide, meinte meine ErnĂ€hrungsberaterin, dass eine letkinfreie ErnĂ€hrung das Richtige wĂ€re.

    Meiner ersten EinschĂ€tzung nach stellt eigentlich nichts ein großes Problem dar, da ist bereits einiges probiert habe und auch sehr motiviert bin.

    Was mich aber etwas ĂŒberrascht ist das zum Thema Alkohol, ganz speziell Bier, wenig gesagt wird. Mir ist natĂŒrlich klar, dass kein Arzt Bierkonsum empfehlen wird, aber da ich doch hin und wieder (nicht oft, aber 1-2 im Monat) gerne mit meinen Kollegen ein Bierchen trinke, meine Frage: Gibt es irgendein ein Bier, welches lektinfrei ist? Ich glaube zwar ich kenne die Antwort, aber dennoch frage ich lieber

    1. Hallo Mario,

      freut mich, dass dir der Artikel weiterhelfen konnte. Leider wird selbst glutenfreies Bier immer aus einem anderen lektinhaltigen Getreide hergestellt. Mir ist keine passende Alternative bekannt.

      Bierkonsum ist und bleibt leider problematisch. Nachdem ich mich schon mehrere Jahre lektinfrei ernÀhre, merke ich nach 1-2 Bierchen sofort wie mein Magen-Darm-Trakt gekrÀnkt ist und mir klar und deutlich sagt, dass mein Körper damit gar keine Freude hat.

      Trockener Wein bzw. Weißweinschorle ist sicher noch die bessere Alternative unter den alkoholischen GetrĂ€nken: Die 15 besten Weine.

      LG
      Stephan

  11. Manu

    ich wĂŒrde gerne wissen wie ich an meinen tĂ€glichen bedarf von 270g kohlenhydrate komme ohne getreide oder hĂŒlsenfrĂŒchte. Ich finde dazu leider nichts. =/

    1. Hallo Manu,

      danke fĂŒr die Frage.

      Nachdem es im Gegensatz zu Fett- und AminosĂ€uren keine essentiellen Kohlenhydrate gibt, die dem Körper zugefĂŒhrt werden mĂŒssten, existiert auch kein Mindestbedarf an Kohlenhydraten – schon gar nicht in so einer ungesunden Menge. Ich esse seit 5 Jahren weder Getreide noch HĂŒlsenfrĂŒchte – mir geht es blendend. Diesen Fakt werden dir hier auch Leser bestĂ€tigen – insbesondere jene, die schon einmal unter einer Autoimmunerkrankung litten.

      LG
      Stephan

  12. Andrenalin87

    Hallo zusammen!

    Ein 4 Jahre langes Prozedre hab ich hinter mir!
    Es fing alles an mit leichten EntzĂŒndungen im Darm!
    Calprotectin im Stuhl war damals leicht erhöht wie bei Morbus Crohn Patienten! Diese und andere Erkrankungen wurden ausgeschlossen und danach alles runtergespielt! Im Grunde hatte ich alle gastrologischen Untersuchungen die es gibt! Magen u Darm Spiegelung ! Atemtest, selling mrt fĂŒr den DĂŒnndarm wo man dann ödematöse VerĂ€nderungen gefunden hat und den DĂŒnndarm dann auch per Doppelballonenteroskopie gespiegelt hat! Leichte EntzĂŒndungen das ist eben so gehen sie nach Hause sagte man mir! ErnĂ€hrungstherapie , Dinkel und co anstatt Weizen ! Kein Industriezucker, keine Kuh Produkte und kein schweinefleisch! Alles was EntzĂŒndungen fördert gemieden und bis heute ist es eine Lebenseinstellung! Bei einem Heilpraktiker gewesen der mich mit Curcuminextrakt , GrĂŒnteeextrakt,Colibiogen und Heilpilzen behandelt hat also quasi alles natĂŒrliche was aufm Markt ist und trotzdem war immer noch der PMN Elastase wert erhöht bis heute, und Leaky Gut war auch im roten Bereich! Ärzte kennen diese Werte garnicht und nehmen einen nicht ernst leider!
    Nun habe ich jetzt hier meine Erleuchtung bekommen , ich habe seit 10 Jahren SchilddrĂŒsenunterfunktion und gerade bei zuckerfreier ErnĂ€hrung hab ich immer darauf geachtet viel Kohlenhydrate zu essen denn die Energy muss ja irgendwo herkommen und low carb war nie so meins! Bei 176cm damals 75kg hab ich heute Bzw seit 4 Jahren nur noch 64kg mit eig nur noch flĂŒssigen Stuhl ! Hab BĂŒcher gelesen und mit Ärzten auf Augenhöhe geredet nix. Nun hab ich seit dem Wochenende meine ErnĂ€hrung auf Lektinfrei umgestellt, und Siehe da ! Das Essen liegt nicht mehr wie Steine im Magen und ich habe vorbildlichen Stuhl 🙏 vielen lieben Dank ! Ich bin der glĂŒcklichste Mensch wenn die fettverdauung bald wieder lĂ€uft und ich etwas zunehmen kann. Bei Amaranth scheiden sich wohl die Geister !? Erst hab ich auf einer Seite gelesen Hirse und Amaranth sei lektinfrei , ich wundere mich warum ich heute wieder was merke !? Amaranth enthĂ€lt wohl doch Lektin richtig ?

    Lg

  13. Giovanni

    Hat es in Eier lektine?

  14. I.

    Have Broccoli seeds lectins and can i eat them raw grounded?

    1. Hi I.,

      The best option is to use the broccoli seeds for making broccoli sprouts. These are not only relatively safe in terms of lectins but can also offer additional health benefits.

      How to do it:
      Soak the broccoli seeds overnight with filtered water.
      Transfer the seeds to a sprouting vessel and place them in a dark room.
      Rinse the broccoli seeds daily.
      Move them out of the dark once the seeds have started to sprout (day 3 or 4).

      I hope that was helpful.

      BR,
      Stephan

  15. Thomas

    Hallo Herr Lederer,
    da ich aktuell selbst Allergische-/Vergiftungs Reaktionen von Lebensmittel habe, bin ich fĂŒr jede fundierte Information dankbar. Leider finde ich nirgends eine Liste von Lebensmitteln mit Angaben ĂŒber den Lektingehalt welches Lektins und auch nicht wo sich das Lektin befindet (Schale, Kern, HĂ€utchen,…). Weiters wĂ€re dazu erprobte Lebensmittel Verarbeitungs angaben hilfreich, wie SchĂ€len, kochen, Dampfgaren mindestzeit, Kerne entfernen, usw. Können Sie dazu Angaben und Referenzen liefern, da Listen mit enthalten oder nicgt enthalten alleine fĂŒr mich nicht wirklich hilfreich sind.
    Vielen Dank
    GrĂŒĂŸe Thomas

    1. Hallo Thomas,

      vielen Dank, dass du deine Frage mit uns hier teilst.

      Zuerst muss ich darauf hinweisen, dass diese Website lediglich Informationszwecken dient. Wenn du dir Sorgen um deine Gesundheit machst, bitte suche den Arzt deiens Vertrauens auf!

      Gerne wĂŒrde ich ĂŒber detaillierte Angaben zu den unzĂ€hligen Lektinen und ihren Mengen in diversen Pflanzen schreiben, jedoch fehlt dazu schlichtweg die Datenbasis. Um dieses unglaublich interessante Terrain im Detail zu erforschen, fehlt mir als 1-Man-Show einfach das Geld. DafĂŒr wĂ€ren unzĂ€hlige Studien und ein dafĂŒr geeignetes Personal notwendig.

      Dennoch ist eine Negativliste bzw. Positivliste der beste Start, den ich meinen Lesern derzeit mitgeben kann. Bei Problemen mit VertrÀglichkeit/Darm/Lektinen/Autoimmunkrankheiten ist in erster Linie wichtig, was du NICHT isst. Ich hoffe das konnte weiterhelfen.

      LG
      Stephan

  16. Monika

    Hallo, leider fehlen mir auf der Liste die Lebensmittel Amaranth und Braunhirse. Welche davon haben Lektine?

    1. Hallo Monika,

      danke fĂŒr die Frage 🙂

      Amaranth ist ein Pseudogetreide, das voller Lektine steckt. Braunhirse ist ebenso wie andere Arten von Hirse auf der Liste der lektinfreien Lebensmittel angesiedelt (sie stellt vielmehr Samen als Getreide dar).

      LG
      Stephan

  17. Nicole Enders

    Hallo Herr Lederer,
    wie sieht es mit den Hirsearten aus? Sorghum-Hirse ist lektinfrei, so steht es in dem Buch, aber was ist mit Hirsearten, die einfach im Handel zu bekommen sind, wie z.B. Goldhirse?
    Dann heißt es, Kokosjogurt sei lektinfrei. Jedoch findet sich in dem Kokosjogurt im Handel fast immer Guarkern- oder Johannisbrotkernmehl oder Xanthan. Also fĂ€llt Kokosjogurt auch raus?

    Herzliche GrĂŒĂŸe Nicole

    1. Hallo Nicole,

      danke fĂŒr die interessanten Fragen, die du mit uns teilst 🙂

      1) Im Hinblick auf Lectine kann sehe ich auf derzeitigem Stand der Wissenschaft keine EinwÀnde gegen Goldhirse (*)
      2) Leider enthalten sĂ€mtliche Kokosjoghurt-Produkte, die ich kenne, Zusatzstoffe wie diese Stabilisatoren und meistens auch noch versteckten Zucker – ich wĂŒrde Kokosjoghurt niemandem empfehlen

      LG
      Stephan

  18. Simona

    Guten Tag,

    Sind denn in kakaonibs oder in 100 % Schokolade auch Lektine enthalten?

    Herzlichen Dank
    Simona

    1. Hallo Simona,

      Nein, die sind erstklassig. Kakao Nibs sind sogar entzĂŒndungshemmend (*) und liefern Magnesium, Kalium und Kalzium 🙂

      LG
      Stephan

  19. Linda

    Guten Abend, seit ĂŒber 4 Wochen ernĂ€hre ich mich nun auf Empfehlung meines Arztes weitestgehend lektinfrei und muss sagen, ich finde es super schwer und wirklich anstrengend. Meine aktuell grĂ¶ĂŸte Schwierigkeit: Welche Möglichkeit gibt es denn lektinfrei zu sĂŒĂŸen? Ich habe gerade versucht einen Kuchen ganz ohne SĂŒĂŸungsmittel zu backen, nur mit Mamdelmehl, Zitronenschale, Eiern, Vanillemark, Kokosöl, Kakao und Nibs. Er schmeckt wirklich furchtbar 🙁 Man muss doch noch irgendwie Kuchen, Kekse, Waffeln, irgendwas zu Geburtstagen etc. essen können? Kokosraspeln oder Beeren zum Kuchen machen den Teig leider auch nicht besser. Gibt es irgendein konformes SĂŒĂŸungsmittel?
    Ganz lieben Dank im Voraus!

  20. Linda

    Guten Tag,
    gibt es irgendeine konforme Möglichkeit GebĂ€ck zu sĂŒĂŸen? Ich versuche verzweifelt etwas fĂŒr einen anstehenden Geburtstag zu backen, das lektinfrei ist und dennoch schmeckt. Leider schmeckt Teig ohne SĂŒĂŸungsmittel bisher furchtbar. Gibt es irgendeine konforme Alternative zu Zucker?
    Ganz lieben Dank und viele GrĂŒĂŸe

    1. Hallo Linda,

      danke fĂŒr deine Fragen 🙂

      SĂŒĂŸer Geschmack kommt immer mit einem Haken. Selbst vermeintlich natĂŒrliche Alternativen wie Stevia und Mönchsfrucht haben ihre Haken. Deswegen wĂŒrde ich niemandem empfehlen, dauerhaft SĂŒĂŸungsmittel zu verwenden.

      NatĂŒrlich gibt es Ausnahmen wie Geburstage. Ein SĂŒĂŸstoff mit bislang wenig erwiesenen Nachteilen ist Erythrit (Werbelink). Einige Leute haben damit schon gute Ergebnisse beim Backen erzielt. Manche Studien sagen dem Zuckeralkohol sogar probiotische Wirkungen nach (*).

      Dennoch mache ich einen großen Bogen um SĂŒĂŸstoffe, wo es nur geht.

      LG
      Stephan

  21. Ronny

    Hallo,

    ich habe auch das Buch anfangen zu lesen – nach 100 Seiten hab ich aufgegeben. Infos sind Klasse –
    aber sie ĂŒberfordern mich !

    Ich habe RDS, Leaky Gut, Hashimoto (u.a. durch div. Zahnmetalle = Vergiftung) und NM-UnvertrÀglichkeiten.
    Soll Histamin, Fructose, Gluten (+ Ersatzgetreide), Lektine und Casein weglassen (Lactose ist okay).

    Eine ErnÀhrungsberaterin hat mir jetzt eine 4-6-wöchige AuslassdiÀt (ausgerechnet !) mit Kartoffeln/
    SĂŒĂŸkartoffeln und Rundkornreis (Risotto) empfohlen – alles andere soll ich solange meiden. Das kann’s ja
    wohl nicht sein … also genau das, was ich nicht essen soll ! Das ist mir aber auch viel zu einseitig !

    Und wenn ich mir die div. Listen anschaue und alles “aussortiere” – was bleibt denn da noch ĂŒbrig ? Kann
    ja schlecht mit einem Salat im Rucksack zum Wandern gehen …

    Frage: Haben Sie eine Empfehlung fĂŒr mich ? (PS: Ich koche i.d.R. nicht und brauche auch fĂŒr den
    “kleinen” Appetit dazwischen/unterwegs auch mal was, was ich mitnehmen kann).

    Danke !

    1. Hallo Ronny,

      Die SĂŒĂŸkartoffeln sind Okay (siehe Liste), solange du nicht abnehmen willst.

      Du kannst dir hier meine Lektinfreie Lebensmittel-Liste herunterladen. Bei der bleibt mehr Variation ĂŒbrig als die meisten Menschen in ihrem Leben an Nahrungsmittel verspeisen. Schlussendlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier und ist in den meisten FĂ€llen immer wieder dieselben Lebensmittel.

      FĂŒr zwischendurch habe ich einen eigenen Artikel, wo du unter 40 lektinarmen Snack-Ideen sicher fĂŒndig wirst.

      Ich hoffe das hilft dir weiter! 🙂

      LG
      Stephan

  22. Hallo Ronny,

    ich bin seit 31.01. das erste Mal seit Aufbau dieser Seite auf Urlaub. Auch ich brauche einmal eine Auszeit 🙂

    Schreib einfach eine Email, die werde ich nach dem Urlaub beantworten.

    LG
    Stephan

  23. Ansgar

    Hallo,

    ich mache das sonst nie, aber ich muss einfach mal ein riesen Lob aussprechen und mich in aller Form fĂŒr diesen Mehrwert bedanken. Alle Informationen ausfĂŒhrlich dargestellt und direkt ein Plan an den ich mich richten kann. Super! Spart mir eine Menge Zeit. Vielen Dank. (:

    1. Hallo Ansgar,

      vielen lieben Dank fĂŒr die freundlichen Worte 🙂

      Freut mich, dass dir meine Arbeit weiterhelfen konnte. Das hilft mir sehr, um hier weiterhin tÀglich Arbeitszeit reinzustecken und jede Woche neue Artikel zu veröffentlichen!

      LG
      Stephan

      1. Lana

        Lieber Herr Lederer,
        Ich bin zufĂ€llig auf Ihren Blog gestoßen, weil ich wissen wollte, wie das Kaugummikauen und IF sich vertragen. Nun bin ich seit Stunden hier und habe das GefĂŒhl, einen SchlĂŒssel zu einer verschlossenen TĂŒr bekommen zu haben.
        Vielen vielen Dank fĂŒr all Ihre MĂŒhe und Zeit, die Sie in diesen Blog investieren, damit eröffnen Sie so viele Möglichkeiten, ein gesĂŒnderes Leben zu fĂŒhren.
        1000 Dank Ihnen!

        1. Stephan

          Hallo Lana,

          vielen Dank fĂŒr die freundlichen Worte. Diese WertschĂ€tzung motiviert unheimlich, mehr fundierte Inhalte fĂŒr die Website zu kreieren! 🙂

          LG
          Stephan

  24. N

    Wie sieht es denn mit Muskatnuss aus ? Lektinfrei oder nicht ?

  25. Mirjam

    Guten Tag Stephan,
    Dein Blogbeitrag ist unheimlich wertvoll, inkl. der Lebensmittel-Tabelle. Vielen Dank dafĂŒr!
    Ein Punkt möchte ich jedoch beleuchten: Fische und MeeresfrĂŒchte, sowie deren Öle sind meist Schwermetall belastet und tun einem gesunden, wie auch einem Leaky-Gut nicht gut. Auch die ganze Tierindustrie der Massentierhaltung mit den ganzen Stresshormonen und gesĂ€ttigten FettsĂ€uren könnte ich niemandem so empfehlen. Allerdings sehe ich schon, dass es hier rein um das Lektin geht.
    Ich glaube trotzdem, dass man als vegan lebender Mensch sich Liktinarm ernĂ€hren kann und trotzdem genĂŒgend NĂ€hrtstoffe bekommt. Ich meide intuitiv alle HĂŒlsenfrĂŒchte, weil sie mich total mĂŒde machen. Nun werde ich noch mehr auf diverse Nahrungsmittel aus Deiner Liste achten…

    Meinem Sohn habe ich die Liste auch weitergeleitet. Er leidet extrem an Hautproblemen (Ekzemen), vermutlich auch an Zölliakie und anderen UnvertrĂ€glichkeiten und leider auch an Übergewicht durch Psychopharmaka gegen Schizophrenie. Ich bin mir aber immer wie sicherer, dass wenn das Darmproblem behoben werden kann und sich der Darm wieder aufgebaut hat, dass sich auch psychisch einiges stabilisieren wird…

    Danke nochmals herzlichst und alles Gute
    Mirjam

    1. Mag. Stephan Lederer, MSc

      Hallo Mirjam,

      danke fĂŒr deinen wertvollen Beitrag! 🙂

      Ja, es ist sicher nicht einfach sich heutzutage noch im Hinblick auf Preis/Leistung gut zu ernÀhren. Diese Liste ist sicherlich ein Anfang.

      Ich bin auf deiner Seite, dass der Darm sicherlich auch ein Eckpfeiler der psychischen Gesundheit ist und entsprechende Interventionen positive Ergebnisse bringen können.

      Ich wĂŒnsche euch viel Erfolg auf eurem Weg! 🙂

      LG
      Stephan

  26. Uka

    Danke fĂŒr deine absolut hilfreiche Zusammenfassung ĂŒber Lektine! Ich schau mehrmals tĂ€glich rein, weil ich die BĂŒcher von Gundry noch nicht gelesen habe und mich erst noch eindenken muss in diese ErnĂ€hrungsform.
    Was mir gar nicht einleuchtet ist:
    – Wieso enthĂ€lt MaisstĂ€rke Lektine? MaisstĂ€rke sind doch Kohlenhydrate, ich bin davon ausgegangen, dass keine Proteine und damit ja auch keine Lektine drin sind.
    – Wie sieht es mit KartoffelstĂ€rke aus?
    – FĂŒr Haferdrinks wird der Hafer fermentiert und ist damit dann lektinfrei?

    1. Hallo Uka!

      Danke, dass du deine Gedanken mit uns teilst! 🙂

      1) MaisstĂ€rke wird aus Mais hergestellt und entĂ€hlt Proteine (wenn auch sehr wenige) – bei Maisprodukten geht man grundsĂ€tzlich davon aus, dass sie Lektine enthalten
      2) KartoffelstÀrke enthÀlt deutlich mehr Proteine und ebenso Lektine
      3) Nein, Haferdrinks sind hochverarbeitete, unnatĂŒrliche Lebensmittel, die mit dem veganen Hype populĂ€r geworden sind. Selbst die Bio-Produkte, wie dieser Haferdrink von DM, enthalten zusĂ€tzlich raffiniertes Sonnenblumen- oder Rapsöl, das nicht nur Lektine enthĂ€lt, sondern auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, EntzĂŒndungen und Krebs begĂŒnstigt. Wer sich gerne etwas in den Kaffee kippt, ist mit 100% natĂŒrlicher, vollfetter Sahne besser bedient, die erhöht auch nicht den Blutzucker- und Insulinspiegel

      Ich hoffe das konnte weiterhelfen 🙂

      LG
      Stephan

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